Epilierer-Test: Haarfrei durch den Sommer

Egal ob Beine, Achseln oder die Bikinizone - vor allem im Sommer investieren Frauen viel Zeit in die Haarentfernung. Epilieren kann den Zeitaufwand verringern, doch worauf muss man beim Kauf eines passenden Gerätes achten? GALA macht den großen Epilierer-Test.

Besonders im Sommer träumen wir Frauen von glatten, haarfreien Beinen, Achseln und der Bikinizone. Um nicht ständig zum Rasierer greifen zu müssen und den Gang in den Beautysalon zu vermeiden, wenden wir uns "gern" dem Epilierer zu. Das ist zwar nicht gerade schmerzfrei - doch nach einer Anwendung haben wir dafür oft wochenlang unsere Ruhe vor unerwünschten Haaren. 

GALA hat sich einmal auf dem Markt umgeschaut: Welcher Epilierer für zu Hause hält, was er verspricht? Welches Produkt eignet sich für Einsteiger? Und wie kümmere ich mich am besten um meine Haut - vor und nach der Epilation? Im großen Epilierer-Test gibt GALA Ihnen die wichtigsten Antworten und Fakten.

Der große Epilierer-Test: Das sind die Kriterien

Bei unserem Epilierer-Test haben wir neben den Preisen auch weitere wichtige Kriterien unter die Lupe genommen. So gibt es beispielsweise zum Teil große Unterschiede, was die Anzahl an Pinzetten in den einzelnen Geräten angeht. Zusammen mit der Wahl - wenn möglich - der Geschwindigkeitsstufe entscheidet die Menge an Pinzetten bedeutsam über die Dauer der Epilation. Zudem haben wir uns einmal das Zubehör angeschaut, das dem eigentlichen Epilierer beiliegt, und uns mit den Erfahrungen der bisherigen Käuferinnen auseinandergesetzt.

Doch bei Epilieren ist es so, wie bei vielen Dingen. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Preisklassen. Von Geräten, die gerade einmal um die 30 Euro kosten, bis hin zur Luxusausgabe, bei denen man noch einmal mindestens 100 Euro oben drauf packen muss. Zusätzliche Funktionen, Zubehör oder eine bessere Verarbeitung gibt es natürlich auch bei Epilieren nicht umsonst.

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Die Frage ist daher: Braucht man die Extras oder ist man mit einem preisgünstigen oder "Mittelklasse"-Modell ausreichend versorgt? Somit haben wir beim Epilierer-Test bewusst auf ein Ranking verzichtet - denn der beste Epilierer ist immer der, der Ihren Bedürfnissen und Ihrem Geldbeutel entspricht. Und das können nur Sie allein entscheiden.

Worauf muss man beim Kauf achten?

Und damit kommen wir auch schon zu den Punkt, über die Sie sich vor dem Kauf eines Epilierers Gedanken machen müssen. Wollen Sie das Epilieren erst einmal für sich ausprobieren? Welche Körperpartie(n) möchten Sie mit dem Epilierer enthaaren? Brauchen Sie zum Beispiel noch einen Rasiereraufsatz, um etwa im Intimbereich Ihr Haar lediglich zu stutzen, statt es gänzlich zu entfernen? Wollen Sie den Epilierer unter der Dusche oder in der Wanne verwenden? Wie schmerzempfindlich sind Sie?

Wie Sie sehen, gibt es eine Menge Fragen, die Sie für sich klären müssen. Und wie Sie daraus lesen können: Es gibt ziemlich viele Unterschiede zwischen den Geräten. Doch keine Angst. Wir werden die einzelnen Fragen nach und nach genauer erläutern, damit Sie wissen, was es damit auf sich hat. Die Antworten werden Sie spätestens dann schnell parat haben.

