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Kopfhautpflege Der Schlüssel zu gesundem und glänzendem Haar

Kopfhautpflege: Hailee Steifeld offene, braune, lange, gesunde Haare mit Glanz
© Theo Wargo / Getty Images
Ihr Haar ist platt, brüchig und glanzlos? Dann vernachlässigen Sie vielleicht Ihre Kopfhautpflege! Die richtige Pflegeroutine ist der Schlüssel für starkes und gesundes Haar. 

Inhaltsverzeichnis

Es gibt unzählige Spülungen, Kuren und Öle für die Haare. Doch was ist mit der Kopfhaut? Der Ursprung von glanzlosem, trockenen Haar und einem platten Ansatz kann an mangelnder Kopfhautpflege liegen. Diese Tipps und Produktempfehlungen stärken Ihr Haar vom Ansatz bis in die Spitzen.

Shampoo, UV-Strahlung & Co.: Jeder Kopf braucht seine Pflege!

Kopfhautpflege ist überflüssig? Diese äußeren Einflüsse betreffen jeden Kopf! 

Ganz reizend: Shampoo
Entscheidend für langfristig gesundes und glänzendes Haar ist eine gesunde Kopfhaut. Shampoo, Haarfarbe, Heizungsluft und UV-Strahlung irritieren ihren natürlichen Fettsäureschutzmantel. Wird die Kopfhaut zu häufig gereizt, kann das zu Mikroverletzungen führen. Diese sind eine Reaktion auf die Irritation und der Versuch der Regeneration. Brüchiges, dünner werdendes Haar und sogar Haarausfall können die Folge sein. Falls Sie juckende Kopfhaut plagt, finden Sie hier Tipps und Produktempfehlungen.

Das blockiert die Haarfollikel 
Haarfollikel versorgen das Haar und lassen es wachsen. Sie sind die Struktur, die die Haarwurzel umgeben und das Haar in der Haut verankern. Werden diese blockiert, können sie nicht richtig mit Nährstoffen und Vitaminen versorgt werden, was sich in der Haargesundheit und im Wachstum bemerkbar macht. Doch was blockiert die Haarfollikel? Das können Produktreste, abgestorbene Hautschuppen oder andere Ablagerungen sein. Diese werden nicht vollständig von Shampoos entfernt, weshalb eine zusätzliche Pflege sinnvoll ist.

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Kopfhautpflege: Diese Tipps bringen das Beste zum Vorschein 

Wie es verschiedene Hauttypen gibt, so gibt es auch verschiedene Kopfhaut-Typen. Bevor Sie ein Pflegeprodukt verwenden, sollten Sie einen Blick auf Ihre Kopfhaut werfen: Ist sie trocken, ölig oder vielleicht schuppig? Diese Produkte können helfen.

Chemisches Peeling

Chemische Peelings sind aus der Hautpflege-Routine kaum mehr wegzudenken. Anstatt ein mechanisches Körner-Peeling zu benutzen, dessen scharfe Kanten Mikroverletzungen verursachen können, ist ein chemisches Peeling die bessere Wahl. Es gibt gleich mehrere Gründe, weshalb sie auch für die Kopfhaut ein echter Game-Changer sind:

  1. Sie entfernen Ablagerungen, wie abgestorbene Hautschuppen und Produktreste. Dadurch werden die Haarfollikel sauber gehalten, wodurch ein normales Haarwachstum gewährleistet wird und der Talg besser abfließen kann. Das Ergebnis ist außerdem mehr Volumen am Ansatz und glänzendes Haar.
  2. Sie regulieren die Talgproduktion. Zu wenig Talg lässt die Kopfhaut austrocknen. Bei einer überhöhten Produktion fettet sie schnell. Eine ausgeglichene Talgproduktion ist entscheidend für die Haargesundheit.
  3. Sie spenden Feuchtigkeit. Durch die reinigende Wirkung können Pflegeprodukte besser eindringen und gespeichert werden. 

Achten Sie generell auf eine parfümfreie Formulierung ohne ätherische Öle und einen pH-Wert zwischen 3 und 4 – sonst wird die Wirkung beeinträchtigt. Es gibt verschiedene chemische Peelings, die für unterschiedliche Bedürfnisse bestimmt sind. 

AHA (Alpha-Hydroxy-Säure):
Dieses Peeling ist besonders für trockene und empfindliche Kopfhaut geeignet, denn es wirkt hauptsächlich an der Hautoberfläche. Weil trockene Kopfhaut meist zu wenig Talg/Öl produziert, ist die wasserlösliche Säure hier die richtige Wahl.

Glycolsäure und Milchsäure zählen zu den AHAs und werden gerne in der Kosmetik verwendet. Um Hautreizungen zu vermeiden, sollte die Konzentration von Glycolsäure im Produkt 8 Prozent nicht überschreiten – bei Milchsäure sind es 5 Prozent. Auch bei trockenheitsbedingten Schuppen kann ein regelmäßiges AHA-Peeling die Lösung sein.

BHA (Beta-Hydroxy-Säure):
Ein BHA-Peeling ist für fettige Kopfhaut die beste Wahl, da die Säure fettlöslich ist. Sie dringt tiefer in die Haut ein als die Alpha-Hydroxy-Säure und reinigt dadurch porentief. Salicylsäure zählt zu den Beta-Hydroxy-Säuren und wird fast immer verwendet. Eine Konzentration von 2% ist hier ausreichend. 

