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Interview Vier Fragen an: Heidi Klum


Das Gespür für Styling und Trends liegt ihr in den Genen. Und so hält sie es mit dem Make-up

Frau Klum, wann haben Sie angefangen, Make-up zu tragen?

Früh, etwa mit acht oder neun Jahren. Ich hatte damals so einen Puppenkopf, den ich gerne angemalt und ständig neu frisiert habe. Das war mehr ein Spielen. Zur Schule bin ich erst so mit 16 Jahren geschminkt gegangen.

Wie standen Ihre Eltern dazu?

Ich komme aus einer Familie, in der Kosmetik ein großes Thema war. Mein Vater hat 20 Jahre bei 4711 gearbeitet, meine Mutter war Friseurin. Meine Eltern waren sehr trendy. Make-up war kein negatives Thema bei uns.

Wie fühlen Sie sich ohne Make-up?

Ungeschminkt fühle ich mich super und clean, meine Haut atmet dann richtig auf. Eine Frau, die sich nicht so oft schminken muss wie ich fürs Fernsehen oder Werbespots, probiert natürlich gerne etwas aus und genießt das. Für mich ist es aber alltäglich. Und wenn ich ein paar Pickelchen habe, benutze ich die BB-Cream, einen Moisturizer – das ist nicht so extrem wie echtes Make-up.

Wie gehen Sie beim Styling vor?

Für mich ist das Make-up komplett abhängig vom Outfit, das ich trage. Das suche ich zuerst aus und stimme danach mein Make-up und meine Haare ab. Dieses hier (streicht über ihr enges schwarzes Kleid) habe ich gewählt, weil ich zeigen wollte, dass man sich auch trauen kann, Farbe im Gesicht zu tragen. Da musste das Kleid schlicht sein. Oft greifen Frauen ja beim Make-up zu Schwarz, Grau und vielleicht mal Braun und Golden. Dabei sehen auch bunte Farben gut aus und peppen auf.

Gala

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