Zusammengefasst: 

  • Einsteigermodell oder Premiumgerät?
  • Welche Körperpartie(n) sollen epiliert werden?
  • Nass- oder Trockenepilierer?
  • Schmerzempfinden

Preisgünstige Modelle für den Einstieg

Wer sich für den Anfang nicht gleich den Mercedes unter den Epilierern zulegen will, der ist mit dem Braun Silk-épil 3 3-170 bestens beraten. Statt auf viel Zubehör und Schnickschnack setzt das Model auf Funktionalität - und kann überzeugen. Das Gerät ist mit 20 Pinzetten ausgestattet, besitzt zwei unterschiedliche Geschwindigkeitsstufen und ein "Smartlight", also ein eingebautes Licht, um während des Epilierens auch feine Haare zu erkennen und "zu erwischen". Die Massagefunktion soll die Epilation angenehmer gestalten. Allerdings verfügt das Gerät nicht über einen Akku, somit ist der Epilierer nur für die Trockenepilation geeignet.

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Eine Alternative zu den marktdominierenden Braun-Epilierern stellt der Philips Satinelle Advanced BRE605/00 dar. Preislich unterscheidet er sich kaum vom Silk-épil3 von Braun, ist dafür aber kabellos unter der Dusche anwendbar.

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Da sowohl der Epilierer von Braun als auch jener von Philips über keine austauschbaren Aufsätze verfügen, sind die Einsteigermodelle primär für ebene, leichterreichbare Körperstellen, etwa den Beinen und den Armen, zu empfehlen. Preisintensivere Geräte verfügen meist über spezielle Aufsätze, um beispielsweise auch eine Behandlung im Gesicht oder dem Intimbereich zu erleichtern.

Epilierer für ein mittleres Budget

Die preisliche Mittelklasse bietet zahlreiche Extras im Vergleich zum Einsteigermodell. Nicht nur zahlreiche Nutzerinnen, sondern auch "Stiftung Warentest" geben dem Panasonic Epilierer ES-DEL8A eine gute Bewertung. Im Lieferumfang ist neben dem Epilierer selbst zahlreiches Zubehör enthalten. So besteht das Set aus sechs verschiedenen Aufsätzen (die das Gerät u.a. auch zum Trimmer und Rasierer umfunktionieren können) sowie einem Aufbewahrungsbeutel und einer Reinigungsbürste.

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Der Epilierer überzeugt mit 60 Pinzetten, drei Geschwindigkeitsstufen und einem 30 Prozent größeren Kopf als sein Vorgängermodell. Ein besonderer Pluspunkt dieses Epilierers stellt aber vor allem der Schwingkopf dar. Dieser lässt sich um 90 Grad schwenken und erleichtert Ihnen somit das Erreichen schwieriger Körperpartien. Das Gerät verfügt zudem über einen Akku und ist sowohl im Trockenen als auch unter der Dusche anwendbar.

Weniger Marke, mehr Zubehör

Wer Wert auf verschiedene Aufsätze (und somit Einsatzmöglichkeiten) legt, aber nicht den ganz großen Markennamen braucht, dem bietet Remington mit dem EP7700 Epilierer Smooth & Silky EP7 eine Alternative. Mit 40 Pinzetten und sieben verschiedenen Aufsätzen kann das akkubetriebene Gerät auch unter der Dusche und in der Wanne angewendet werden. Jedoch können die Verarbeitung und Haltbarkeit der einzelnen Bestandteile mit den teureren Geräten laut der Nutzer qualitativ nicht ganz mithalten.

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Wenn der Preis keine Rolle spielt

Gleich zu Beginn hatten wir Ihnen bereits ein Exemplar der oberen Preisklasse vorgestellt. Der Braun Silk-épil Beauty-Set 9 9-995 in der Deluxe-Edition ist wahrlich ein Epilierer der Extraklasse. Immerhin kommt er mit einem umfangreichen Zubehör daher - so kann sich das Gerät vom Epilierer in einen Rasierer verwandeln, oder aber für ein Peeling und zur Reinigung des Gesichts und Körpers verwendet werden. Kein Wunder, dass dieser Epilierer zum Testsieger von "Stiftung Warentest" gekürt wurde.

