Detox-Test: GALA-Redakteurin verzichtet fünf Tage auf Essen

Fünf Tage komplett auf Essen verzichten – für GALA-Redakteurin Lisa kein Scherz, sondern bitterer Ernst. Wie sie die Saftkur von "frank juice" überstanden hat, berichtet sie in ihrem Detox-Diary

Online-Redakteurin Lisa testet die Detox-Saftkur von "frank juice"

5 Tage waren 6 Säfte pro Tag meine Mahlzeit. Bon appétit!

Detox-Selbsttest Teil 1

Mein Problem: Ich habe immer Hunger.

Meine Lösung. "frank juice"?

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©Gala

Challenge accepted!

Hallo, ich heiße "Raupe Nimmersatt"

Zuhause heiße ich tatsächlich öfter mal "Raupe Nimmersatt". Meine Best Buddies sind Kohlenhydrate. Wenn ich mit Freunden Pizza bestelle, bestehe ich immer auf zusätzliche Brötchen (mit Käse, versteht sich).

Im Futter-Rausch

Bringt eine liebe Kollegin Kuchen mit, nehme ich mir grundsätzlich immer ein zweites (oder auch drittes) Stück. Futtern in Massen ist meine Devise. Das Gefühl, wirklich satt zu sein, habe ich nur selten. Meistens fühle ich mich nach einer Futterorgie wie ein Luftballon, der jeden Moment platzt – völlig überfressen. Daher war es für mich auch ein mittelgroßer Schock, als der Detox-Test mit "frank juice" tatsächlich wortwörtlich vor der Tür stand.

5 Tage - kein Essen ...

Die Aufgabe: fünf Tage komplett auf Essen verzichten. Stattdessen gibt es pro Tag sechs Säfte à 500ml, die es zu vertilgen gilt. Freude, schöner Götterfunken. Ich habe mich als absoluter Detox-Anfänger für Cleansing-Stufe 1 entschieden. Bedeutet im Klartext, dass mein Tag aus zwei grünen, einem roten, einem goldenen, einem gelben und einem weißen Saft bestehen wird. Wird mir das reichen, oder werden Kopfschmerzen und schlechte Laune meine ständigen Begleiter sein?

Stars auf Diät

Die Abnehmer

2017 nehmen Konny Reimann und seine Frau, Manuela Reimann, beim großen RTL2 Promi Curling Abend teil. Das Paar ist bekannt aus ihrer eigenen TV-Sendung "Die Reimanns". Manuela Reimann war schon immer schlank, nun zeigt sie sich jedoch völlig verändert mit 15 Kilo weniger auf den Rippen ... 
Auf Instagram zeigt sich Manuela Reimann sichtlich verändert. Stolze 15 Kilo hat die Kult-Auswanderin abgenommen. Unterstützung hat Manuela auf diesem Weg von ihrer Freundin Christiane bekommen. Statt Zucker, Fleisch und Milchprodukten landen bei dem Reality-Star nur noch Obst, Gemüse und gesunde Alternativen auf dem Teller.
Die Grammy-Verleihung im Jahr 2012 ist ihr Abend: Denn Adele erhält insgesamt sechs der begehrten Trophäen und wird von der Musikwelt gefeiert. In einem schwarzen, eleganten Glitzer-Dress, mit einer voluminösen Föhnwelle und sexy roten Lippen nimmt die Sängerin ihre Grammys entgehen. Doch so sieht Adele nicht mehr aus ...
Im Juni 2019 zeigt sich Adele schlanker als zuvor: Auf einem Fan-Foto mit ihren Kindheitsidolen – den Spice Girls – zeigt sich die 31-Jährige mit einem schmaleren Gesicht und einem fitteren Body. Rund 13 Pfund, also knapp sechs Kilo, soll sie dank ihrer neuen Pilates-Routine verloren haben, wie "Daily Mail" berichtet. Ein Gewicht, mit dem sich Adele rund um wohlfühlt.

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Detox heißt auch: kein Alkohol, kein Koffein

Jeder der fünf Säfte soll eine gesunde Alternative zum Alltag bieten. Verzichten muss ich auf Alkohol, Nikotin, Koffein, Tierprodukte (Fleisch, Käse, Ei, Milch) sowie industriell verarbeiteten Zucker. Mein täglicher Kaffee mit den Kollegen wird mir schon fehlen und das ein oder andere Gläschen Wein trinke ich auch gern, aber: Ohne geht’s doch bestimmt auch, oder?

5 Tage Koch-Entzug - Hurra!

Das Gute: Ich brauche für fünf Tage nicht am Herd stehen und kochen. Für mich als notorischer Faulpelz schon mal gut. Außerdem nehme ich täglich eh viel zu wenig Obst und Gemüse zu mir und möchte meinen Body von Pizza und Konsorten entgiften. Das wollte ich schon immer, jetzt ist meine Chance da.

Kein Zucker, kein Fleisch

Schon vorab bekomme ich vom "frank juice"-Team Informationen zugeschickt, dass ich bereits ein paar Tage vorher beispielsweise Fleisch durch Alternativen wie Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Süßkartoffeln und Bio-Tofu ersetzen soll. Für Zucker heißt die Alternative Agavendicksaft, Honig oder Ahornsirup.

