"GZSZ"-Star Lea Woitack: Sie schminkt sich die Sophie ab

"GZSZ"-Fans ist Lea Woitack als Sophie Lindh bekannt. Wir lernten jedoch die ganz private Lea kennen und sprachen mit ihr über ihr Leben nach Drehschluss

Lea Woitack ist nicht nur als "GZSZ"-Sophie strahlend schön. Mit ihrem natürlichen Look bezaubert sie auch privat ganz besonders.

Als ich - Redakteurin Tabea - bei schönstem Wetter vor einem Café in Berlin sitze, werde ich langsam nervös. Ich warte auf die Schauspielerin Lea Woitack und bin zum ersten Mal - auf Wunsch von Lea - so gut wie gar nicht vorbereitet. Ich weiß, dies wird kein gewöhnliches Interview. 

Doch meine butterweichen Knie erweisen sich schnell als völlig unberechtigt. Denn was ich nicht weiß: Aus diesem Treffen entwickelt sich binnen Sekunden ein extrem spannendes Gespräch, das sich fast wie ein Plausch unter Freundinnen anfühlt. Nur vielleicht noch besser und mit wirklich gutem Kaffee. Achja, und mit tollen Einblicken hinter die (geschminkte) "GZSZ-Fassade", die ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten möchte.

Zwischen privater Lea und GZSZ Sophie

Du stehst den halben Tag als Sophie für "GZSZ" vor der Kamera. Wie schaffst du es, dich nach Drehschluss von deiner Rolle zu "trennen" und wieder ganz Lea zu sein?
Ich mag es, am Abend alles abzuwaschen. Du musst dir vorstellen: Ich werde im Studio den ganzen Tag über immer wieder abgepudert. Für jede neue Einstellung wird meine Schminke aufgefrischt, es kommt noch Haarspray in die Frisur und am Ende des Tages trage ich eine ziemliche Make-up-Schicht. Mich abends zu reinigen ist dann wie den Tag gehen zu lassen, das hat für mich etwas von einem Abschluss. In dem Moment, in dem ich ohne Make-up bin – vor kurzem habe ich es scherzhaft auch Arbeitsmaterial genannt – bin ich wieder privat, also voll und ganz Lea. 

Wie eine leichte Wolke legt sich der klärende Schaum beim Reinigen auf die Haut und reinigt diese porentief und superzart. (Reinigungsschaum "Fleur de Vigne" von Caudalie, ca. 16 Euro)

Und was benutzt du dann so? 
Momentan ist alles von Caudalie. Mir ist es sehr wichtig, natürliche Produkte zu verwenden. Ich setze total auf Nachhaltigkeit.

War das schon immer so?
Nein. Ich habe früher immer in der Drogerie eingekauft, doch jetzt einfach festgestellt, dass es tatsächlich Qualitätsunterschiede gibt. Ich mag es bei Beauty-Produkten auch, wenn alles aus einer Serie stammt und aufeinander abgestimmt ist. Bei mir kommt ja auch noch hinzu, dass man bei mir in der Maske auf wirklich jede einzelne Pore guckt. Da fallen Unreinheiten sofort auf. Manchmal heißt es dann auch: „Na Lea, wieder ein bisschen viel Schokolade gegessen?“ Ich bekomme davon nämlich sofort Pickelchen. Und dazu kommt dann ja auch noch das ständige Geschminke. Aber jetzt ist alles viel besser geworden. 

Wenn du eh schon immer so viel geschminkt wirst und jeden Tag in der Maske sitzt, hast du dann überhaupt noch Lust, selber auch Make-up aufzulegen? 
Ganz ehrlich: wenig. Ich laufe tatsächlich viel ungeschminkt herum. Nur wenn ich weiß, dass ich rausgehe oder mich mit jemandem treffe, dann schon. Bei Terminen oder auf der Straße – wo ich immer davon ausgehen muss, dass ein Fan von mir ein Foto machen will – empfinde ich einen Hauch von Make-up wie ein Schutzschild. Es trennt die öffentliche Lea von der ganz privaten. So wie ich sage, dass ich mir abends die Sophie abschminke, also meinen Job in dem Moment hinter mir lasse und zurück in mein eigenes Leben gehe.

Hast du neben dem Abschminken noch andere Methoden, wie du den Drehstress hinter dir lässt?
Ich gehe viel joggen. Ins Spa gehen ist auch toll. Aber das mache ich leider echt selten.

Und wie steht es um Spa in den eigenen vier Wänden?
Ohja. Ich denke da nur an eine eingelassene Badewanne, Kerzen und schöne Beauty-Produkte – das finde ich super. Auch eine einfache Maske kann zum Ritual werden, das einen aus dem Alltag herausholt. 

Vielen Dank, liebe Lea, für dieses tolle Gespräch, den leckeren Kaffee mit Sojamilch und die Denkanstöße, die du mir gegeben hast.


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