Alle Methoden im Überblick

Enthaarung der Bikinizone

Was ist die richtige Enthaarungsmethode, um die Bikinizone zu frisieren? 

Wie funktioniert ein Epilierer?

Doch gehen wir zunächst noch einmal einen Schritt zurück und klären, wie so ein Epilierer überhaupt funktioniert. Anders als beim Rasieren oder das Entfernen durch Enthaarungscremes, wird das Haar beim Epilieren nicht an der Hautoberfläche gekappt, sondern samt Wurzel aus der Haut gezogen. Das ist schmerzhaft, vor allem bei den ersten Anwendungen. Die Haare sind dann zumeist noch kräftig und dick und lassen sich nur schwer entfernen.

Mit der Zeit werden die Haare aber weniger stark und wachsen dünner nach - der Schmerz nimmt in der Folge ab. Aus eigener Erfahrung muss ich Ihnen aber sagen: Wirklich schmerzfrei wird es leider nie. Ein paar Tipps und Tricks, wie Sie sich das Epilieren so wenig schmerzhaft wie möglich bereiten können, verraten wir Ihnen weiter unten im Text.

Vorteile zu anderen Methoden der Haarentfernung

Die perfekte Methode der Haarentfernung gibt es wohl nicht. Bei jeder Anwendung gibt es Vor- aber auch Nachteile. Was für eine Epilation spricht? Das haben wir einmal zusammengetragen.

  • Der größte Vorteil zum Rasieren und zu Enthaarungcremes liegt eigentlich auf der Hand: Durch das Herausziehen der Wurzel muss diese erst wieder neu gebildet werden, damit an dieser Stelle ein neues Haar wachsen kann. Während man bei der oberflächlichen Rasur schon nach kürzester Zeit wieder Stoppeln sieht oder fühlt, hat man vor den einzelnen Haaren beim Epilieren deutlich länger Ruhe.
  • Enthaarungscremes riechen zudem häufig unangenehm und/oder können Hautirritationen auslösen. Wer dennoch einmal eine Enthaarungscreme ausprobieren möchte, der sollte auf ein Produkt für sensible Haut zurückgreifen. 
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  • Waxing wäre eine Alternative zum Epilieren, wenn man auf eine längerfristige Wirkung bei der Haarentfernung aus ist. Allerdings ist das Epilieren im Vergleich die "sichere" Methode. Da beim Waxing zu Hause meist mit Warmwachs hantiert wird, das - der Name verrät es bereits - erwärmt werden muss, besteht hier ein gewisses Verletzungsrisiko. Verbrennungen drohen. Ein Epilierer ist in seiner Handhabung hingegen recht simpel und sicher.
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Wenigstens etwas einfacher und sicherer geht es mit einem elektrischen Warmwachsgerät, das ähnlich eines Deorollers aufgetragen wird. Die Temperatur - sofern das Gerät in Takt ist - sollte hier automatisch geregelt und ungefährlich sein. Doch bedenken Sie: In der Zeit, in der Sie das Wachs auftragen (bevor Sie also die Vliesstreifen aufgelegt, angedrückt und abgezogen haben), hätten Sie mit einem Epilierer bereits die Haare entfernt.

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Vor und nach dem Epilieren: Die richtige Pflege für Ihre Haut

Keine Frage: Körperhaare samt Wurzel aus der Haut zu reißen - das ist keine Wellnessbehandlung für Ihre Haut. Die Fragen sind demnach: Wie bereite ich meine Haut optimal auf eine Epilation vor? Welche Nachbehandlung ist nötig?

