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Gepflegte Nägel 10 tolle Maniküre-Tipps für zu Hause

Gepflegte Nägel: 10 Tipps
Hilfreiche Tipps für gepflegt aussehende Nägel. 
© Shutterstock
Gepflegte Nägel machen mächtig Eindruck und dafür ist nicht einmal der Besuch in einem Beauty-Salon notwendig. Mit einfachen Tricks klappt die Maniküre auch zu Hause. 

Warum sind gepflegte Nägel wichtig?

Schön gepflegte Hände sind für viele Frauen ein Muss bei der Beauty-Routine, denn sie sind beim Kommunizieren oder Präsentieren ständig sichtbar. Vielen ist die tägliche Pflege der Fingernägel jedoch zu anstrengend, weshalb auf eine professionelle Maniküre zurückgegriffen wird. Doch was macht Frau, wenn das Kosmetikstudio des Vertrauens geschlossen ist? Oder plötzlich Geld gespart werden muss? Schön manikürte Hände sind kein Hexenwerk, mit diesen einfachen Tricks wird die Nagelpflege zu Hause so gut wie vom Profi. 

Wie finde ich die richtige Nagelform?

Kurz oder lang, oval oder eckig - bei den vielen Nageltrends verliert man schnell den Überblick. Umso wichtiger, dass man herausfindet, welche Nagelform einem wirklich steht. Eine runde Form passt beispielsweise zu jedem Hand-Typ und bietet sich bei Frauen an, die kurze Nägel bevorzugen. Eine eckige Form braucht etwas mehr Feil-Raffinesse und ist für schmale Nägel zu empfehlen, da an den Seiten nichts weggenommen wird. Wer lange Fingernägel bevorzugt, für den ist eine ovale Form ratsam - gerade kleine Finger können dadurch optisch verlängert werden.  

Egal, für welche Länge man sich entscheidet, eine Regel möge beachtet werden: Nicht zu tief feilen, denn wenn zu viel vom Fingernagel abgetragen wird, kann es sein, dass der Intermediär-Nagel, die weiche Keratinschicht der Nagelplatte, verletzt wird und das kann neben Schmerzen auch zu bakteriellen Verunreinigungen führen. 

Worauf muss ich bei der Maniküre achten?

Gerade bei brüchigen Nägeln ist die richtige Nagelpflege entscheidend und dafür ist nicht einmal ein Profi notwendig. Mit hilfreichen Tipps gelingt die Spa-Maniküre auch zu Hause. 