Mehr Schönheit - ab geht's!

Außerdem verspricht "frank juice" mehr Schönheit – kann ja niemandem schaden. Das Hautbild soll klarer werden, die Haare sollen glänzen (nicht vor Fett!) und der Körper wird gereinigt. Das klingt alles natürlich toll, doch werde ich an der Umsetzung kläglich scheitern? Um mir mein Projekt zu erschweren, habe ich jedem, den es nicht interessiert hat, von meiner Detox-Challenge erzählt, sprich: Ein Scheitern ist aufgrund meines eigenen Stolzes schon nicht drin.

Goodbye, my lover...

Spielen wir zum Spaß trotzdem mal Orakel: Ein tagelanger Verzicht auf Spaghetti Bolognese und Co. bedeutet für mich vermutlich einen tagelangen Verzicht auf gute Laune. Schnell noch die Büro-Buddys vorgewarnt, dass Kollegin Motz-Lisa für die nächsten Tage allen auf den Wecker gehen wird – los geht’s!

Detox + Diät

Die Abnehm-Tricks der Stars

Meghan Markle gehört nicht zu den typischen "Diätlern". Fragwürdige Crash-Methoden liegen ihr überhaupt nicht. Dafür achtet sie auf eine ausgewogene Ernährung. Das Frühstück ist für sie dabei ausschlaggebend. Sie beginnt ihren Tag mit heißem Wasser und frischen Zitronen. Das kurbelt die Verdauung an. Auf dem Teller landen dazu viele Proteine - wie Eier - und gesunde Fette - wie Avocado und Lachs.
Die Cleanse-Kur von "Frank Juice" ist genau das Richtige für körperbewusste Menschen wie Lena Gercke. Die kaltgepressten Säfte helfen nicht nur beim Entschlacken, sondern liefern ebenfalls ausreichend Vitamine für Körper und Seele. Zusätzlich greift das Topmodel gerne einmal zu Gojibeeren. Diese sind durch ihren außergewöhnlich hohen Anteil an wichtigen Nährstoffen und Mineralien das absolute Superfood und ein perfekter Snack für Zwischendurch.
Heidi Klum hat sich für ihren Traumkörper an die "Master Cleanse"-Methode gewagt: Dabei wird dem Körper über Tage lediglich ein Saft, bestehend aus Zitronen, Wasser, Ahornsirup und Cayenne-Pfeffer zugeführt. Auch Kräutertees sind erlaubt. Damit wollen Stars nicht nur entgiften, sondern auch in kürzester Zeit extrem viel abnehmen.
Cindy Crawfords Schlüssel zur Supermodel-Figur sind nicht etwa Extrem-Diäten oder Detox-Kuren, sondern ein ausgetüfteltes Ernährungsprogramm mit vielen natürlichen Vitaminen. Auf ihrem Teller landen: Spinat und Zucchini zum Entschlacken, Chili zum Anregen ihres Stoffwechsels und Avocados als Lieferant für ungesättigte Fettsäuren - alles zu einem frischen Gericht zubereitet. Eines ihrer liebsten Standardspeisen: "Kale Salad" mit Lachs.

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Sieben Uhr morgens. Mein Detox-Test hat begonnen. Ich wache aufgeregt auf und freue mich bereits wie ein kleines Kind an seinem Geburtstag auf meine Säfte, die mir nach fünf Tagen bestimmt aus den Ohren herauskommen werden. Aber: Positiv bleiben und durchhalten - kneifen gilt nicht. Den Status "Raupe Nimmersatt" gilt es stattdessen zu eliminieren. Bestimmt warten die Drinks in der Redaktion schon sehnsüchtig auf mich. Doch es kommt alles anders...

Die Paketstelle des Grauens...

Pustekuchen! In der Redaktion angekommen hat an meinem Arbeitsplatz bloß eine To-Do-Liste vom Vortag auf mich gewartet - und vertrocknete Blumen. Ob das ein böses Omen ist? Nach unserer Konferenz laufe ich panisch durch unsere Ressorts und frage alle hysterisch, ob sie ganz zufällig ein XXL-Detox-Paket gesehen haben?! Zufällig nicht! Voller Mitleid erbarmt sich meine Kollegin Tina und sucht mit mir meine Säfte, die bei der Hauspost bereits liegen. Mehr noch: Sie trägt mir das schwere XXL-Paket bis zu meinem Platz. Entweder habe ich die liebsten Kollegen auf der Welt, oder ich habe ausgesehen, als wäre ich jeden Moment aus den Latschen gekippt - man weiß es nicht! Egal - jetzt kann es also losgehen!

Schluck, schluck, schluck!

Mit ungefähr vier Stunden Verspätung beginnt mein "frank juice"-Experiment und ich bin mehr als überrascht, wie toll der erste Saft schmeckt. Er ist frisch, er ist eiskalt und unheimlich lecker - "Damit kann man doch arbeiten", denke ich und töne bereits, dass die Detox-Kur wohl eine meiner besten Ideen überhaupt gewesen sei. Auch die anderen Säfte, die ich ungefähr im Abstand von zwei Stunden trinke, schmecken mir ALLE wunderbar. Hunger? Was war das noch mal? Kenne ich nicht! Jetzt kann mir keiner mehr was, oder?

