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Janina Uhse "Ich glaube, man muss beim Thema Nachhaltigkeit lieb zu sich selbst sein."

Janina Uhse lächelt.
Janina Uhse ist neues Gesicht für weDo/ Professional.
© weDo/ Professional / EYECANDY Berlin
Janina Uhse ist neue Markenbotschafterin der nachhaltigen Haircare-Marke weDo/ Professional. Im Interview verrät sie uns, warum ihr das Thema Nachhaltigkeit sowohl in der Pflege als auch im Alltag so wichtig geworden ist.

Seit vielen Jahren ist Janina Uhse, 31, aus dem Show-Business nicht mehr wegzudenken. Als Schauspielerin bekannt geworden, begeistert sie ihre Fans mittlerweile auch als Foodbloggerin und Markenbotschafterin. Gegenüber GALA.de verrät die 31-Jährige, warum sie dabei immer mehr auf Nachhaltigkeit achtet und welche Tipps und Tricks sie im Alltag anwendet, um der Umwelt etwas Gutes zu tun.

Janina Uhse im GALA-Interview

GALA: Warum haben Sie sich für eine Zusammenarbeit mit weDo/ Professional entschieden? Was hat Sie überzeugt?

Janina Uhse: Die Produkte selbst. Es ist einfach großartig, wenn man Produkte benutzt, die ihre Wirksamkeit durch tolle Ergebnisse beweisen. Das Packaging von weDo/ ist zu 100 Prozent recycelbar – für mich ein Grund, warum ich beim Einkaufen zugreifen würde. Es sieht gut aus, es macht sich schön in meinem Badezimmer und die Produkte sind trotzdem nachhaltig, man tut der Umwelt also noch etwas Gutes.Besonders das feste Shampoo hat es mir angetan. Es ist super kompakt und macht wirklich schön fluffige Haare. Ich habe eher feines Haar und ich sehe da bereits einen großen Unterschied zu vorher.

Wie sind Sie zu Clean Beauty gekommen? Gab es einen Wendepunkt in Sachen Kosmetik oder Skincare, der Sie zum Umdenken angeregt hat?

Nein, ich ich bin da auch wirklich keine Missionarin. Aber wenn sich jede:r mit seinen Möglichkeiten auseinandersetzt, findet wahrscheinlich auch jede:r seinen Hebel zur Veränderung. So habe ich es auch gemacht und dementsprechend umgestellt. Und so bin ich schließlich auch auf Clean Beauty gestoßen.

Haben sich Ihre Haare durch die Umstellung auf Clean Beauty verändert?

Ja, vor allem meine Haar-Beschaffenheit. Das Haar muss sich erstmal an diese Umstellung gewöhnen. Denn viele Inhaltsstoffe, die in herkömmlichen Pflegeprodukten enthalten sind, werden im Bereich Clean Beauty nicht benutzt, wie zum Beispiel Silikone. Doch diese Umstellung geht mit den richtigen Produkten wirklich sehr zügig. Und seitdem habe ich ein genauso gutes, wenn nicht sogar besseres Ergebnis als vorher.

Janina Uhse lächelt in die Kamera und hält ein Produkt von weDo/ Professional in der Hand.
Janina Uhse erzählt im Interview mit GALA.de, wie sie zu Clean Beauty gekommen ist. Sie ist neue Markenbotschafterin von weDo/ Professional, einer nachhaltigen Haircare-Brand. 
© PR / weDo/ Professional / EYECANDY Berlin

Nachhaltigkeit im Alltag: So klappt es bei Janina

Wie integrieren Sie Nachhaltigkeit in Ihren Alltag?

Ich habe mir vorgenommen, sehr viel weniger mit dem Auto und dafür mehr mit dem Fahrrad zu fahren. Ich benutze auch grundsätzlich keine Tüten mehr aus dem Supermarkt, sondern bringe immer meine eigenen mit. Aber auch in Sachen Ernährung habe ich versucht, etwas zu ändern. Ich bin eine leidenschaftliche Esserin und Hobbyköchin. Und ich stelle fest, dass ich mittlerweile wirklich zu 80 Prozent, wenn nicht sogar 90 Prozent vegetarisch esse. Für mich ist Fleisch und Fisch zu einem Luxusgut geworden.

Ich glaube, man muss bei dem Thema Nachhaltigkeit lieb zu sich selbst sein. Denn man gibt bereits sein Bestes. Man geht kleine Schritte, man gewöhnt sich an diese Veränderungen und dann kann man sich wieder steigern.

Sie sind mit Ihrem Food Account @janinaandfood sehr erfolgreich. Wie hat sich das Einkaufen und die Produktion im Hinblick auf Nachhaltigkeit verändert?

Als wir damals mit dem Account gestartet sind, haben wir immer noch zusätzlich ein Catering bestellt, damit sichergestellt werden konnte, dass jede:r etwas zu Essen bekommt. Das Resultat: Wir hatten einen Berg an Essen, der übrig geblieben ist, da wir parallel auch noch für den Food Account gekocht haben. Mir ist wirklich übel geworden, wie viel Essen weggeschmissen werden musste – für mich die größte Sünde. Das hat sich aber mittlerweile geändert, da es für mich wirklich ein großes Learning war. Jetzt wird gegessen, was an dem Tag für die Produktion gekocht wird und damit sind auch alle happy.

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"Ich habe meine Lieblings-Pieces, die trage ich einfach immer wieder."

Achten Sie beim Shoppen von Kleidung, dass diese fair produziert wurde?

Bei mir ging es bei Kleidung immer mehr um Qualität als Quantität. Ich suche mir lieber ein paar gute Teile raus, die mehrere Jahre halten und shoppe dafür weniger. Ich glaube, es geht vor allem um die Langlebigkeit von Fashion. Hier bedarf es aber unbedingt an noch mehr Aufklärungsarbeit. Denn oft versteht man als Verbraucher:in die Werbeversprechen der Hersteller nicht. Da muss man ansetzen.

Wie könnte man die Menschen dafür begeistern, vermehrt nachhaltige Produkte wie z.B. Clean Beauty oder Fair Fashion zu shoppen?

Ich glaube, die Leute verbinden Nachhaltigkeit oft noch mit weniger Wirkung und das muss aus den Köpfen raus. Es bedarf aber auch an Schulung. Mir wurde in der Schule nicht beigebracht was Nachhaltigkeit bedeutet. Daher muss man sich selbst weiterbilden und erkundigen, wie der jetzige Stand ist und dann versuchen zu handeln.

Verwendete Quellen: instagram.com

Gala


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