Bevor es losgeht, aber auch danach bzw. zwischen den Behandlungen heißt es: Pflegen, cremen, verwöhnen. Ihre Haut leistet Ihnen wertvolle Dienste und Sie "ärgern" sie, indem Sie unsanft Ihre Haare entfernen. Als "Wiedergutmachung" sollten Sie ihrer Haut mit Peelings, Cremes und Gelen etwas Gutes tun.

Peelings sorgen schon vor der ersten Behandlung dafür, dass Ihre Haut von überflüssigen, abgestorbenen Hautschüppchen befreit wird. Wenn Sie ein paar Tage nach dem Epilieren regelmäßig Ihre Haut peelen oder einen Peelingschwamm verwenden, können Sie damit unter Umständen das Einwachsen einzelner Härchen verhindern. 

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Eine beruhigende Creme oder ein Gel mit Aloe vera wirkt nach der Behandlung beruhigend und spendet der Haut genügend Feuchtigkeit, die sie nun braucht. Auch eine Körperbutter auf Basis natürlicher Öle pflegt Ihre strapazierte Haut nach einer Epilation.

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Wie oft müssen Sie die Prozedur wiederholen?

In der Werbung wird uns gern eine seidigweiche, haarfreie Haut von bis zu vier Wochen versprochen. Das trifft auf die ein oder andere Frau sicherlich zu. Doch Fakt ist: Unsere Haare wachsen alle unterschiedlich. Und damit ist nicht nur gemeint, dass sich der Haarwuchs unter uns Frauen unterscheidet, sondern dass auch unsere einzelnen Haare unterschiedlich schnell wachsen. Denn nicht alle unsere Haarwurzeln entstehen gleichzeitig.

Somit befinden sich unsere einzelnen Härchen in unterschiedlichen Wachstumsphasen. Das bedeutet: Wenn Sie heute alle Haare mit dem Epilierer erwischen und entfernen, befinden sich noch zahlreiche Haare unter der Haut - manche kurz vor dem "Durchbrechen" durch die Hautschicht, bei manchen hatte sich gerade erst die Wurzel gebildet. Das hat zur Folge, dass Ihre Haut unterschiedlich lange haarfrei bleibt - je nachdem, wie viele Haare Sie in der "richtigen" Phase mit Ihrem Epilierer erwischt haben.

Es kann also gut sein, dass Sie auch zwischen den "großen" Sitzungen ab und zu mal den Epilierer ansetzen müssen, um ein paar Nachzügler zu entfernen. Gut, wenn man da nicht jedes Mal zum Beautysalon rennen muss, richtig?

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Tipps rund um das Epilieren

Wie bereits erwähnt: Ganz können wir Ihnen die Schmerzen beim Epilieren nicht nehmen. Auch die Geräte in unserem Epilierer-Test können zum Beispiel mit einer Massagefunktionen nur helfen und das Ziepen mindern - verschwinden wird es nicht. Dennoch gibt es ein paar Tricks, die durchaus einen Versuch wert sind.

  • Haut spannen: Je nachdem, welche Körperpartie Sie behandeln wollen - versuchen Sie sie etwas zu spannen / zu straffen.
  • Wärme öffnet die Poren und entspannt. Sollten Sie sich als recht schmerzempfindlich einstufen, entscheiden Sie sich für ein Gerät, das Sie unter der Dusch oder im warmen Schaumbad verwenden können.
  • Benutzen Sie eine gute Feuchtigkeitscreme, um die gereizte Haut zu beruhigen.
  • Reinigen Sie Ihren Epilierer gründlich: Bei Geräten, die unter der Dusche verwendet werden können, ist dies recht einfach. Doch auch diese sollten Sie hin und wieder nicht nur abspülen, sondern auch mit einem Reinigungsmittel behandeln.
  • Epilieren Sie am Abend vorm Schlafengehen - so können Hautirritationen/rote Pünktchen über Nacht abklingen
  • Im Idealfall haben Ihre Haare eine Länge von zwei bis fünf Millimeter. Bei dieser Länge greifen die Pinzetten der Geräte am besten.

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