Doch dann kommt der Hammer...

...in Form von Kopfschmerzen, die mich regelrecht umhauen. Ich gehe mit mieser Laune ins Bett, fühle mich, als wäre ein Laster über mich hergerollt und möchte das Projekt am liebsten sofort beenden. SOFORT! Den letzten Saft kriege ich gar nicht mehr runter, stattdessen ziehe ich mir die Decke über den Kopf, grummel vor mich hin und versuche, endlich einzuschlafen.

5 Tage waren 6 Säfte pro Tag meine Mahlzeit. Bon appétit!

Breche ich alles ab?

Grünkohl, Linsensuppe - mein Magen hat die Nacht von Hausmannskost geträumt, doch ein Abbruch des Expertiments kommt mir nicht in die Tüte. Glücklicherweise haben sich meine Kopfschmerzen verabschiedet, Hunger habe ich auch keinen, sondern: Gute Laune! Richtig gehört! Ich strotze nur so vor Energie, guter Laune und Tatendrang. Wer mich den Vorabend gesehen hat, hätte ein solches Ergebnis wohl nicht für möglich gehalten, am wenigsten ich selbst.

Huch: Mir geht es ... hervorragend?!

Ich traue mich kaum es zu sagen, aber mir geht es wunderbar! Nachdem ich mein mittelgroßes Tief von Tag 1 durchgestanden habe (von diversen Toiletten-Besuchen rede ich hier lieber nicht), bin ich wieder auf der Überholspur. Die Säfte schmecken mir super, mir geht es super, das Leben ist super. Aber ich quäle mich auch nicht: Auf Sport verzichte ich bewusst, mache nur drei Mal am Tag mit meinem Hund Lotti Spaziergänge. Da ich nicht kochen muss, freut sich die natürlich über mehr Quality Time mit mir.

Freunde, hallo?

Ich hatte mich eigentlich auch schon damit arrangiert, die Woche komplett auf soziale Kontakte zu verzichten, mich zu Hause einzuigeln und schlechte Laune zu schieben. Doch meine Freunde unterstützen mich. Mit meiner Freundin Julia gehe ich abends nicht etwas schickes Essen, sondern einen Tee trinken. Es ist ihre Idee und das finde ich unheimlich süß. Meine Freundin Rebecca lädt mich zu sich nach Hause ein und feiert sich selbst unheimlich. "Jetzt bin ich endlich eine gute Gastgeberin", tönt sie. Klar: Ich bring schließlich meine eigenen Getränke mit.

Das Ende

Die Kur habe ich ohne große Zwischenfälle überlebt. Wer hätte es gedacht? Ich nicht. Ich habe fünf Tage ohne Essen gelebt - und ohne Hunger. Ob ich meinen Detox-Test weiterempfehlen würde, ob ich ihn noch mal machen würde oder was mir nicht gefallen hat - in Teil 3 ziehe ich mein großes Fazit.

Im ersten Teil meines Detox-Diarys habe ich bereits erklärt, was es mit dem Programm von "frank juice" auf sich hat, wieso ich bei meinen Freunden Raupe Nimmersatt heiße und warum ich mich dazu entschlossen habe, fünf Tage freiwillig komplett auf Nahrung zu verzichten. In Teil 2 habe ich dann über meinen etwas holprigen Detox-Start berichtet und wie mir die Saftkur geschmeckt hat.

Kurz gesagt

In Kurzfassung: Anfangs war ich skeptisch und befürchtete, den ganzen Tag schlechte Laune und Kopfschmerzen zu haben, doch das komplette Gegenteil war der Fall. Die Detox-Kur hat mir einen richtigen Kick gegeben.

5 Tage lang waren 6 Säfte pro Tag meine Mahlzeit.

Ich war...

- motiviert wie noch nie

- auffällig gut gelaunt

- unfassbar ausgeschlafen. Selten habe ich so wie ein Baby geschlafen.

Preis-Leistungs-Verhältnis?

Sicher, so eine Kur ist natürlich auch eine Geldfrage. Mein Programm hat mit Versandkosten 250 Euro gekostet, was natürlich nicht günstig ist. Ich kann für mich persönlich aber sagen, dass ich die "frank juice"-Kur 100%ig noch mal bestellen werde.

Schwärmerei im Freundeskreis

Ich habe in meinem Freundeskreis so davon geschwärmt, dass meine beste Freundin Jessi die Kur ebenfalls gemacht hat - und genauso begeistert war, wie ich selbst. Selten habe ich mich so wohl und gut in meinem Körper gefühlt und mir ist es das Geld definitiv wert.

Bewussteres Leben!

Die Kur hat mir einen richtigen Anstoß gegeben, meine Ernährung umzustellen und auch nach dem Programm halte ich mich daran, mich bewusster und gesünder zu ernähren. Klar gönne ich mir Burger, Pommes und Co., aber die Balance macht es!

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