Detox-Test: Julia von GALA testet "Antidote Cleanse"

Meine GALA-Kollegen sind im Detox-Fieber: Tagelang auf feste Nahrung verzichten, kein Zucker, keine Kohlehydrate und kein Koffein. Schaffe ich als bekennder Schoki- und Kaffee-Junkie das auch? Ich starte den Versuch mit der "Antidote Cleanse"

GALA-Redakteurin Julia testet "Antidote Cleanse"

In der GALA-Redaktion ist das Detox-Fieber ausgebrochen. Anfangs habe ich mich noch kopfschüttelnd über meine Kollegen lustig gemacht, wenn sie an ihrer Saftflasche nuckelten oder sich spezielle Teemischungen aufgossen. Doch nachdem alle so begeistert von Kuren waren, wollte ich dann auch mal. Und ganz ehrlich: Ich esse zu viel Süßigkeiten, ich esse unkontrolliert und ich trinke zu viel Alkohol. Jedenfalls für mein Empfinden.

Als ich im Internet nach einem passenden Programm für mich suche, habe ich keine großen Erwartungen. Ich möchte nicht abnehmen – mit meinem Körper bin ich im Großen und Ganzen zufrieden – sondern lediglich meine Ernährung wieder etwas gesünder gestalten. Eine Saftkur ist da der perfekte Einstieg und so entschied ich mich für die Fünf-Tage-Cleanse von Antidote Juice .

Fünf Tage lang also nur Saft, alle zwei bis drei Stunden einen. Keine feste Nahrung. Die Entscheidung steht.

Die Lieferung

Tag 1

Ich bin total motiviert und freue mich schon direkt nach dem Aufwachen auf meinen ersten Saft. Er heißt "Liquid Salad“", drin ist unter anderem Grünkohl, Sellerie, Spinat und Apfel. Auf antidote.bio steht, dass ich ihn auch gegen den zweiten Drink des Tages tauschen könnte, sollte er mir zu herb sein. Ist aber nicht nötig, ich liebe "Liquid Salad". Dann folgt "Pineapple Express" . Süß, fruchtig, ganz toll. Auch die anderen Säfte schmecken mir gut und die Nussmilch am Abend ist der krönende Abschluss. Hunger habe ich kaum, Gelüste ja. Und Kopfschmerzen. Ziemlich doll sogar. Also geht es nach der Arbeit für mich sofort ins Bett.

Vor der Kur: Platz im Kühlschrank machen

Tag 2

Auch am nächsten Morgen habe ich noch Kopfweh und mein Magen könnte tatsächlich etwas Nahrung gebrauchen. Aber der grüne Saft stillt mein leichtes Hungergefühl. Ich bin froh, diese Woche Spätschicht zu haben, denn so komme ich um die Mittagspause mit meinen Kollegen herum und muss mich nicht unnötig in der Kantine quälen, während sie Pommes und Schokopudding futtern. Die Kopfschmerzen verschwinden im Laufe des Tages auch und so endet Tag 2 dann auch viel angenehmer als der erste.

Die "Antidote Cleanse"

Tag 3

So langsam fange ich an, mich daran zu gewöhnen, keine feste Nahrung zu mir zu nehmen. Mir geht es gut, ich bin fit und motiviert. Gegen Abend bekomme ich dann aber doch Lust auf einen Snack – ein paar Nüsse oder ein paar Stückchen Gurke wären jetzt erlaubt. Ich brauche aber etwas Warmes, denn das Hamburger Regenwetter macht mir heute ordentlich zu schaffen und lässt mich frösteln. Also trinke ich eine Gemüsebrühe. Keine Sorge, das ist erlaubt.

Tag 4

Ich wache auf und fühle mich wie ein komplett neuer Mensch. In den letzten Nächten habe ich ohnehin geschlafen wie ein Baby, aber jetzt ist alles anders. Meine Mitmenschen sagen, ich hätte so einen "Glow" im Gesicht und sehe total erholt und entspannt aus. Die Arbeit fällt mir leichter als je zuvor. Und endlich kann ich auch mal aufs Klo gehen. Ich hatte ja einige Horrorstories gehört: Durchfall, Blähungen. Bei mir war bis heute gar nichts, nur Pippi musste ich öfter als sonst und auch jetzt ist alles ganz normal.

Der zweite Saft des Tages ist "Pineapple Express"

Tag 5

Der erste Gedanke, der mir am Morgen in den Sinn kommt, ist: "Heute ist der letzte Tag. Was frühstücke ich denn morgen?" Dann gehe ich im Kopf einige Dinge durch, komme aber zu dem Entschluss, dass ich am liebsten wieder meinen grünen Saft trinken würde. Ich habe mich also total an den Verzicht auf feste Nahrung gewöhnt und blicke dem Ende der Kur eher wehmütig entgegen.

Fazit

Nach der fünftägigen Cleanse fühle ich mich wie neugeboren. Hunger hatte ich kaum, an manchen Tagen war mir die Menge der Säfte und der Nussmilch sogar fast zu viel. Ob ich abgenommen habe, kann ich nicht sagen, da ich schon seit Monaten nicht mehr auf einer Waage stand. Aber das war ja auch nicht mein primäres Ziel. Ich wollte mich wieder wohler in meinem Körper fühlen, weg von der Völlerei hin zu einer gesünderen Essens- und Lebenseinstellung. Und was soll ich sagen: Es hat geklappt. Ich bin wirklich begeistert und nehme mir fest vor, ab jetzt jedes Jahr eine Detoxkur zu machen. Was auch noch positiv zu erwähnen ist: Die Mitarbeiter von Antidote standen mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Die Antidote Cleanse

Täglich gibt es fünf kaltgepresste Obst- und Gemüsesäfte á 473ml und eine Nussmilch. Die Flaschen werden in einem großen Paket und sehr gut gekühlt geliefert. Kosten für fünf Tage: 144,95 Euro plus Versandkosten. Das Lieferdatum kann selbst gewählt werden und erfolgt Dienstag bis Samstag deutschlandweit. Wer erstmal probieren möchte, ob ihm die Säfte überhaupt schmecken, kann sie neuerdings auch in ausgewählten Supermärkten kaufen.

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