Trainieren wie die Stars - In 12 Wochen zur Bikini-Figur: Ich will eine Bikini-Figur wie Heidi Klum

Einen Beach-Body wie Heidi Klum?! Jaaaaa, GALA-Redakteurin Julia will! Doch von nichts kommt nichts. Also heißt es mehrere Wochen lang: Sport, Sport. Sport.  Hält sie das durch?

Woche 8 und 9

Ok, das neue Workout dauert nur etwa eine halbe Stunde, aber es ist auch doppelt so anstrengend wie das Gerätetraining zuvor. Verdammt! Ich schwitze und schwitze und schwitze. Aber: Ich mache weiter. Nach großer Unlust und Motivationsschwund haben sich noch ein wenig Knieschmerzen breit gemacht. Also modifiziere ich meine Übungen ein bisschen und passe sie an meinen persönlichen Spaß- und Wohlfühlfaktor an. Und siehe da: Es funktioniert. Und es zeigt seine Wirkung. Mein Po wird immer runder (ich liebe ihn!), meine Beine schmaler, die leichten Reiterhosen sind fast weg. Und Cellulite...was ist das? Nein, ein paar klitzekleine Dellen sind noch da, aber meine Haut ist glatter und straffer. Leider tut sich an Armen und Beinen nichts. Im Gegenteil. Wenn ich mich im Spiegel betrachte, habe ich das Gefühl, dass mir ein kleiner Hulk entgegen starrt. Die Muskeln sind gewachsen, aber definierter sehe ich am Oberkörper leider nicht aus. Eher etwas bulliger. Vielleicht sollte ich auch einfach wieder gesünder essen. Seitdem ich aus dem Urlaub zurück bin, habe das mit der Ernährung leider etwas schleifen lassen. Mein Essensplan vom letzten Wochenende sah folgendermaßen aus:

  • Freitag: Pasta
  • Samstag: Flammkuchen
  • Sonntag: Pizza

Und immer schön Schokolade oder Eis zum Nachtisch. Nunja...was soll ich sagen?! Es schmeckt einfach so gut. Zumindest habe ich nicht zugenommen, mein Sportprogramm fängt meine Sünden offenbar wirklich alle ab. Wo ist mein persönlicher Koch, der mir nur gesunde, kohlenhydratarme Gerichte zubereitet?! Wie, der hat Urlaub?! Gut, dann muss ich wohl doch wieder selber ran. Tschakka!

Woche 6 und 7

Nach dem Urlaub steht dann auch gleich der nächste Termin mit Mieke an. Mein Trainingsplan wird geändert. Weg von den Geräten (schade eigentlich) hin zu Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Als erstes muss ich mich auf dem Laufband warm machen. Wirklich? Ernsthaft? Ich erinnere mich nur zu gut an meine letzte Begegnung damit - beinah wäre ich nach ein paar Minuten hintenüber gekippt. Naja, Zähne zusammenbeißen und los. Ist auch gar nicht so schlimm. Nur ein bisschen. Dann folgt die Frage, vor der er mich gefürchtet habe: Wie sieht es denn mit den Kniebeugen aus. Ähm, also... Ich bin fest davon überzeugt, dass sich da nichts getan hat und ich sie immer noch genauso falsch ausübe wie vor ein paar Wochen. Denkste! Ich turne vor und Mieke meint, dass das doch ganz wunderbar sei. Mittlerweile hätte ich die Muskulatur gestärkt, die man für diese Übung braucht. Ha! Das führt allerdings auch dazu, dass ich jetzt noch mehr Kniebeugen in mein Workout einbringen muss - in allen Variationen. Mieke macht vor, ich mache nach. Meine Oberschenkel brennen, ich muss zwischendurch immer wieder pausieren. Auch die anderen neuen Übungen machen mich im wahrsten Sinne des Wortes fertig. Mir läuft der Schweiß und am nächsten Tag kann ich nicht mehr laufen. Muskelkater ohne Ende. Ich ärgere mich, dass ich im Urlaub das Training habe schleifen lassen und frage mich, ob sich meine Leistung wohl doch nicht so gesteigert hat, wie ich gedacht habe. Das frustriert mich ungemein. Diese Gemütslage zieht sich bis in mein nächstes Workout. Ich ziehe es durch, aber Spaß bringt es mir nicht wirklich. Einziger Vorteil: Ich muss es nicht zwingend im Studio machen. Und darüber bin ich froh, denn ich komme mir dabei nicht so toll vor. Ungelenk, schwitzend, schnell aus der Puste. Und das zwischen all den gestählten Menschen, die gefühlt keine Schweißdrüsen haben?! Danke, nein. Aber wie schon gesagt: Da wäre noch der Spaß, der mir momentan echt fehlt. Das Wort "aufgeben" schwirrt mir immer öfter durch den Kopf...

