GALA-Selbsttest: Detox-Kur mit "pressbar"

GALA-Redakteurin Julia wollte sich nach den Feiertagen wieder gesünder ernähren. Ihr Einstieg: Die Saftkur von "pressbar"

GALA-redakteurin Julia probierte die "pressbar"-Detoxkur

Gänsebraten und Klöße, Plätzchen, Schokolade und ziemlich viel Alkohol: Weihnachten hatte mir nicht nur etwas auf die Hüften, sondern auch aufs Gemüt geschlagen - nach der ganzen Völlerei fühlte ich mich einfach unwohl. Eine Lösung musste her und die fand ich auch recht schnell: Ich wollte eine Detox-Kur machen. Aber nur Wasser und Brühe? Nein, ich brauche etwas mit Geschmack und entschied mich daher für die Säfte von "pressbar".

Saftkur von "pressbar"

Im letzten Jahr hatte ich schon mal eine Detox-Kur ausprobiert, aus reiner Neugier. Diesmal hatte ich ein Ziel: ein bisschen abnehmen und mich anschließend wieder besser ernähren. Im Mai 2016 hatte ich den Saft-Versuch gut überstanden, also schien mir das auch jetzt DIE Idee zu sein. Und plötzlich ging es auch schon los. Ich wählte die "5-Tage-Detoxkur Total" mit sechs Säften pro Tag. Insgesamt waren das 1,5 Liter Flüssigkeit mit etwa 877 Kilokalorien. Dabei war ein Orangen-Karotten-Saft, einer auf Grünkohl-Basis, Pink Grapefruit mit Himbeere, Birnen und Gurken, ein Spinat-Saft und einen Cassis-Ananas-Saft. Genug Abwechslung, um den Tag zu überstehen. Und ich muss sagen: Die Säfte sind ausnahmslos lecker! besonders der letzte Saft des Tages "Birne-Gurke" hatte es mir angetan.

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Die "5-Tage-Detox Kur Total" von "pressbar"


Diesmal quäle ich mich durch die Woche

Ich startete meine Kur an einem Montag – diesmal unter erschwerten Bedingungen. Hatte ich die letzte noch in meiner Spätschicht gemacht und konnte einem gemeinsamen Mittagessen mit Kollegen so aus dem Weg gehen, begleitete ich sie nun in die Kantine. Während fünf Menschen um mich herum also Pommes, Fleisch und Nudeln aßen, schlürfte ich meinen pinken Saft. Doch die Motivation war größer als der Futterneid und so hielt ich ohne zu murren durch. Härter wurde es dann erst am Abend, als mein Freund neben mir Wurst- und Käsebrote futterte und danach noch ein, zwei Pralinen naschte. Unfair! Zwar hätte ich ein bisschen Rohkost oder ein paar Nüsse knabbern können, aber das wäre mir wie ein betrug an mir selbst vorgekommen. Der Dienstag war für mich dann der wohl schwerste Tag der Woche, ich quälte mich wirklich und war richtig zickig als mein Freund auch an diesem Abend wieder nicht auf Schokolade verzichten wollte. Dann ging es jedoch bergauf. Mittwochmorgen wachte ich auf und fühlte mich wie neu geboren. Ich war voller Energie und war ich an den Abenden vorher schon um 20.30 Uhr auf der Couch eingeschlafen, hielt ich nun ein Treffen mit einer Freundin durch – bis weit nach Mitternacht. Und noch eine Überraschung hatte der Mittwoch für mich parat: Meine neue Hose, die beim Kauf noch deutlich zu eng war, saß nun schon erstaunlich locker.

Die Hose rutscht

Am Donnerstag begann ich dann allmählich, mir zu überlegen, was ich denn am Samstag frühstücken könnte. Nachdem man so lange auf feste Nahrung verzichtet hat, soll man erst einmal zu leicht verdaulichem Essen greifen. Die Wahl fiel dann auf einen Frühstücksbrei mit Mandelmilch und ein wenig Apfelmus. Freude! Der Freitag war dann wirklich auch noch ganz easypeasy zu überstehen, denn das Fastenbrechen war in Sicht. Und dann war er da, der große Morgen. Ich ging in die Küche und bereitete mir liebevoll meinen Brei zu – er hat noch nie so gut geschmeckt. Aber: Ich habe keine ganze Schüssel geschafft, nach ein paar löffeln musste ich aufgeben. Satt. Einfach pappsatt. Auch tagsüber überkam mich kein Hunger. Nicht mal ein kleiner. Am Abend gab es dann Gurkensticks mit Rührei und eine Scheibe Brot mit Schinken. Verdammt, war das lecker. Selten habe ich eine Mahlzeit so genossen. Eigentlich hatte ich mir auch vorgenommen, ein Stück Schokolade zu essen. Aber die große Lust darauf blieb aus und so sparte ich mir den Zucker einfach.

Fazit: "pressbar" ist absolut empfehlenswert

Alles in allem muss ich sagen, dass ich mich bei dieser Kur mehr gequält habe als bei der im letzten Jahr. Das mag zum einen daran gelegen haben, dass ich permanent Leuten beim Essen zu sehen musste und zum anderen an der kleinen Menge Saft, die es pro Flasche gab. Eigentlich nur eine Kopfsache, denn ob ich jetzt noch einen Liter Saft oder Wasser trinke, ist doch im Prinzip auch egal?! Aber ich habe definitiv abgenommen. Wie viel genau, weiß ich nicht, denn auf einer Waage stand ich schon seit Jahren nicht mehr und Umfang gemessen habe ich ebenfalls nicht. Meine Indikatoren dafür sind Spiegel und Klamotten. Die "5-Tage-Detoxkur Total" mit sechs Fläschchen á 250 Milliliter kostet 92, 50 Euro. Die Säfte kommen in einer gut gekühlten Box an und halten auch einige Tage frisch. Es gibt keine genaue Anordnung, wann man welchen trinken soll. Es wird lediglich dazu geraten, mit dem orangefarbenen Saft zu starten und den Tag mit einem grünem zu beenden. Die Säfte sind kaltgepresst, was bedeutet, dass Vitamine und Mineralien beim Herstellungsprozess weitestgehend erhalten bleiben. Ein Minuspunkt ist allerdings, dass die Getränke in Plastik-Flaschen geliefert werden. Standard bei fast allen Detox-Kuren, aber irgendwie nicht vereinbar mit dem "gesunden Gedanken" dahinter.

Ich würde die Kur von "pressbar" aber auf jeden Fall empfehlen, denn die Säfte haben einfach unfassbar gut geschmeckt. 

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