Dakota Fanning Zu viel Lolita, zu wenig Lola

Dakota Fanning
© Splashnews.com
Die Briten finden Marc Jacobs "Oh, Lola!"-Kampagne mit Dakota Fanning zu provokant und verbieten diese nun gesetzlich

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Ein Skandal und dennoch eine gelungene PR für Marc Jacobs Duft "Oh, Lola!": In Großbritannien wurde die Kampagne mit der 17-jährigen Dakota Fanning per Gesetz verboten. Zu provokant sei das Motiv des deutschen Fotografen Juergen Teller, auf dem die junge Schauspielerin mit einem XL-Flakon zwischen ihren Oberschenkeln posiert.

Die britische Werbeaufsicht (ASA) erhielt nach Erscheinen des Fotos mehrere Beschwerden und ließ daraufhin die Anzeige aus der Öffentlichkeit ziehen. Für die die ASA gibt es dafür einen triftigen Grund: "Wir haben festgestellt, dass das Model den Flakon, der in ihrem Schoß zwischen ihren Beinen liegt, hochhält und wir empfinden diese Position als sexuell provokant."

Provokant und sexy sind heutzutage viele Anzeigen, warum also gleich verbannen? Auch hierfür hat die ASA eine Erklärung: "Wir wissen, dass das Model bereits 17 Jahre alt ist, aber wir finden, dass sie jünger als 16 scheint. Wir finden, dass die Länge ihres Kleides, ihr Bein und die Position der Flasche, zu viel Aufmerksamkeit auf ihre Sexualität ziehen. Aus diesem Grund und im Zusammenhang mit ihrem Aussehen, sind wir der Auffassung, dass diese Anzeige dazu dienen könnte, ein Kind zu sexualisieren."

Die Kosmetikfirma Coty, Hersteller und Vermarkter von "Oh, Lola!", wehrt sich gegen die Anschuldigung. Es seien "keine privaten Körperteile oder "sexuellen Handlungen" zu sehen. Zwar gibt Coty zu, dass die Anzeige mit Dakota Fanning "provokant" sei, allerdings "nicht unanständig".

Im Gegensatz zu vielen anderen "Juergen Teller"-Fotografien ist das mit Dakota Fanning zwar sehr brav und angezogen, für die Briten zeigt es allerdings zu viel Lolita und zu wenig Lola.

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gala.de


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