Jennifer Garner als Kind: Sie wurde nie für ihr Äußeres gelobt – und das tat ihr gut

Jennifer Garner ziert die jährliche "Beautiful"-Ausgabe des "People"-Magazins. Als Kind wurde ihr allerdings nie gesagt, dass sie schön ist. Eine Erziehungsmaßnahme, die auch andere Eltern aufnehmen sollten

Jennifer Garner bei den Oscars 2019.

Auf dem Cover der "Beautiful"-Ausgabe des US-Magazins "People" thront in diesem Jahr Schauspielerin Jennifer Garner, 47. Im dazugehörigen Interview gibt sich die dreifache Mutter bodenständig und dankbar - und verrät, warum ihr Schönheit gar nicht wichtig ist.

Warum Kinder nicht für ihr Äußeres gelobt werden sollten

"Ich war absolut keines der hübschen Mädchen, sodass ich die Unsicherheiten einfach umgangen und mich selbst nie als attraktiv angesehen habe. Es war einfach nicht Teil meines Lebens", erklärt die 47-Jährige heute. Gut gefühlt habe sie sich trotzdem - oder gerade deswegen: "Das Aussehen war kein Thema in meiner Familie. Ich glaube nicht, dass uns meine Eltern jemals gesagt haben: 'Ihr seid hübsch'. Und deshalb haben wir nie darüber nachgedacht."

Dreijährige wissen, was eine Diät ist

Die fehlenden Komplimente für ihr Äußeres scheinen ihr gut getan zu haben. Besonders Mädchen bekommen häufig gesagt, wie schön oder süß sie aussehen. Dadurch werden sie schon in frühen Jahren auf ihr Äußeres reduziert, was ihren Charakter enorm prägt. Experten sprechen dabei von einer "Beauty Identity". Jeder Mensch hat Talente, aber das reine Schönsein sollte nicht dazu zählen. Jungs werden im Kinderalters für ihre Sportlichkeit, ihr Geschick oder ihre Cleverness gelobt und bauen diese Stärken dementsprechend beim Heranwachsen aus. Dahingegen passiert es bei Mädchen schnell, dass sie ihr Äußeres als ihre Stärke sehen. In Zeiten der sozialen Medien kann ihnen das schnell zum Verhängnis werden, denn der Vergleich körperlicher Ideale kann gefährlich sein. Wie sehr Komplimente für das Aussehen die Kinder schon vor der Nutzung von Instagram prägen, zeigt eine aktuelle KiGGs-Studie: Im Alter zwischen drei und fünf Jahren verbinden Mädchen mit Dünnsein schon etwas Positives. Im Alter von acht Jahren weiß der Großteil bereits, was eine Diät ist und empfindet sich teilweise schon als zu dick. 
Die Eltern von Jennifer Garner lobten ihr Kind für ihr wissenschaftliches Denken, das sich schon früh herauskristallisierte. Ihr Vater, ein Chemiker, bestärkte sie in ihrem Interesse an Naturwissenschaften, so dass auch sie später ein Studium der Chemie aufnahm. 

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Jennifer Garners Kinder wollen den "Mama-Look"

Jennfier Garner zeigt sich müde und ungeschminkt mit zerzaustem Haar.

Obwohl sie mittlerweile zur A-Liga Hollywoods gehört, möchte sie ihren Kindern Bodenständigkeit und Natürlichkeit ans Herz legen. So trägt die dreifache Mutter und Ex-Frau von Ben Affleck, 46,  fast ausschließlich Sportklamotten Zuhause. 

Daher reagieren ihre Kinder fast schon irritiert, wenn Garner von einem glamourösen Foto-Shooting nach Hause kommt. "Ich fühle mich wie die beste Version meiner selbst. Und sie gucken mich an und sagen: 'Kannst du dein Gesicht waschen, deine Haare zu einem Pferdeschwanz binden, deine Brille aufsetzen und eine Jogginghose anziehen?'" Sie sehe es als Kompliment: "Sie wollen, dass ich aussehe wie ihre Mama."

Video zu: Auf dem Beauty-Cover des "People"-Magazins

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