  1. Besser feilen als schneiden: Beim Schneiden der Nägel mit einer Nagelschere oder einem Nagelknipser können der Nagelplatte kleine Verletzungen zugefügt werden. Beim Feilen hat man eine größere Kontrolle darüber, wie viel man von einem Fingernagel abträgt und kann zudem noch seine exakte Form bestimmen.
  2. Unbedingt die richtige Feile benutzen: Die richtigen Werkzeuge sind wichtig. Viele Standardfeilen aus klassischen Manikür-Sets stimmen in ihrer Körnung häufig nicht mit dem entsprechenden Nagel überein. Je empfindlicher der Nagel, desto sorgsamer sollte man auf die Struktur und eine ordentliche Polsterung achten. Für den Feinschliff empfiehlt sich übrigens eine Glasfeile, die ist besonders schonend zu den Nägeln. 
  3. Die Nagelhaut lieber schieben als schneiden: Die Nagelhaut hat eine Schutzfunktion und deshalb sollte sie nicht verletzt werden. Weicht man sie in einem lauwarmen Wasserbad für ein paar Minuten ein, lässt sich die überschüssige Haut am Nagel leicht nach hinten schieben. 
  4. Der Nagel muss entfettet werden: Damit Lacke eine bessere Bindung mit dem Fingernagel eingehen können, sollten diese vorher mit einem Nagellackentferner oder klarem Alkohol entfettet werden. Hierbei möglichst auf einen schonenden Nagellackentferner ohne Aceton zurückgreifen. 
  5. Der richtige Zeitpunkt: Gut Ding will Weile haben - das gilt auch bei einer makellosen Maniküre, denn Unterlack, Lack und Überlack sind Pflicht bei schön gepflegten Nägeln. Der Abend bietet sich für eine ausgeprägte Beauty-Session an. Gemütlich das Maniküre-Set auf dem Couchtisch verteilen und nebenher ein Film schauen - da wird die Arbeit doch ganz schnell zum Vergnügen. Nach dem Duschen sollte man allerdings vermeiden, die Nägel zu lackieren. Durch den Dampf und das warme Wasser quellen die Nägel beim auf und ziehen sich beim Trocknen wieder zusammen. Der Nagellack ist den Bewegungen nicht gewappnet und platzt ab. 
  6. Deshalb ist Unterlack so wichtig: Der Unterlack hat zwei Aufgaben: Zum einen gleicht er leichte Unebenheiten auf der Nagelplatte aus, zum anderen schützt er den Nagel vor hässlichen Verfärbungen durch kleine Farbpartikel. Ein positiver Nebeneffekt: Die Haltbarkeit der Farben wird durch den Unterlack gefördert. 
  7. Die Finger richtig lackieren: Begonnen wird bei den Daumen, denn die haben die größte Fläche und somit auch die längste Trockenzeit. Breite Nägel kann man mit einem ganz einfachen Trick schmaler zaubern, dazu einfach einen kleinen Spalt an beiden Seiten mit der Farbe aussparen. 
  8. Übermalen verhindern: Die Hand zittert oder ein Haar ist in den Lack gefallen und schon klebt die Farbe an der ganzen Hand. Diese Unfälle können mit etwas Ölhaltiger-Creme verhindert werden. Die Vaseline mit einem Wattestäbchen auf die Nagelhaut auftragen, sodass ein sich ein Ölfilm rund um den Nagel legt. 
  9. Nagellack nicht zu nah am Nagelbett auftragen: Der Nagel besteht größtenteils aus leblosem Horn, bei dem Nagellack problemlos aufgetragen werden kann, da es nicht atmen muss. Je näher man dem Nagelbett kommt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dort der Verhornungsprozess noch nicht abgeschlossen ist, weshalb man dort auf Farbe verzichten sollte. 
  10. Schnelltrocknungsspray verkürzt die Wartezeit: Neben kaltem Wasser hilft vor allem eins: Trocknungsspray, das beim Verdunsten der Lösungsmittel im Lack hilft. 

Was tun gegen trockene und eingerissene Haut?

Zu gepflegten Nägeln gehört natürlich auch eine seidig-weiche Haut. Spröde, rissige Nagelhaut kann mit reichhaltigen Ölen geschmeidig massiert werden. Aber auch die Hände gilt es im Alltag gut zu pflegen. Im GALA-Interview weist Ärztin und Anti-Aging Expertin Dr. Susanne von Schmiedeberg daraufhin, dass bereits zu heißes Wasser oder auch eine zu "scharfe" Reinigungslotion empfindliche Haut reizen können. Ihr Tipp: Möglichst auf Produkte, die Mineralöle oder Silikone enthalten, verzichten und lieber auf eine Pflege mit rückfettender Wirkung setzen. 

Was hilft bei eingerissenen Nägeln?

Wenn ein Fingernagel so tief einreißt, dass er nicht mehr mit der Feile zu retten ist, gibt es einen raffinierten Trick.

  • Schneiden Sie aus einem Teebeutel ein kleines Stück, dass den gesamten Riss überdeckt, heraus
  • Den Nagel mit einem Unterlack lackieren
  • Noch bevor der Lack getrocknet ist das Stück Teebeutel mit einer Pinzette auf den Riss auflegen und fixieren
  • Anschließend das Patch mit einer zweiten Schicht Lack versiegeln

Der Teebeutel wird in der Verbindung mit dem Nagellack durchsichtig, wer aber sichergehen möchte, dass man auch nichts sieht, kann mit etwas Farbe nachhelfen. Mit der Zeit wächst die geflickte Stelle raus und der Nagel ist wieder so stabil wie vorher.

Verwendete Quellen:Instagram, Women's Health, Brigitte, Elle

Gala

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