Trainieren wie die Stars - in 12 Wochen zur Traumfigur

So laufen die Promi-Workouts

Die drei GALA.de-Redakteurinnen Lisa-Marie, Jolla und Julia gemeinsam mit ihren Trainerinnen Mieke und Annabelle Mandeng
Nach sechs Wochen Training ist schon ein Fortschritt zu erkennen und ein Fazit zu ziehen. Redakteurin Jolla testet das Trainingsprogramm von Hollywood-Star Kate Hudson, Redakteurin Julia sportelt wie Modelmama Heidi Klum und Redakteurin Lisa Marie boxt sich zu einer Traumfigur, wie der von Gigi Hadid. Sehen Sie im Video, wie sie sich schlagen.

Woche 4 und 5 

Mein Urlaub steht an! Eine Woche lang baden und sonnen auf Kos. Das heißt natürlich: Bikini anziehen. Und in dem zeige ich mich in diesem Jahr tatsächlich so gerne wie schon lange nicht mehr. Der Plan ist aber, auch im Urlaub zu trainieren. Das Hotel verfügt schließlich über einen Fitnessraum. Bevor es auf die griechische Insel geht, verbringe ich einige Tage bei meinen Eltern und bin da auch noch top motiviert. Jeden zweiten Tag absolviere ich ein Work-Out. Sogar meine Mama ist beeindruckt von meiner Disziplin. Lange hält die dann aber nicht mehr an. Das Hotel-Gym ist leider nicht wirklich nutzbar, die Geräte sind schon etwas in die Jahre gekommen. Verletzungsgefahr! Am zweiten Urlaubstag ziehe ich daher noch ganz artig einige Bahnen im Pool. Am dritten schon nicht mehr, am vierten auch nicht. Und am fünften... Nun, reden wir nicht darüber. Ich muss gestehen: Die Sonne macht mich träge und baden ohne den Trainingsgedanken im Hinterkopf macht viel mehr Spaß. Statt meinem Sportplan zu folgen,entspanne ich und tanke Energie. Und ich weiß genau: Nach meiner Fitnesspause werde ich die brauchen, um wieder ins Training zu starten.

Woche 3

Ein Treffen mit Mieke und Annabelle steht an und ich kann Positives berichten: mein Po ist runder, mein Bauch flacher, die Beine straffer. Strike! Ich schlafe immer noch richtig gut, fühle mich vitaler. Aber: Irgendwie geht mir das auch alles viel zu langsam. In meiner Idealvorstellung sehe ich schon Ende der zweiten Woche aus wie Heidi Klum. Denkste! Pustekuchen! Ich muss dazu sagen: Geduld war noch nie meine Stärke. Das kann jeder in meinem Umfeld bestätigen. 
Jetzt muss ich feststellen: Ich muss auch mit den kleinen Erfolgen glücklich sein. Ich habe an allen Geräten die Gewichte hochgesetzt, beim Rudern komme ich nicht so schnell aus der Puste und meine Hass-Übungen Kniebeuge und Liegestütze kann ich auch immer besser. Da ich aber nicht so wahnsinnig viel Freude am Bodypump-Kurs habe, mache ich in dieser Woche zusätzlich zu den zwei Geräte-Tagen ein High Intensive Intervall Training und Pilates. Spaß soll das alles ja trotzdem machen! Deswegen gibt's am Sonntag auch einen Teller mit Nudelauflauf. Wie guuuuuut das schmeckt.

Woche 2

Meine Freizeit wird vom Sport regiert: Ich richte alle Aktivitäten nach meinem Fitnessplan aus. Ganz ehrlich? Ganz schön anstrengend. Montag: Arbeit, Fitnessstudio, Volkshochschul-Kurs. Dienstag: Kein Sport, dafür ein Treffen mit einer Freundin. Und Wein. Verdammt. Darauf wollte ich eigentlich in den nächsten Wochen verzichten, schaffe es aber nicht. Ich habe festgestellt, dass wenn ich mich zwischen Schokolade und Alkohol entscheiden müsste, ich den Süßkram links liegen lassen würde. Ein kleines Schlückchen nach Feierabend in netter Gesellschaft ist für mich einfach unersetzlich. 
Mittwoch dann wieder Arbeit und Sport. Donnerstag auch, weil ich es an den restlichen Wochentagen einfach nicht schaffen werde ins Studio zu gehen. Ein Jungesellinnenabschied drängt sich zwischen mich und den Sport. Naja, ich werde es überleben. Mein Freund jedoch findet es nicht so toll, dass ich seit einiger Zeit so busy bin - und das nur wegen des Trainings. Auch beim Essen muss er ein bisschen mitziehen: Nudeln und fettige Saucen landen bei mir derzeit nicht auf dem Teller. Entweder er isst mit mir Hühnchenbrust oder muss selber kochen (Keine Sorge, er kann das und macht das. Ich lebe nicht mit einem Pascha zusammen).

