5 Expertentipps: Der beste Sonnenschutz für die Haut

Endlich ist Sommer! Aber Vorsicht, die Sonne kann der Haut schaden. Eine Dermatologin gibt fünf Tipps für den richtigen UV-Schutz

"Victoria's Secret"-Model Romee Strijd.

Die Temperaturen steigen wieder und damit zieht es alle erneut ins Freie - vor allem an den Strand oder den See. Doch um die Haut nicht zu schädigen und Sonnenbrand zu vermeiden, sollte man einige Dinge beachten. Hier kommen fünf Experten-Tipps zum Sonnenschutz:

1. Immer Sonnencreme benutzen!

Nicht nur im Schwimmbad oder am Strand sollte man Sonnencreme benutzen, sondern "immer, wenn man sich im Freien aufhält", erklärt die Dermatologin Dr. Marion Moers-Carpi. "Man wird ja auch im Schatten braun." Sie empfiehlt eine tägliche Verwendung von UV-Schutz. Menschen mit trockener Haut sollten dabei am besten zu einem reichhaltigen Schutz greifen. "Leute, die zu Hautunruhe neigen, sollten eher ein Gel benutzen." Wer kein Gel oder keine Lotion mag, der könne auch ein transparentes Spray verwenden, so die Expertin.

Bikini + Co.

Nasse Nixen

Marie Nasemann lässt für die Umwelt die Hüllen fallen. Auf diesem Urlaubsfoto verzieht die einstige GNTM-Kandidatin das Gesicht, weil so viele Mücken um sie herumfliegen. Sie schreibt: "Klimaszenarien zeigen, dass es selbst beim kleinstmöglichen Temperaturanstieg in Zukunft mehr Mücken geben wird. Gerade in Europa werden in etwa 20 bis 30 Jahren auch Arten heimisch, die Tropenkrankheiten wie Dengue, Malaria und Gelbfieber übertragen können." In der Tat bestätigt das "Ärzteblatt" diese dramatisch Entwicklung. Marie Nasemann liefert damit einen weiteren Grund, warum wir alle etwas klimaneutraler leben sollten.
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2. Richtig cremen

Beim Verwenden von Sonnenschutz ist die Reihenfolge beim Auftragen entscheidend. "Der Lichtschutzfaktor wirkt besonders gut auf durchfeuchteter Haut. Man sollte die Haut zuerst mit der Tagescreme befeuchten, danach den Sonnenschutz auftragen und erst dann das Make-up", erklärt Moers-Carpi. Die Faustregel lautet also: Zuerst die Pflege und dann den Schutz. Auch Tagescremes mit Lichtschutzfaktor seien eine gute Lösung.

3. Die Eigenschutzzeit der Haut nicht überschreiten

Die Haut hat eine bestimmte Eigenschutzzeit, die bestimmt, wie lange man problemlos ohne Schutz in die Sonne kann. "Ein Hauttyp eins, also jemand mit roten Haaren, heller Haut und viel Sommersprossen, kann zehn Minuten in der Sonne sein, ohne dass es der Haut schadet", weiß die Dermatologin. "Hauttyp zwei, blonde Haare und blaue Augen, zwanzig Minuten und so weiter." Wer länger als seine Eigenschutzzeit in der Sonne sein möchte, der sollte auf jeden Fall Sonnenschutz benutzen.

4. Den richtigen Lichtschutzfaktor kennen

Mit LSF 50 werde ich nicht braun? Von wegen, "der Lichtschutzfaktor zeigt an, wie viel UVB man verträgt. Das bedeutet, wie lange man in der Sonne bleiben kann, ohne die Haut zu schädigen." Das bedeutet also lediglich, dass man mit einem LSF von 50 zum Beispiel 50 Mal so lange in der Sonne bleiben kann, wie es der Eigenschutzfaktor zulässt.

5. Finger weg von Zigaretten!

Achtung Raucher - abgesehen davon, dass es ungesund ist, kann es auch in Kombination mit der Sonne unschöne Folgen haben. "Wenn man raucht und in die Sonne geht, dann geht die Collagenschicht noch mehr kaputt", so Moers-Carpi. Damit bekäme man nur noch früher Falten, denn "Nikotin zerstört auch die Collagenfasern, wenn dann noch Sonneneinstrahlung dazu kommt, wird die Haut doppelt geschädigt."

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