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Lavendelöl Die 5 besten Beauty-Anwendungen

Lavendelöl
© Shutterstock
Lavendelöl kennen wir aus Omis Kleiderschrank - als wirksames Mittel gegen Motten. Doch spätestens jetzt ist es Zeit, das Öl aus der Klamottenkiste zu holen, denn es ist ein absoluter Beauty- und Wohlfühl-Garant und gehört nicht in den Kleider- sondern in den Badezimmerschrank - als toller Verwöhner für Haut und Haare.

Menschen lieben ihn, Ungeziefer hasst ihn - den Duft von Lavendel. Kein Wunder also, dass Lavendelöl im Haushalt vorwiegend zum Einsatz kommt, wenn es darum geht Kleider- oder Mehlmotten fernzuhalten. Während Krabbeltierchen schnell die Flucht ergreifen, nehmen wir gern noch einen weiteren tiefen Zug des Lavendeldufts. Bereits im alten Ägypten galt der Duft von Lavendel als "Heiler und Beruhiger von Seele und der Psyche". Wir fühlen uns wohl und entspannen, wenn wir Lavendel riechen. Heute wissen wir: Lavendel stimuliert nachweislich die Produktion des Glückshormons Serotonin. 

Diesen Entspannungseffekt von Lavendel können wir uns auch in der Schönheitspflege zunutze machen. Denn wenn wir Lavendel riechen, entspannen sich unsere Gesichtszüge. Und was ist schöner als ein entspanntes, glückliches Gesicht? Darüber hinaus verfügt insbesondere Lavendelöl auch noch über einige andere Wirkungsweisen, die unsere Haut strahlender und unsere Haare gesünder und fester machen.

Welche Wirkung hat Lavendelöl auf die Haut?

  • Lavendelöl reguliert die Aktivität der Talgdrüsen und ist daher ein gutes Mittel bei fettiger und unreiner Haut
  • Es regt das Wachstum und die Regeneration von Hautzellen an, wodurch es ein gutes Anti-Aging-Mittel ist und der Haut bei Heilungsprozessen, wie etwa nach einem Sonnenbrand, hilft. 
  • Lavendelöl hat eine antiseptische, beruhigende Wirkung auf gereizte Haut. Entzündungen klingen schneller ab, Juckreiz wird gelindert (beispielsweise nach Insektenstichen).
  • Das Öl regt mild die Durchblutung an, wodurch die Haut rosiger und strahlender wirkt.
  • Lavendelöl wirkt auf jeden Hauttyp ausgleichend - egal ob empfindlich, trocken, fettig oder unrein.
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Lavendelöl: Die fünf besten Beauty-Anwendungen für Haut und Haare

1. Frischekick-Maske mit Lavendelöl

Wer seinen Teint ein wenig auffrischen und eine zarte, rosige Haut bekommen möchte, sollte diese DIY-Maske ausprobieren. Man braucht:

So geht's:

Zutaten mischen, auf das Gesicht auftragen und 20 Minuten entspannen. Das fällt mit dem betörenden Duft des Lavendelöls nicht schwer. Dann mit lauwarmem Wasser abspülen. 

So wirkt die Maske:

Das Lavendelöl versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, der Joghurt sorgt für den Frische-Kick und der Honig hat sogar eine antibakterielle Wirkung. Daher ist diese Maske auch für unreine Haut geeignet.

Tipp: Die Maske wird noch erfrischender, wenn man sie vor dem Auftragen eine Viertelstunde in den Kühlschrank stellt.

Die besten Rezepte: Gesichtsmasken selber machen

2. Lavendelöl-Haarmaske für eine Traummähne

Die Haare sind schlapp, trocken und kraftlos? Eine selbstgemachte Haarkur mit Lavendelöl, kann das Haar wieder auf Trab bringen. Man braucht:

So geht's:

Öle in einer kleinen Schale mischen. Diese in ein warmes Wasserbad stellen und langsam erwärmen. Dann die Ölmischung gründlich ins Haar massieren. Ein Handtuch um die Haare wickeln und die Haarmaske 20 bis 30 Minuten einwirken lassen. Anschließend mit einem milden Shampoo auswaschen.

So wirkt die Haarkur:

Die Öle spenden der Kopfhaut Feuchtigkeit, stärken die Haarwurzeln und liefern ihnen notwendige Nährstoffe. Das Haar ist nach der Anwendung geschmeidig und glänzend.