PHA (Poly-Hydroxy-Säure):
Sie wirkt am sanftesten von allen drei Säuren und auch für sehr empfindliche Haut geeignet. Sie ist der AHA sehr ähnlich und deshalb besonders für trockene Haut empfehlenswert. Durch die größeren Moleküle penetrieren PHAs die Haut wesentlich langsamer als AHAs und BHAs. 

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Lassen Sie sich nicht von der Deklaration der Peelings verwirren: Sie sind zwar für das Gesicht bestimmt, können und sollen aber ebenfalls auf der Kopfhaut verwendet werden.

Anwendung: 
Ein flüssiges Peeling wird vor dem Waschen auf die trockene Kopfhaut aufgetragen. Nach zehn Minuten Einwirkzeit können Sie wie gewohnt mit der Haarwäsche starten. Ein AHA/BHA/PHA Cleanser/Reinigungsgel wird auf die nasse Kopfhaut vor dem Shampoo eine Minute lang einmassiert und danach ausgewaschen. Es gibt auch Peeling-Shampoos, die zwei Schritte vereinen. Bei unempfindlicher Haut können Sie auch mehrere Säuren kombinieren. Eine regelmäßige Anwendung ein bis zweimal pro Woche sorgt für ein langanhaltendes Ergebnis.

Kopfhautmasken

Kopfhautmasken sollten nicht nur bei trockenen Hauttypen regelmäßig angewendet werden. Eine Haarwäsche ist immer eine Belastung für die Kopfhaut. Shampoo entfernt den Hauttalg – wenn die waschaktiven Stoffe (Tenside) aber zu aggressiv sind, wird zu viel Öl entfernt und die Haut produziert sie als Reaktion darauf im Überschuss. Fettige Kopfhaut kann also auch ein Zeichen für zu wenig Lipide (Fette) sein, wodurch die Hautbarriere gestört wird. Dieses Ungleichgewicht kann durch Kopfhautmasken wieder hergestellt werden.

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Spülung oder Haarmasken sollten Sie nicht auf die Kopfhaut auftragen. Weil Haare abgestorbenes Gewebe sind, können sie reizende Inhaltsstoffe wie Alkohol, Duftstoffe und Konservierungsstoffe besser ertragen als die Kopfhaut. Haarprodukte sind generell immer sehr stark parfümiert, was sich negativ auf die Kopfhaut auswirken kann. Außerdem unterscheidet sich der pH-Wert der Haare (etwa 3,6) von dem der Kopfhaut (etwa 5,5). Die Produkte sind (im besten Fall) mit einem passenden pH-Wert für die Haare und nicht für die Haut formuliert. 

Und was soll auf die Kopfhaut?

Öl! Jojobaöl, Arganöl, Mandelöl oder für sehr trockene Haut auch Avocadoöl. Eine Öl-Maske vor der Haarwäsche bewirkt wahre Wunder: Einfach am Haarwasch-Tag so lange wie möglich einwirken lassen und anschließend wie gewohnt duschen. Auch die Haarspitzen freuen sich über die Öl-Maske, wenn noch etwas übrig bleibt. Achten Sie hier auf die Qualität des Öls: kaltgepresst, bio, rein und am besten unraffiniert.

Natürlich gibt es auch spezielle Haarmasken, die nochmal angenehmer auf der Haut sind. Diese enthalten auch beruhigende Inhaltsstoffe wie Aloe vera, Panthenol, Niacinamide, Allantoin oder Ectoin. Aber bitte keine starken Duftstoffe! Achten Sie auch hier auf einen leicht sauren pH-Wert (4,5 - 5,5), damit die Balance der Kopfhaut nicht gestört wird. 

Kopfhautseren

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Kopfhaut ist auch Haut! Alles, was aufs Gesicht kommt, kann theoretisch also auch auf die Kopfhaut. Das Problem dabei ist nur, dass Hautpflegeprodukte den Ansatz fettig aussehen lassen. Wenn man nicht aus dem Haus geht, kann man aber gerne mal dazu greifen. An allen anderen Tagen sind Kopfhautseren eine tolle Lösung! Denn sie hinterlassen keinen Film und pflegen schwerelos. Achten Sie auch hier auf eine milde Formulierung ohne Duftstoffe, ätherische Öle und Alkohol als Konservierungsstoff, der vor allem in Naturkosmetik eingesetzt wird. 

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Kopfhautmassagen

Wie Oma schon gesagt hat: "100 Bürstenstriche am Abend". Denn diese wohltuende Massage regt die Durchblutung der Kopfhaut an, wodurch die Haarwurzeln besser mit Nährstoffen versorgt werden. Außerdem wirkt es wie ein sanftes mechanisches Peeling, von dem die Vorteile kein Geheimnis mehr sind. Auch hier ist mild das Stichwort! Keine Bürste mit spitzigen Borsten verwenden. Oder Sie greifen gleich zu einer speziellen Kopfhaut-Massage-Bürste: Es gibt nichts Sanfteres, als Silikon-Borsten. 

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