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Detox-Test Kalter Koffein-Entzug

Steffen von GALA testet die "Private Detox Box"
Steffen von GALA
© GALA
Steffen von GALA testete sechs Tage lang das Ernährungs-Programm von "Private Detox Box". Nach drei Tagen Saft standen vegane Speisen auf dem Menüplan. Wie hart insbesondere der Koffein-Entzug für den passionierten Kaffee-Liebhaber war, können Sie hier in seinem Detox-Tagebuch lesen

Detox-Selbsttest

Wenn meine Kollegen am Morgen den zweiten Kaffee holen, steht auf meinem Tisch bereits der dritte Soja-Latte. Nach dem Essen greife ich nicht zur Zigarette, aber mit Sicherheit zum Flaschenöffner, um meine eiskalte Cola Light zu öffnen. Mein Name ist Steffen und ich bin süchtig nach Koffein!

Meine Motivation für den Test des Ernährungs-Programm von "Private Detox Box" war demnach in erster Linie tatsächlich die Reduktion meines täglichen Kaffee-Konsums. Statt mir den nötigen Energie-Schub zu verleihen, sorgen die Koffein-Schübe gefühlt nämlich immer häufiger zu Müdigkeitserscheinungen und Schlafstörungen - so gerne ich den Geschmack eines heißen Soja-Latte auch habe. Falls ich während der Detox-Kur ein oder zwei überflüssige Kilos verlieren sollte, könnte ich das zudem auch verkraften.

  • Kostenpunkt: Die "Classic Juice Box" für drei Tage kostet 174 Euro, die "Food Box" kostet für drei Tage 180 Euro.

Detox-Säfte

In den ersten drei Tagen standen jeweils sechs Säfte auf meinem Speiseplan, die ich im Abstand von zwei Stunden trank. Schwarz, Grau, Hellgrün oder Pink - optisch waren sie auf den ersten Blick schon mal ein Hingucker. Abgesehen von zwei Ausnahmen, die auf meine persönliche Abneigung gegen einige grüne Gewächse zurückzuführen sind, hatte ich geschmacklich (zu meiner Überraschung) auch nichts auszusetzen. Für mich persönlich war es eher die Menge, mit der ich zu kämpfen hatte. Sechs Säfte mit jeweils 500 ml Inhalt - immerhin drei Liter am Tag.

Blacktox und Pinktox

Steffen von GALA testet die "Private Detox Box"
Mein Essen für die nächsten drei Tage: Blacktox, Greentox, Bluetox, Mintox, Pinktox und Greytox.
© GALA

Kalter Entzug

Obwohl mir meine Kollegein im Vorhinein dazu geraten hat, habe ich in den Tagen vor meiner Kur natürlich nicht auf Kaffee und Co. verzichtet. Das Ergebnis: Am ersten Tag der Saft-Kur hatte ich mit unangenehmen Kopfschmerzen zu kämpfen - obwohl ich ausreichend Wasser getrunken habe. Eine klassische Nebenwirkung der körperlichen Entgiftung. Abgesehen davon hatte ich körperlich keine Beschwerden. Meinem Magen ging es gut und das übliche Völlegefühl nach dem Essen ist verschwunden. In puncto Verdauung merkt man allerdings schon einen kleinen Unterschied.

Gerne würde ich noch hinzufügen, dass mir die Nahrungsumstellung und der Verzicht überhaupt nicht schwer gefallen sind - meine Kolleginnen würden an dieser Stelle allerdings widersprechen. Ich gebe es zu, ich habe besonders in den ersten drei Tagen ordentlich gemeckert und gejammert. Aufgrund meines Mitteilungsbedürfnis wurde mir daher auch ans Herz gelegt, die nächste Detox-Kur in meinen Urlaub zu legen.

Detox im Alltag

Mit den Kollegen in der Kantine - während diese ihr Rahmschnitzel mit Pommes aßen - oder am Abend im Bett, ab und zu erwischte ich mich dabei, wie ich mir einen frisch aufgeschäumten Milchkaffee vorstellte. Ehrlch gesagt war ich überrascht wie wenig mir das Essen fehlte, wie sehr ich mich allerdings nach einer Cola Light sehnte.

Notfall-Snack

Für den Fall, dass man dem Hungergefühl nicht standhalten kann, liegt der "Juice Box" ein Snack-Glas bei - Gluten- und laktosefreie Cashews. Am ersten Tag griff ich einmal hinein, am zweiten Tag einmal mehr und am dritten landete ebenfalls das ein odere andere Nüsschen in meinem Mund. Es war allerdings weniger der Hunger der mich dazu verleitete, als die Lust auf einen anderen Geschmack im Mund.

Steffen von GALA testet die "Private Detox Box"
Notfall-Snack: Gluten- und laktosefreie Cashew-Nüsse
© GALA

Food Box

Ab Tag vier gab es für mich wieder etwas zu kauen - alles vegan und verzehrfertig. Nicht groß darüber nachzuden was ich alles einkaufen muss, um es im Anschluss auch noch zuzubereiten, war für mich dabei der größte Luxus. Mein Kühlschrank, die Mirkrowelle und ich verbrachten drei sorgenfreie Tage.

Zum Frühstück einen Smoothie, zum Lunch einen gemischten Salat und am Abend ein warmes Gericht - insgesamt 1.200 Kalorien täglich. Wenn man bedenkt, dass eine herkömmliche Aufback-Pizza vom Discounter im Durchschnitt 800 Kalorein hat, klingt das im ersten Moment nach einem knurrenden Magen. Die Portionen fallen allerdings überraschend großzügig aus und waren vollkommen ausreichend - auch als erwachsener Mann wird man satt.

Steffen von GALA teste die "Private Detox Box"
Detox-Smoothies und Menüs für drei Tage.
© GALA
Steffen von GALA testet die "Private Detox Box"
Menü-Beispiel: Gemischter Salat
© GALA

Mein Menü-Favorit:

Steffen von GALA testet die "Private Detox Box"
Menü-Beispiel: Ratatouille mit Gemüsebällchen
© GALA

Fazit

Sechs Tage ohne Koffein waren ehrlich gesagt hart aber es hat sich gelohnt. Ich habe spätens nach Tag drei der Detox-Kur besser bzw. ruhiger geschlafen und mich tagsüber weniger aufgebläht und schlapp gefühlt. Ganz nebenbei zudem knapp vier Kilo abgenommen. Die Nahrungsumstellung war natürlich auch eine kleine Herausforderung - alles andere wäre auch gelogen. MIt dem Rundum-sorglos-Paket von "Private Detox Box" war diese Herausforderung, auch für mich als Detox-Neuling, dennoch ohne große Probleme zu bewältigen.

sfi / Gala

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