Woche 1

Bisher bin ich immer mal sporadisch zum Sport gegangen - Pilates war da mein Favorit. Jetzt aber heißt es, dran bleiben und drei Mal in der Woche ins Fitness-Studio. Puh, ganz ehrlich: Das ist hart. Nach der Arbeit abends noch sporteln, statt gemütlich mit meinem Freund auf der Couch zu sitzen, ist für mich wirklich gewöhnungsbedürftig. Tatsächlich ist es so, dass ich meine Freizeit nach dem Sport ausrichte. Der kommt gerade zuerst, ich will mein Programm auf jeden Fall durchziehen. Also gebe ich es mir in der ersten Woche gleich richtig. Erst absolviere ich den Trainingsplan von Mieke - Rudern, Gerätetraining, Liegestütze, Kniebeuge - und dann gehe ich zum Bodypump. Langhanteltraining habe ich vorher noch nie gemacht und ich glaube, dass merkt mir auch jeder in diesem Kurs an. Noch dazu habe ich schon viel Energie in der Sporteinheit zuvor verbraucht. Meine Arme fühlen sich an wie Pudding. Aber ich halte durch. Danach bin ich fix und fertig, aber ich fühle mich toll. Zwei Tage später bin ich wieder im Club, konzentriere mich aber diesmal nur auf das Programm meiner Personal Trainerin. 

An meiner Ernährung habe ich übrigens auch ein bisschen geschraubt: Unter der Woche verzichte ich so gut es geht, auf Kohlehydrate und raffinierten Zucker. Ich nehme viel Eiweiß und gesunde Fette zu mir. Am Wochenende gönne ich mir dann aber auch was. Aber durch die kleine Ernährungsumstellung habe ich viel weniger Appetit auf ungesunde Sachen, nach Schokolade habe ich gar kein Verlangen. Und ich finde, meine Mühen zeigen Wirkung. Wenn auch nur klitzekleine. Mein Bauch ist etwas flacher, meine Beine straffer. Vielleicht ist es auch nur Einbildung, denn  Annabelle sagt, dass man erst nach etwa acht Wochen sichtbare Erfolge erzielt. Egal, die Hauptsache ist, ich fühle mich toll.

Let's get kirsched!

Das Sportprogramm von David Kirsch trainiert alle Muskelgruppen - hauptsächlich mit dem eigenen Körpergewicht. Gewicht habe ich, mit den Muskeln ist das so eine Sache. Mein Horror: Liegestütze und Kniebeugen. Das bleibt auch Personal Trainerin und Fatburn Coach Mieke Tasch  leider nicht verborgen, als wir das erste Mal zusammen im Fitness-Club "Aspria" in Hamburg trainieren. Der Plan, den sie eigens für mich ausgearbeitet hat, umfasst also auch diese Übungen. Aber ich habe eine weitere Unterstützerin meines sportlichen Vorhabens gefunden: Moderatorin Annabelle Mandeng wird mir als Mentorin zur Seite stehen und ist bei Fragen rund um Ernährung und Fitness jederzeit erreichbar. Nach meinem Probetraining mit Mieke kann ich übrigens drei Tage lang nicht gescheit laufen. Treppen hinunter gehen? Ein noch größerer Horror als Kniebeuge. Klingt nach einer guten Voraussetzung...

Kick it like Heidi Klum

Heidi Klum ist 44 Jahre alt und hat vier Kinder auf die Welt gebracht. Ich bin noch jünger als ihr Lover Vito Schnabel- der ist 30, ich 29 - und mein Körper hat noch keine einzige Schwangerschaft erlebt. Es müsste doch also ein Kinderspiel sein, so auszusehen wie das Model?! An dieser Stelle kommt das große ABER: Ich bin eben kein Model. Ich bin nicht einmal 1,70 Meter groß und habe auch keine mega langen Beine. Und es ist definitiv nicht mein Job, schön und schlank zu sein. Statt mich jeden Tag mehrere Stunden um meinen Körper kümmern zu können, sitze ich im Büro. Die meiste Bewegung haben bislang meine Finger, wenn sie über die Tastatur schnellen, um einen Text zu schreiben. Das muss sich ändern! 

GALA-Redakteurin Julia

Ran an den Speck!

Und es wird sich ändern. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen teste ich die Sportprogramme der Stars. Der berühmte Fitnesstrainer David Kirsch hatte Heidi im Jahr 2009 nur fünf Wochen nach der Geburt ihrer Tochter Lou wieder laufstegfit gemacht. In fünf Wochen zum Traumköper?! Läuft! Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, wie ich bei meinen Recherchen herausfinde. 90 Minuten Sport am Tag und eine Ernährung, die dieser Bezeichnung eigentlich kaum noch würdig ist, wären nötig, um solche Erfolge zu erzielen. Das schaffe ich nicht. Und das will ich auch gar nicht schaffen. Mein Ziel ist es, in diesem Sommer im Bikini eine gute Figur zu machen. Ich bin nicht dick, aber ein bisschen Straffung und ein Bauchröllchen weniger würden meinem Körper sicherlich gut tun. 

Trainieren wie die Stars - In 12 Wochen zur Bikini-Figur

Wir testen drei Promi-Workouts

Die drei GALA.de-Redakteurinnen Lisa-Marie, Jolla und Julia gemeinsam mit ihren Trainerinnen Mieke und Annabelle Mandeng
In gut drei Monaten möchten unsere Redakteurinnen voller Stolz am Strand liegen und ihren straffen Körper präsentieren! Immer dabei die Kamera und jede Menge Überwindung. Wie die erste Trainingseinheit verlief, zeigen wir in diesem Video
©Gala


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