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Gefährlicher Trend aus Hollywood Die Triple-Zero-Mädchen


Der Magertrend ist offenbar noch nicht passé: It-Girls zeigen sich immer hagerer, posten Selfies mit hervorstehenden Knochen und streben die Kleidergröße "000" an

Neben der Begeisterung für Traumkörper mit schönen Rundungen wie bei Beyoncé und Jennifer Lopez ist noch ein anderer Trend zu verzeichnen: Einige It-Girls sind offenbar wieder fasziniert davon, möglichst dünn und knochig auszusehen. Das britische Model und Szenegirl Mary Charteris (siehe Foto oben links) zeigt sich in den sozialen Netzwerken zum Beispiel immer ultradünn. "Let's get narcissistic" (auf Deutsch: Lasst uns selbstverliebt sein) ist das Motto ihres Instagram-Accounts. Ihr Image wird durch eingefallene Wangen und ihren dünnen Körper geprägt. Die Sängerin der Band "The Big Pink" weiß, dass sie mit den Aufnahmen, für die sie sicher noch den Bauch einzieht und die Luft anhält, für Gesprächsstoff sorgt.

So berichtet das britische Portal "grazia.co.uk" sogar von der Einführung der Größe "000" - sprich: Triple Zero - bei amerikanischen Modeketten, deren Ware auch in Europa verkauft wird. Für diese Größe müssten die "Triple Zero"-Frauen einen Taillenumfang von umgerechnet 58,5 Zentimetern haben. Die Größenangaben können jedoch von Firma zu Firma extrem variieren und werden von Land zu Land unterschiedlich ausgelegt. Fakt ist aber, dass versucht wird, den ehemaligen "Size Zero"-Trend nun noch zu toppen.

image Auch Hollywoodstars wie Kate Bosworth und Nicole Ritchie werden zunehmend hagerer und zelebrieren ihr Aussehen mit hautenger Kleidung und entsprechenden Selfies. Der Kopf wirkt überproportional groß und der Körper mutet fast schon wie der eines Kindes an. Die Britin Alexa Chung, die als Moderatorin bekannt wurde, als DJane weiterarbeitete und als internationale Botschafterin für Mode-und Beautyfirmen ihr Geld verdient, kreierte gewissermaßen diesen Schulmädchenstil: ihre dünnen, nackten Beine schauen unter den Minikleidern hervor - Twiggy lässt grüßen.

Der extreme Einsatz von einer idealisierenden Bildbearbeitung in Zeitschriften findet nun sein Pendant in den Selfies der Stars in den sozialen Netzwerken. Twitter, Facebook und Instagram waren ursprünglich die Plattformen, die mit authentischen Posts eher die Realität abbilden wollten. Nun nutzen Frauen, die offensichtlich dem Triple-Zero-Trend erlegen sind, sogar teilweise Apps, um sich noch dünner zu zeigen.

Ein gefährlicher Trend, der besser nicht Schule machen sollte.

stb Gala


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