Jessica Alba: Freundschaft macht schön!

Was Frauen besonders attraktiv aussehen lässt? Die Unterstützung durch ihre Freundinnen! Warum das für uns alle so wichtig ist, erklärt Hollywood-Star Jessica Alba beim Treffen mit "Gala" in Berlin

Was für eine atemberaubende Erscheinung: Jessica Alba, 32, wirkt optisch perfekt und trotzdem nicht künstlich. Immer wieder deutet sie im Gespräch mit "Gala" einen kleinen Tanz-Move an oder lacht ihr rauchiges Lachen. Dabei versprüht die Schauspielerin und Mutter zweier Töchter eine Natürlichkeit, die sie doppelt schön macht. Der Grund für ihren Berlin-Besuch: In der Hauptstadt startete Jessica Alba eine Social-Media-Bewegung. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin, der Stylistin Lauren Andersen, und ihrem neuen Werbepartner Braun, mit dessen Glätteisen "SensoCare" sie ihre sanften Locken stylt. Ziel der Kampagne: mehr Komplimente unter Frauen. Das passt – auch für Jessica Alba ist der Beistand durch Freundinnen die Grundlage für strahlende Schönheit.

Warum ist es so wichtig, dass Frauen sich untereinander ab und zu etwas Nettes sagen?

Weil uns nichts mehr Selbstbewusstsein gibt als das Kompliment einer anderen Frau. Man kann immer mehr Wasser trinken, mehr schlafen, mehr trainieren. Aber darum allein geht es nicht, wenn man sich gut und schön fühlen will. Mein Beauty-Geheimnis: Menschen zu finden, die dich unterstützen! Wenn eine Freundin mit netten Worten dafür sorgt, dass ich mich besser fühle, sehe ich auch gleich besser aus.

Was ist Ihnen in einer Freundschaft wichtig?

Bedingungslose Liebe und Unterstützung. Eigentlich das Gleiche wie bei Verwandten. Für mich sind gute Freundinnen Familienmitglieder, die ich mir selbst aussuche.

Warum fällt es manchmal so schwer, offen und ehrlich zu seinen Freundinnen zu sein?

Ich denke, dass man oft Angst hat, verurteilt zu werden – auch und gerade vor den engsten Vertrauten. Mit meinen Freundinnen klappt das aber ganz gut, weil wir wahnsinnig offen miteinander umgehen.

Wie oft haben Sie die Möglichkeit, sich zu treffen?

Meine beiden besten Freundinnen Lauren und Nancy sehe ich regelmäßig. Wichtiger als die Häufigkeit unserer Treffen ist aber das Gefühl, das wir dabei haben: eine feste Bindung, die bleibt.

Wie sieht der perfekte Mädelsabend aus?

(lacht) Ganz ehrlich? Manchmal einfach Essen bestellen, auf der Couch sitzen und Quatsch im Fernsehen gucken. Wir gehen aber auch aus, essen, trinken und tanzen. Je nach Stimmung und Gefühl.

Sind Kinder dabei auch mal erlaubt?

Nein, keine Kinder beim Mädelsabend! (schüttelt den Kopf ) Kinderzeit ist Kinderzeit und Freundinnenzeit ist Freundinnenzeit.

Freuen Sie sich denn darauf, später mit Ihren Töchtern Mädels-Abende zu verbringen?

Klar, wenn sie älter sind. Eine gute, enge Beziehung zu den Kindern ist wichtig. Dabei achte ich aber darauf, dass es immer eine Mutter-Töchter-Beziehung bleibt. Ich muss nicht ihre Freundin sein! Meine eigene Mutter war das zu sehr. Ich habe das zwar genossen, weil ich viel durfte. Für mich selbst stelle ich mir Erziehung anders vor. Ich bin eine sehr strenge Mutter.

Ist Ihre Mutter trotzdem ein Vorbild?

Absolut – in ihrem Umgang mit Freundinnen. Sie ist wie eine Cheerleaderin für ihre Mädels. Und auch mich hat sie immer unterstützt und mir versprochen, dass ich alles schaffen kann, was ich möchte. Deshalb bin ich heute da, wo ich bin.

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Jessica Alba über ihre Social-Media-Bewegung Breakfree

Video: Jessica Alba über ihre Social-Media-Bewegung Breakfree

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