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Braut-Styling Fünf goldene Regeln für den perfekten Auftritt

Ana Ivanovic und Bastian Schweinsteiger
© Splashnews.com
Schritt für Schritt zum perfekten Auftritt, von Make-up bis Touch-up

1. Bereiten Sie sich auf die Probe vor

Beim spontanen Formulieren von Wünschen tun wir uns oft schwer. Machen Sie sich also schon vor dem Probeschminken und -frisieren ausführlich Gedanken darüber, was Sie sich für den großen Tag vorstellen. Bringen Sie Zeitungsausrisse und/oder Fotos mit – Styles, die Ihnen gefallen. Das macht selbst dann Sinn, wenn Ihre beste Freundin Sie stylt. Denn was genau man zum Beispiel unter "Statement-"Brauen" oder einem "lässigen Updo" versteht, darüber sollte man sich vorab intensiv verständigen.  

Lassen Sie den Make-up Artist gleich zu Beginn in Ihr Schminktäschchen schauen. Auf diese Weise gewinnt er einen Eindruck davon, was Sie generell gerne benutzen und in welcher Farbwelt Sie sich bewegen.

Wenn Sie in Weiß heiraten wollen, denken Sie daran, dass das Make-up den blassen Ton des Kleides kompensieren muss. Ziehen Sie zum Probe-Schmink-Termin ein weißes Shirt an. So können Sie am besten beurteilen, wie das Make-up später zum hellen Stoff der Robe wirkt. Und Sie kommen gar nicht erst nicht in die Versuchung, Make-up-Töne zu favorisieren, die den Gesamt-Look fahl erscheinen lassen. Im Idealfall bringen Sie ein Foto von sich im Braut-Outfit mit. So können Haare und Make-up perfekt darauf abgestimmt werden.

2. Bleiben Sie ihrem Typ treu

Natürlich möchte jede Frau als Braut extrem gut und irgendwie besonders aussehen. Wenn Sie aber normalerweise der sehr klassische Typ sind, sollten Sie nicht gerade am Tag Ihrer Hochzeit die Two-Tone-Lippe oder einen edgy Eyeliner ausprobieren. Aller Wahrscheinlichkeit nach würden Sie sich nicht wohl in Ihrer Haut fühlen. Überlegen Sie stattdessen, wie Sie Ihre Make-up-Routine leicht variieren und alle mit einer superschicken Version Ihrer selbst überraschen können.

Umgekehrt gilt natürlich auch: Wenn Sie ein Mega-Fan von knallroten Lippen oder schwarz lackierten Fingernägeln sind – warum sollten Sie plötzlich für den großen Tag auf jungfräuliche Nude- und Rosé-Töne setzen? Sie möchten keine komplizierte Frisur, sondern Ihr Haar lieber offen und undone tragen? Nur zu! Wenn Sie dennoch einen leichten Wow!-Effekt wünschen, können Sie auf natürlich wirkende Clip-Extensions setzen. Gibt’s in allen Längen und Nuancen zum Beispiel von Great Lengths.

3. Pimpen Sie Ihr Make-Up

Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia
© Reuters

Ob Sie sich schminken lassen oder selbst Hand anlegen: Für einen schönen Teint gibt man zunächst ein Drittel einer Ampulle mit Feuchtigkeitsbooster wie Hyaluronsäure in die Handflächen und drückt diese mit festen, leicht abrollenden Bewegungen in die Haut. Auch an Hals und Dekolleté denken!

Wiederholen Sie das Prozedere zweimal. Die Haut saugt sich mit den glättenden Wirkstoffen voll, und das Make-up hält ewig.

Selbst wenn Sie sonst nie Primer oder Lidschatten-Base benutzen – tun Sie es an Ihrem großen Tag! Das Make-up kann man dann ganz gleichmäßig auftragen. Der Primer lässt zudem kleine Fältchen und vergrößerte Poren verschwinden, die Base verhindert, dass Lidschatten in die Augenfältchen kriecht.

Auch wenn Ihr Augen-Make-up eher zurückhaltend ausfällt, sollten Sie die Brauen betonen. Am besten etwa eine Woche vorher von einem Profi in Form zupfen lassen, denn dann klingen wirklich alle Rötungen rechtzeitig ab. Mit Brauenpuder sorgen Sie am Tag selbst für noch mehr Ausdruck und Definition. Wählen Sie einen Puder- Ton, der etwas heller ist als ihre natürliche Brauenfarbe. So wirkt das Ganze nicht zu streng.

4. Vermeiden Sie einen Foto-Fauxpas

Sie heiraten im Hochsommer? Dann planen Sie die Foto-Session keinesfalls in der Mittagshitze ein. Weder Sie noch Ihr Bräutigam möchten doch auf den Bildern mit hochrotem Kopf und Schweißperlen auf der Stirn festgehalten werden.Viele glauben, man müsse den Teint besonders stark grundieren und mattieren, weil das dann auf Fotos besser aussieht. Ein Trugschluss! Die meisten Hochzeits-Shootings finden draußen und bei Tageslicht statt – mit zu stark pigmentierter Foundation sieht man da angemalt aus. Sorgen Sie mit Transparentpuder oder Blotting Paper dafür, dass Ihre T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) nicht glänzt.

Schnelle Helfer: 1. Sprühnebel für besseren Halt: "Makeup Fixing Mist" von Pixi, 80 ml, ca. 24 Euro; 2. Lindert stressbedingte Hautirritation: "SOS Akut Spray" von La Mer, 50 ml, ca. 24 Euro; 3. Für langlebige Lidschatten-Looks: "Eye Shadow Base" von Lavera, 50 ml, ca. 24 Euro
Schnelle Helfer: 1. Sprühnebel für besseren Halt: "Makeup Fixing Mist" von Pixi, 80 ml, ca. 24 Euro; 2. Lindert stressbedingte Hautirritation: "SOS Akut Spray" von La Mer, 50 ml, ca. 24 Euro; 3. Für langlebige Lidschatten-Looks: "Eye Shadow Base" von Lavera, 50 ml, ca. 24 Euro
© Getty Images / PR

Puder und Foundation mit Glitzerpartikeln sind tabu. Falls der Fotograf einen Blitz verwendet, wird der vom Glitter reflektiert. Der Teint wirkt dann auf Bildern fleckig.

Wenn Sie sehr softe Lippentöne bevorzugen: Wählen Sie für diesen Anlass einen Lippenstift, der ein bis zwei Nuancen farbintensiver ist als sonst. Denn Nude-Töne sehen auf Fotos schnell wie ausgewaschen aus. Oft hilft es schon, auf einen neutralen Ton einfach etwas Pink zu tupfen.

5. Nutzen Sie Touch-Up-Tricks

Sie werden nach der Trauung aus dem Brautkleid in ein Party-Outfit schlüpfen? Dann setzen Sie doch auch beim Make-up einen kleinen neuen Akzent! Das kann ein Sixties-Lidstrich oder eine neue Lippenstiftfarbe sein. Achten Sie darauf, dass der Wechsel sich für Sie unkompliziert gestalten lässt.

Zwei Dinge, die Sie an diesem Tag – neben den für Ihr Braut-Make-up verwendeten Kosmetika – immer griffbereit haben sollten: ein Fixing-Spray, das Ihr Make-up haltbarer macht und Sie gleichzeitig erfrischt, sowie Wattestäbchen. Mit denen lassen sich kleine unerwünschte Farbverläufe leicht korrigieren. Sehr praktisch sind solche, die mit Make-up-Entferner getränkt sind.

Gala

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