Kolumne: Call of Beauty: Drink statt Spritze

Wer hätte gedacht, dass ein kleiner Beauty-Trunk die Haut von innen pushen kann …

Call of Beauty

Wenn es um Selbsttests geht, bin ich gerne dabei, solange sie nicht wehtun. Meine Aufgabe dieses Mal: Drei Monate lang jeden Morgen einen Beautyshot trinken und an der großen Elasten-Hautstudie teilnehmen, die der Hersteller zusammen mit der Universitätsklinik in Hamburg durchführt. Es geht um den Zusammenhang von Kollagen und Hautspannkraft.

Nahrungsergänzung ist eigentlich gar nicht meins: Ich ernähre mich gesund, esse meist Bio, kaum bis gar kein Fleisch, fahre täglich mehrere Kilometer Fahrrad und sitze, was Cremes und Seren anbetrifft, wahrlich an der besten Quelle. Bei so einem Lifestyle sind kritische Fragen durchaus berechtigt, etwa, ob kleine Shots die Haut wirklich von innen so stimulieren können, dass sie äußerlich straffer und praller wirkt. Oder ob die 25 Milliliter Wirkstoffe nicht schon im Magen von der Säure zersetzt werden, bevor ­lebenswichtige Organe oder auch nur eine Hautschuppe etwas abbekommen.

Fragen über Fragen, die mir zwei ­Damen des Fachbereichs Kosmetologie beantworten, während sie für die Studie meine Haut fotografieren, ­deren Elastizität messen und meine Falten begutachten. Die Forschung sei zwar noch relativ am Anfang, aber seit 2017 nachgewiesen wurde, dass Kollagen-Peptide im Blut und in der Haut ankommen –auch bei Haut über vierzig! –, bin ich überredet. Ich mache mit, und jeden Morgen beim Frühstück heißt es: ­Prost!

Beautyshots: "Elasten", 28 Stück à 25 ml, ca. 90 Euro

Der flüssige Hautversteher enthält neben vielen Kollagen-Peptiden auch Vitamin C, Zink – gut für Nägel und Haar –, und Acerol, einen merkwürdigen Kirschfrucht-ähnlichen Extrakt für den Geschmack. Die Kollagen-Peptide haben es in sich: Sie ­teilen sich in Mini-Aminosäurebausteine auf und wandern sofort ins Blut. Dabei halten diese Winzlinge die Zellen in den Fibroplasten der Dermis dermaßen auf Trap, dass ­diese schneller arbeiten und wieder mehr körpereigenes Kollagen bilden können. Das passiert natürlich nicht von heute auf morgen, aber Botox und Filler wirken ja auch nicht sofort! Und Höchstleistungen wie diese halten nur solange, wie die Pepetide täglich nachgeschoben werden.

Bei mir scheint’s jedenfalls zu ­wirken. Trotz des ­Geschmacks, Kirsch ist leider nicht mein Fall, ­investiere ich 90 Euro für eine ­Monatspackung aus der Apotheke. Und: Neulich fragte mich eine gleichaltrige Kollegin, bei welchem Arzt ich denn was machen ließe…

Stars im Schönheitssalon

Waschen, schneiden, feilen

Kleine Auszeit: Moderatorin Ruth Moschner gönnt sich das volle Beauty-Programm. Mit Gesichtsmaske hat sie es sich in der Badewanne gemütlich gemacht und zeigt sich auf Instagram mit diesem Schnappschuss. Nur in Schaum gehüllt präsentiert sie sich ihren Followern - das hat aber vor allem einen Grund: Ruth scheint in der Badewanne langweilig zu sein. Sie schreibt zu ihrem Posting: "Team Dusche oder Team Wanne? Mir ist meistens in der Badewanne zu langweilig, wie man sieht". Glück für uns - denn uns langweilt dieses Foto gar nicht, sondern zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht.
Zugegeben, diese Gesichtsmaske dürfte weniger kosmetischen Zwecken dienen als Teil der unglaublichen Neuinszenierung sein, die Tom Neuwirth alias Conchita Wurst für seine neue Single "Hit Me" durchlaufen hat. Aber dieser Instagram-Post bestätigt auf beeindruckende Weise, wie sehr Stylisten Stars mit neuen Haarschnitten und -farben verändern können. Wir sind immer noch ganz baff.
Wie heißt es doch gleich? Wer schön sein will, muss leiden: It-Girl Nicole Richie postet auf Instagram dieses witzige Selfie, welches sie beim Friseur zeigt. Offenbar lässt sie sich sehr viele Foliensträhnen färben. Dazu schreibt sie: "Von Natur aus schön zu sein, erfordert so viel Arbeit."
Man kann nicht zu früh damit beginnen, sich um die eigene Schönheit zu kümmern und sich zu verwöhnen – das scheint das Motto von Khloé Kardashian zu sein, die diesen Schnappschuss von Töchterchen True Thompson auf Instagram veröffentlicht. Mit ihren gerade einmal neun Monaten ist die Kleine schon eine wahre Beauty-Queen und bedient sich fleißig an Mamas Schminke – natürlich alles nur zum Spaß, wie Khloé Kardashian sicherheitshalber in den Kommentaren klarstellt.

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