Beyoncé + Co.: Retuschierte Fotos auf Instagram

Dass Kampagnenfotos und Cover von Stars retuschiert werden, ist zur Normalität geworden. Neu hingegen ist, dass auch private Schnappschüsse immer öfter bearbeitet wirken. Pop-Diva Beyoncé ist die Neuste im Bunde, die durch ein scheinbar retuschiertes Instagram-Bild einen vermeintlichen Photoshop-Skandal ausgelöst hat

Auf dem Instagram-Foto von Beyoncé sehen ihre Beine ungewöhnlich dünn aus.

Beyoncé löste diese Woche eine heftige Photoshop-Debatte auf ihrem Instagram-Account aus, als sie ein Foto von sich postete, das ihre Beine fragwürdig dünn erscheinen lässt. Bisher überzeugte die Sängerin immer durch ihre tolle Figur mit extrem weiblichen Kurven, doch auf dem Bild ist keine Spur mehr von ihrer weiblichen Silhouette zu sehen. Stattdessen wirken ihre Beine dünner denn je.

Tatsächlich scheint der Abstand zwischen ihren Beinen merkwürdig groß und auch die Konturen der inneren Oberschenkel sind nicht ganz scharf auf dem Foto abgebildet. Fragt sich also, ob Miss Knowles bei ihrer Figur etwas mit Photoshop nachgeholfen hat - davon sind viele ihrer Fans zumindest überzeugt.

Ruby O. Fee

Ihr Beauty-Tutorial auf Instagram wirft Fragen auf

Ruby O. Fee
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©Gala

Zu Beyoncés strengen Kontrollen von Pressebildern und Lichteinstellungen bei Live-Auftritten würde es passen - prüft sie dabei doch immer, dass ihr Körper nur von der besten Seite gezeigt wird. Dass sie jetzt auch bei privaten Fotos nachhilft, wäre neu und auch komplett unnötig. Schließlich hat die hübsche Sängerin sogar nach der Geburt von Tochter Blue Ivy eine beneidenswerte Figur. Ob hier ein Nachbearbeitungs-Programm im Spiel war oder die Beine nur durch die Golfer-Pose schmaler wirken, hat Beyoncé noch nicht aufgeklärt. Doch wäre sie nicht die Erste, die retuschierte Fotos auf Instagram postet.

Bikini + Co.

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Miranda Kerr postete ein Foto von sich auf Instagram (rechts), das sie wesentlich dünner zeigte als das Original (links). Der Vorfall soll nach eigenen Angaben ein Versehen gewesen sein.

Erst im November löste Miranda Kerr einen noch viel größeren und vor allem eindeutigeren Skandal aus. Sie veröffentlichte ein Foto von sich auf ihrem Social-Media-Account, von dem kurze Zeit später das Original auftauchte. Der Unterschied zwischen den Bildern: Mirandas Variante zeigte sie dünner und mit deutlich schmalerer Taille. Mit einer kurzen Erklärung versuchte sie sich bei ihren Fans zu entschuldigen und das Ganze als Versehen zu bezeichnen. Auch bei anderen Bildern auf ihrem Social Media-Account werden ihr kleine Verschmälerungen vorgeworfen.

Das Gegenteil wird Kim Kardashian nachgesagt: Sie soll sich auf ihren eigenen Bildern immer noch etwas weiblicher formen, bevor sie die Fotos mit der Öffentlichkeit teilt.

Private Fotos von Promis werden mittlerweile anscheinend genauso bearbeitet wie große Kampagnenbilder und offizielle Coverfotos. Hier müssen die Stars jedoch nicht selber retuschieren. Für die neueste Versace-Kampagne zum Beispiel konnte sich Lady Gaga im Nachhinein zurücklehnen und die starke Nachbearbeitung dem italienischen Modehaus überlassen. Wie die Werbung ohne Photoshop ausgesehen hätte, zeigt "jezebel.com".

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