Caro Daur im Interview: "Die Marke bin ich!"

Zum Launch ihrer zweiten Kollaboration mit Mac haben wir Caro Daur zum Interview getroffen und mit ihr über Beauty-Tricks, ihren Style und das Influencer-Business gesprochen

Caro Daur ist das Gesicht der globalen "Oh Sweetie"-Kampagne von Mac

ist in letzter Zeit von keiner Fashion Week, von keinem Event und von vielen Titelblättern nicht mehr wegzudenken. Am 4. Juni launchte sie in Berlin ihre zweite Kollaboration mit Mac Cosmetics. 

Als Gesicht der globalen "Oh Sweetie"-Kampagne hat sie aus den 15 Metallic-Shades ihre zwei Favoriten auserwählt: Die Farbnuancen "Purple Panna Cotta", ein Lilaton, und "Death by Chocolate", ein dunkles Burgunder-Rot. 

Im Interview spricht die Entrepreneurin mit uns über ihre Style-Evolution, ihre Beauty-Routine und das Business. 

Die Beauty-Must-Haves von Caro Daur

So verrät die 23-Jährige, die auf Instagram über 1.5 Millionen Abonnenten hat, dass sie in Sachen Make-up nach wie vor selber Hand anlegt. "Ich liebe es, mich selbst zu schminken. Wenn es schnell gehen muss, brauche ich eigentlich sogar nur fünf Minuten: Concealer, Bronzer und Highlighter - das reicht!" 

Dank ihrer dichten, schwarzen Wimpern (sie trägt Lash-Extensions, wie sie mit einem Lachen verrät), braucht es an den Augen nicht viel mehr. "Wenn ich Akzente setzen möchte, dann auf jeden Fall auf den Lippen."

Beauty-OP? "Das mag ich gar nicht"

Oh Sweetie! Auf den Kampagnenbildern wird Caro mit knalligen Farben und süßen Leckereien in Szene gesetzt. 

Obwohl der Trend besonders in der Promi-Welt immer mehr zu vollen Lippen geht, und dort viel nachgeholfen wird - mal mit Lipliner, mal mit der Spritze - hält Caro, die tagtäglich mit internationalen Vips zutun hat, nicht viel davon: 

"Oh Gott, das mag ich gar nicht. Ich bin 100 Prozent natürlich. Ich verurteile niemanden, der etwas machen lässt, ich finde jeder sollte happy sein, aber mich würde es nicht glücklicher machen. Im Endeffekt glaube ich, dass es keinen wirklich glücklicher macht. Du fragst dich dann nur, wie du noch perfekter sein kannst, und was an dir noch verschönert werden kann und dann hört es gar nicht mehr auf." 

Instagram ist ihr Tagebuch

Auch auf Instagram ist es Caros Natürlichkeit, die die Fans so lieben. Ihr Account ist eine Art Tagebuch, in dem sie auf die vielen spannenden Reisen, zu Modenschauen und -Shootings mitnimmt. Ihr Account und ihre Person machen die Marke "Caro Daur" aus, die die gebürtige Hamburgerin nach wie vor alleine betreibt. 

Im Gegensatz zu vielen Kolleginnen aus der Branche hat sie kein großes Team, das sie unterstützt, lediglich ihre Schwester hilft ihr beim Beantworten der vielen Mails. "Meine Mutter ist immer gerne dabei und unterstützt mich auf jeden Fall seelisch, oder gibt mir Fashion-Tipps." 

"Ich bin leider ein Control-Freak!"

Beim Launch ihrer Kollaboration in Berlin posiert Caro in einem schwarzen Komplett-Look von Dior für die Fotgrafen. 

Trotzdem ist Caro ihr eigener Manager - und das soll auch erst mal so bleiben: "Ich bin leider ein Control-Freak. Ich habe mir meine eigene Marke aufgebaut, und bin auch dafür verantwortlich, sie noch weiter auszubauen, gehe in Meetings, stehe vor und hinter der Kamera. Ich würde einiges abgeben, wenn ich jemanden finde, von dem ich sage 'Wow der ist es!' - aber da gehört viel Zeit, Vertrauen und Verantwortung zu." 

Deswegen sieht sich Caro auch als Unternehmerin, mit dem Begriff "Influencer" kann sie sich nicht wirklich anfreunden: "Ich hasse es, Influencer oder Blogger genannt zu werden. Da schwingt immer eine negative Assoziation mit, es sagt nur aus, dass du eine Reichweite hast. Der Titel verrät nicht, was du machst oder wie du es machst, sondern erleichtert es Leuten, dich ein eine Schublade stecken zu können." 

Jeans, T-Shirt und Turnschuhe laufen am besten

Das Unternehmen "Caro Daur" ist in den letzten Jahren immens gewachsen und auch die junge Dame aus einem Vorort von Hamburg, die Fotos von sich macht, hat sich verändert. Obwohl Caro mit den großen Namen der Branche kooperiert, und wöchentlich auf der ganzen Welt unterwegs ist, weiß sie, dass es nicht nur darauf ankommt, perfekt gestylt zu sein: 

"Ich probiere gerne viel aus, gerade während der Fashion Weeks, aber ich mag es auch mal nur in Jeans, Shirt und Turnschuhen. Ich bin ein Chamäleon und genau diese Mischung macht's! Wenn ich ein Foto aus Hamburg poste, in einem einfachen Outfit, dann bekommt das die meisten Likes, weil sich die Leute damit identifizieren können. Die Leute finden es am interessantesten, meinen echten Stil zu sehen." 

Und der hat sich in den letzten Jahren auf jeden Fall verändert. "Meine Mama sagt immer, dass ich jetzt 'more sophisticated' bin. Ich mag es sehr gerne schick, aber auch mal rockig oder im Nineties-Look. Ich bin weg von dem super sportlichen. Es ist schön sich mal ein bisschen aufzustylen." 

Auch an diesem Abend beweist die 23-Jährige in einem auffälligen Look ihr Stilgefühl; sie trägt ein schwarzes Outfit von Dior bestehend aus langem Tüllrock, Crop-Top und coolen Schnürstiefeln. 

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