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Föhnen Hier weht ein frischer Wind!


Catherine, Herzogin von Cambridge läßt sicher gerne die Haare föhnen, aber die neue Lust am Föhnen braucht ein besonderes Ambiente: "Blow-Dry-Bars" sorgen für luftige Wohlfühl-Atmosphäre - jetzt auch bei uns

Der kleine Luxus für zwischendurch

Catherine, die Herzogin von Cambridge, ist heiß begehrt. Eine Wohltätigkeitsveranstaltung hier, ein Jubiläum dort, und eine gute Ehefrau will sie ja auch sein - doch ihre regelmäßigen Styling-Termine sind ihr trotzdem heilig! Im Friseursalon ihres Vertrauens lässt sie sich die Haare föhnen, genießt dann bei Richard Ward im Londoner Stadtteil Chelsea eine kleine Auszeit. Damit beweist die künftige Königin Trend gespür. Denn in England und vor allem in den USA rollt die neue Föhn-Welle. Anders als bei Richard Ward, der das gesamte Friseur-Menü anbietet, spezialisieren sich viele Salons inzwischen als sogenannte Blow-Dry-Bars. Motto: "No cuts. No color. Just blow outs." Es wird also nicht geschnitten, nicht gefärbt, sondern ausschließlich gewaschen, geföhnt und gestylt. Eine Terminabsprache ist oft nicht nötig, man kann spontan vorbeischauen. Dann wird aus verschiedenen Volumen-, Locken- oder Sleek-Stylings der gewünschte Look ausgewählt und in 30 bis 45 Minuten umgesetzt.

Dieses Konzept trifft den Zeitgeist. Immer mehr Menschen sehnen sich im Alltag nach dem kleinen Beauty- Treatment, dem Luxus für zwischendurch. Auch bei uns, wie Sascha Stolic von der "Drybar" in Berlin erklärt, die unlängst eröffnet hat. Vorbild ist die amerikanische Kette gleichen Namens. Stolic: "Deren Konzept fanden wird deshalb so toll, weil dort alles nicht an einen Friseursalon erinnert, sondern an eine Bar mit entspannter Atmosphäre." Auch Stars wie Zooey Deschanel, Olivia Palermo und Cindy Crawford schätzen die Wohlfühlstimmung in diesen Spezialsalons. Die drei gehören zu den Kundinnen in Los Angeles, New York und Atlanta. Supermodel Cindy Crawford schwärmte gerade von den unschlagbaren Preisen. 35 Dollar kostet in den USA ein Styling. In Berlin sind es 35 Euro.

Nur unwesentlich teurer ist "Einmal föhnen, bitte" in der "Summer Style Blow Out Bar", der derzeit angesagtesten Location dieser Art in New York. 50 Dollar zahlt man dort. Diese Bar gehört zum Imperium von Celebrity-Friseur Frédéric Fekkai. Seine Gäste haben die Wahl zwischen verschiedenen Frisuren mit eindrucksvollen, typisch amerikanischen Namen wie "Dallas-Chic" (voluminös), "The New Yorker" (sleek) oder "Palm Beach Polish" (glatt und glänzend). Sharon Stone entschied sich kürzlich für, na was wohl, den "Holly wood Glam" mit Wellen. Beim nächsten New-York-Trip lohnt sich also ein Abstecher. Nur schnell muss man sein: Fekkais Haar-Bar ist ein Pop-up-Salon und schließt Ende August.

Judith Kriener gala.de

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