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Heidi Klum Strahlend vor Glück

Heidi Klum
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Heidi Klum über Kölnisch Wasser und ihren Vater, die Gemeinsamkeiten von Parfüm und sexy Unterwäsche und die bunte Haarsträhne ihrer Tochter Leni

Bei der Präsentation ihres neuen Parfüms "Shine"

im "Mondrian Soho Hotel" begrüßt Heidi Klum das Publikum zunächst vom Podium aus. Dann mischt sie sich unter die Gäste und hält unkompliziert Smalltalk. Einige fragt sie ganz direkt: "Wie finden Sie mein Parfüm?" Hat jemand von den Angesprochenen noch nicht daran geschnuppert, wird das sofort nachgeholt. So erfährt Heidi unmittelbar, wie der Duft ankommt. Nach der Veranstaltung nahm sie sich Zeit für ein Gespräch mit Gala.

Maiglöckchen begegnet Sonnenblume: "Shine" von Heidi Klum, EdT, 50 ml, ca. 33 Euro
Maiglöckchen begegnet Sonnenblume: "Shine" von Heidi Klum, EdT, 50 ml, ca. 33 Euro
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Wie war die Arbeit an dem Parfüm?

Es war eine wunderbare Erfahrung, irgendwieganz natürlich. Mein Vater arbeitete bei 4711 und brachte immer Düfte mit. Wir haben auch oft zu Hause etwas herumgemischt. Ich habe sogar mal ein Praktikum dort gemacht. In gewisser Weise liegen mir also Düfte im Blut. (lacht)

War es schwierig, eine Note zu finden?

Gar nicht. Ich habe den "Nasen", also den Parfümeuren, genau beschrieben, was ich gern hätte. Es sollte ein nicht so süßer Duft werden, der Spaß bringt, glücklich macht und mein Leben reflektiert: Ich habe einen wunderbaren Mann, vier wunderschöne Kinder und reise um die Welt. Das alles sollte sich in dem Parfüm widerspiegeln.

Woher kommt der Name "Shine"?

Von meinem Mann. Wenn ich mich fertig mache, um auszugehen, frage ich ihn: "Schatz, wie sehe ich aus?" Und er sagt: "You shine!" Ein sehr schönes Kompliment. So wollte ich das Parfüm nennen, denn das Attraktivste an einer Frau ist ihr Selbstbewusstsein, die Schönheit, die von innen kommt.

Durfte er bei dem Duft mitreden?

Ja, Seal hat mir immer Feedback gegeben. Er muss mich ja gut riechen können. Es war mir wichtig, dass der Duft jeden Tag tragbar und nicht zu schwer ist. Ein gutes Parfüm trägt dazu bei, dass sich eine Frau sexy fühlt. Es hat einen ähnlichen Effekt wie schöne Unterwäsche. Niemand weiß, dass man sie trägt - aber man fühlt sich attraktiver als sonst.

Tragen Sie oft sexy Unterwäsche?

Immer! Die Vorstellung, dass ich mich irgendwo umziehen muss und plötzlich in verwaschener Wäsche dastehe, ist doch furchtbar! (lacht)

Haben Sie noch andere Tricks auf Lager?

High Heels und Mascara sind ein Muss. Ich glaube, damit ist man gut gewappnet.

Interessiert sich ihre siebenjährige Tochter Leni schon für Fashion und Make-up?

Sie hat sich gerade eine Strähne machen lassen. Meine Mutter ist Friseurin und färbt sich ihr Haar selbst. Als Leni das sah, wollte sie auch unbedingt eine Strähne haben. Das habe ich ihr erlaubt - warum nicht? Ich gehe damit locker um. Meine Kinder sind alle gesund, treiben viel Sport. Sie müssen auch ihre Freiheiten haben. Und Leni hat sogar mittlerweile ihr eigenes Parfum.

Wie das?

Mein Vater hat eines für sie kreiert. Es heißt "Mausekatze" - und sie liebt es!

Julide Tanriverdi gala.de


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