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Chiara Ferragni So schmerzhaft ist ihr Wangenlifting

Chiara Ferragni
© Getty Images
Chiara Ferragnis pralle Wangen sollen das Ergebnis eines schmerzhaften Liftings sein. GALA sprach mit einem Facharzt über den tatsächlichen Erfolg einer solchen Behandlung und lüftet das Geheimnis schöner Wangen

Wer schön sein will, muss leiden – so ein altes Sprichwort. Chiara Ferragni scheint es ähnlich zu sehen und nimmt für ihr perfektes Aussehen so einiges in Kauf. Kein Wunder: Schließlich hat die italienische Influencerin ihr Hobby rund um Fashion- und Beauty-Tipps mittlerweile zum Beruf gemacht und verdient mit eignen Kollektionen ein Vermögen.

Chiara steht permanent im Rampenlicht und präsentiert sich makellos. Eines ihrer Markenzeichen sind ihre prallen Wangen, die sie mit zartem Rouge in Szene setzt. Doch nicht nur an der breiten Farbpalette des Puders bedient sich die 31-Jährige: Sie hat ein umstrittenes und ziemlich schmerzhaftes Schönheitsgeheimnis.

Chiara Ferragni: Ihr Wangenlifting ist nichts für schwache Nerven

Ihre Fans staunen nicht schlecht, als sie Chiara Ferragni in ihrer Instagram-Story während einer Beauty-Behandlung sehen, bei der ihr ihre Kosmetikerin des Vertrauens mit ziemlicher Wucht auf die Wangen klopft. Der Grund für diese Prozedur? Die Unternehmerin wünscht sich prallere und höhere Wangenknochen, wie sie in dem kurzen Video erklärt. Schließlich gelten hohe Wangenknochen als Schönheitsideal und Zeichen der Jugend. Völlig entspannen kann Chiara bei der Behandlung allerdings nicht, denn sie ist mit Schmerzen verbunden, wie sie ihren Fans eherlicherweise verrät:

Chiara Ferragni beim Wangenlifting
Chiara Ferragni beim Wangenlifting
© instagram.com/chiaraferragni/
Tut zwar weh, sieht später aber super aus!

Chiara Ferragni schwört auf das Wangenlifting – auch, wenn es etwas schmerzhaft ist. Doch was bringt die Klopf-Massage wirklich und was welche Risiken gibt es? GALA hat Dr. Matthias Kremer-Thum, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie bei Medical One in Berlin, die wichtigsten Fragen in einem Experten-Interview gestellt.

Wangenlifting: Erfolg und Risiken

GALA: Wie funktioniert diese Behandlung? Kann durch diese tatsächlich das gewünschte Resultat erzielt werden?

Dr. Matthias Kremer-Thum: Aus Sicht des Plastisch-Ästhetischen Chirurgen kann eine reine Massage natürlich keine bleibende Volumenverschiebung erzeugen und damit auch keinen dauerhaften Liftingeffekt haben. Mit gutem Willen ist vorstellbar, dass Schwellungen um die Augen mit dieser Massagetechnik im Sinne einer Lymphdrainage reduziert werden können und damit evtl. sogar ein vorübergehend sichtbarer Effekt erzielbar ist.

GALA: Ist die Behandlung bedenklich? Gibt es Risiken?

Dr. Matthias Kremer-Thum: Da es sich um eine reine Massage handelt, sollte diese Technik völlig unbedenklich sein und keinerlei Risiken haben.

GALA: Wird diese auch in Deutschland angeboten? Wie teuer ist sie?

Dr. Matthias Kremer-Thum: Ich kenne persönlich niemanden, der diese Technik anbietet. Es kann aber durchaus sein, dass insbesondere Kosmetikinstitute, die den aktuellen Trends folgen auch in Deutschland eine solche „Lifting-Massage“ anbieten. Die Kosten dafür sind mir nicht bekannt.

GALA: Welche alternativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Dr. Matthias Kremer-Thum: Aus Sicht des Ästhetisch-Plastischen Chirurgen ist die bessere Alternative eine Fillerbehandlung des Gesichtes. Dabei können durch gezielte Volumengaben einzelne Gesichtspartien z. B. auch die Wangenknochen betont werden. Mit dieser Behandlung kann ein verlässlicher und insbesondere auch länger anhaltender Liftingeffekt erzielt werden. Gut kann eine Volumenbehandlung mit Hyaluron-Filler auch mit einem Fadenlift oder auch einer Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin A (Botox ®) kombiniert werden.

Dr. Matthias Kremer-Thum, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie
Dr. Matthias Kremer-Thum, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie
© Medical One GmbH
jbo Gala

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