Tolle DIY-Rezepte: Haarkur selber machen

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3. Lavendel-Öl gegen Haarausfall

Lavendelöl regt die Durchblutung an und hat daher - auf der Kopfhaut angewendet - einen positiven Effekt auf das Wachstum der Haarfollikel. Denn diese werden durch die verstärkte Durchblutung besser mit Sauerstoff versorgt. Wer also unter Haarausfall leidet, sollte über mehrere Wochen regelmäßige Lavendelöl-Kuren auf der Kopfhaut ausprobieren. Man braucht:

  • drei Tropfen Lavendelöl
  • ein TL Jojoba-, Mandel- oder anderes Trägeröl

So geht's:

Die Ölmischung zwei bis dreimal die Woche sanft in die Kopfhaut einmassieren und mindestens eine Stunde einwirken lassen. Wer mag, kann die Kopfhaut-Kur auch über Nacht drauf lassen und sie erst am nächsten Morgen wieder auswaschen.

So wirkt die Kopfhaut-Kur:

Das Jojoba- oder Mandelöl versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, Lavendelöl bringt die Durchblutung der Kopfhaut in Schwung.

Tipp: Wenige Tropfen Lavendelöl direkt in das Shampoo geben. Fünf Minuten einwirken lassen und dann ausspülen. Ist zwar weniger intensiv, aber trotzdem wirksam.

Das wirkt gegen Haarausfall: Amla-Öl und Amla-Pulver.

4. Lavendelöl gegen spröde Lippen

Gerade im Winter plagen sich viele mit ausgetrockneten, spröden Lippen herum. Auch hier kann Lavendelöl wahre Wunder vollbringen. Man braucht:

So geht's:

Die Ölmischung mit dem Finger sanft in die Lippen einmassieren und einwirken lassen. Ein Abspülen ist nicht nötig.

So wirkt die Lippenpflege mit Lavendelöl:

Das enthaltene Vitamin E pusht die Feuchtigkeitsaufnahme der Lippen und macht sie zart. Die antibakteriellen Wirkstoffe des Lavendels bekämpfen kleine Entzündungsherde.

5. Anti-Pickel-Behandlung mit Lavendelöl

Wer unter Pickeln leidet, kann diese auch gezielt mit Lavendelöl behandeln. Man braucht:

  • zwei Tropfen Lavendelöl
  • vier bis fünf Tropfen Trägeröl

So geht's:

Mit einem Wattestäbchen die Ölmischung direkt auf die Pickel geben.

So wirkt die Anti-Pickel-Behandlung mit Lavendelöl

Die entzündungshemmenden Stoffe im Lavendelöl beruhigen die Haut, die Pickel schwellen schneller ab und es bilden sich seltener dunkle Pickelmale. Zudem trocknet diese Anwendung - im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Anti-Pickel-Stiften - die Haut nicht aus.

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Mögliche Nebenwirkungen bei der Anwendung von Lavendelöl

Wie immer kann es auch bei der Anwendung von Lavendelöl zu Nebenwirkungen kommen. So schön der Duft von Lavendel ist; in seltenen Fällen kann er Kopfschmerzen auslösen. Bei der Anwendung auf der Haut, kann es zu allergischen Reaktionen kommen.

Um zu testen, ob Sie allergisch auf Lavendelöl reagieren, sollten Sie das Öl vor einer großflächigen Beauty-Anwendung zunächst in der Armbeuge testen.

Ganz wichtig: Hoch konzentriertes Lavendelöl sollten Sie niemals pur auf der Haut anwenden, da dies zu Reizungen führen kann. Mischen Sie das Öl am besten immer unter ein Trägeröl. Hierfür eignen sich beispielsweise, Jojoba-, Mandel- oder Kokosöl. Auch Bodylotions oder Gesichtscremes können durch ein paar Tropfen Lavendelöl aufgepeppt werden.

Sie wollen mehr über die Anwendung und Wirkung von natürlichen Ölen wissen? Hier bekommen Sie alle Informationen über Gesichtsöle, Sanddornöl, Rosenöl, Granatapfelkernöl, Traubenkernöl, Nachtkerzenöl oder Marula-Öl.

Quellen: gala.de

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Gala

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