Trend-Kolumne: Call of Beauty: Ist Schwarz das neue Grün?

Sie denken beim kleinen Schwarzen an ein Cocktailkleid? Denken Sie neu! Das kleine Schwarze hat jetzt ein Beauty-Update bekommen und soll in Form von schwarzem Wasser schön und gesund machen

Vier Flaschen "The Black - starwater" landeten bei uns in der Redaktion. Ein tolles Aussehen haben sie!

Während Carrie, Samantha und ihre Freundinnen zur Jahrtausendwende in "Sex and the City" noch zu jeder beliebigen Tageszeit Cosmos aus tollen Gläsern schlürften, fand man in den To-Go-Bechern der It-Girls von heute eine Zeit lang nur noch Grünkohlsäfte und Ingwer-Shots.

Das kleine Schwarze als Superfood

Jetzt steht aber statt farbenfroher Säfte, Smoothies und Bowls schon ein neuer Trend in den Startlöchern: schwarzes Wasser. In der Modewelt hat sich schwarz als Trendfarbe schon lange etabliert. Schwarz steht für zeitlose Klassik, für Chic, für Coolness und für Edge - ein Rundum-Talent eben. Jetzt soll schwarz auch in der Beauty-Branche ganz groß rauskommen. Aktivkohle, ein altes Heilmittel, hat ein Trend-Makeover bekommen. Sie hat den Ruf, Gifte und Schadstoffe am effektivsten zu binden und so zu neutralisieren.

GZSZ-Star Valentina Pahde

Knallharte Ernährungsumstellung

Valentina Pahde
Drei Tage lang keine feste Nahrung, nur Suppen und Säfte – Valentina Pahde entgiftet gerade ihren Körper und hat damit ziemlich zu kämpfen
©Gala

Der Beauty-Allrounder

Neben Gesichtsmasken mit Aktivkohlepulver und schwarzer Paste für die Zähne gibt es jetzt einen neuen, den wohl einfachsten Weg, seinem Körper etwas Gutes zu tun. 'Functional Water', das mit Aktivkohle versetzt wird und als DAS Entgiftungselixir gehandelt wird. 

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Aktivkohle als Entgiftungswunder

Detoxen ist nicht erst in, seitdem Gwyneth Paltrow - selbst ernannter Lifestyle-Guru - das auf ihrem Blog geschrieben hat. Wir alle möchten unseren Körper entschlacken und dann von innen heraus schön strahlen. Aktivkohlewasser verspricht genau das. Mit ihrem hohen Gehalt an Kohlenstoff können die Moleküle im Aktivkohlewasser andere Giftstoffe an sich binden und den Körper von Schadstoffen und Toxiden befreien. Aber genug von Chemie.

Als großer Fan von grünen Smoothies, Açai Bowls, Chia Samen und Co. musste ich natürlich auch diesen Superdrink sofort ausprobieren. Ein ganzes Paket mit Aktivkohlewasser landet in der Redaktion auf meinem Schreibtisch.Es wird damit geworben, vegan, kalorien-, gluten-, fett- und zuckerfrei zu sein - klar, schließlich reden wir hier von Wasser.

Vier Flaschen "The Black - starwater" landeten bei uns in der Redaktion. Ein tolles Aussehen haben sie!

Gekühlt soll das Wasser getrunken werden, und mit einem Trinkhalm (dabei schmieren sich andere das Zeug doch eh auf die Zähne?!). Als ich die gekühlte Flasche dann öffne, erklärt sich mir zumindest die Sache mit dem Trinkhalm: Das Wasser hat einen überraschend unangenehmen Geruch. Also, je weiter weg, desto besser.

Nase zu und durch

Frei nach dem Motto „Nase zu und durch“ probiere ich und dann die große Überraschung: Das Wasser schmeckt wie Wasser. Nicht besser, nicht schlechter.

Experiment gescheitert?

Ich kann mich jedoch nicht dazu durchringen, die ganze Flasche leer zu trinken. Für das ideale Ergebnis soll man alle zwei Monate drei Wochen lang ein bis zwei Flaschen schwarzes Wasser trinken… Und sich nebenbei gesund ernähren, viel schlafen, Sport treiben und genügend anderes Wasser und Tee trinken. Dass ich mich dann gut, gesund und schön fühlen würde, läge aber vielleicht nicht nur am Aktivkohlewasser...

Ich komme nicht umhin mich zu fragen, ob es am Ende vielleicht ist, wie in der Mode, und man nicht jeden Trend lieben und mitmachen muss. Ich werde jetzt erst mal ein wenig Farbe in mein Leben bringen, und mische mir einen Smoothie mit viel Obst und Gemüse. Und danach überlege ich mir, wie ich mir das Aktivkohlewasser irgendwie ins Gesicht schmiere - wäre ja auch zu schade... 

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