Kolumne: Call of Beauty : Wahrer Schönheitsschlaf

Perfekte Erholung in nur wenigen Tagen - klingt toll, aber ist das auch wirklich möglich? GALA-Redakteurin Nane hat wertvolle Tipps zusammengestellt mit denen sie an nur einem Wochenende die maximale Entspannung erleben können 

Der fiese Weckerton meines Handys lässt mich jeden Morgen verschreckt aufwachen und wird dann sofort in den berühmten Schlummer-Modus "weitergeleitet". Ich bin müde, recht antriebslos - noch nie habe ich die Menschen verstanden, die schon morgens voller Tatendrang sind, zum Sport gehen, ausgiebig frühstücken und perfekt gestylt bei der Arbeit erscheinen. Doch vielleicht wird sich das schon bald ändern ... 

Insgeheim würde ich nämlich tatsächlich gerne besser schlafen und vor allem ausgeruhter aufwachen. Guter und erholsamer Schlaf sind schon länger ein absolutes Trend-Thema - aber eben auch sehr individuell. Genau aus diesem Grund habe ich mir die Dinge herausgesucht von denen ich denke, dass sie meinen Schlaf verbessern können.

Gülcan Kamps vor zehn Jahren

Diese Styling-Sünde bereut sie heute

Gülcan Kamps
Auch Moderatorin Gülcan Kamps hatte in der Vergangenheit den ein oder anderen Styling-Fehlgriff. Bei der Lambertz Monday Night verrät sie uns, was sie heute ganz anders macht als früher
©Gala

1. Handy zur Seite legen

Mit meinem Handy lasse ich den Tag ausklingen und beginne den folgenden. Die Pause dazwischen ist eher erzwungen - ich schlafe halt. Doch diese Tatsache könnte der Grund dafür sein, dass ich schlechter schlafe. US-Forscher berichten in einer Studie, dass die Bedienung des Smartphones vor dem Schlafengehen die Schlafqualität verringert. Ein Grund dafür ist das blaue Licht des Bildschirms, da dies den Melantoninspiegel sinkt. Eigentlich sorgt das Hormon dafür, dass wir bei Dunkelheit müde werden - die Produktion wird durch das blaue Licht jedoch gehemmt und somit kann man schlechter einschlafen. 

Ein komplexes Thema und ein schneller Entschluss: Ich versuche mein Handy ab sofort beiseite zu legen, sobald ich mich ins Bett legen, um schlafen zu gehen. Es klappt mal mehr, mal weniger gut - vielleicht brauche ich wohl einfach eine generelle Zwangspause?

2. Eine Auszeit gönnen

Seit einiger Zeit nehme ich mir ganz bewusste Auszeiten. Ich versuche alle zwei Monate für ein Wochenende zu fliehen. Ein schönes Wellness-Hotel, eine wohltuende Massage und ohne den Drang ständig ans Smartphone zu müssen. Nicht weit von Hamburg finde ich in Glücksburg das Vitalhotel Alter Meierhof. Glücksburg - dieser Ort kann ja nur Glück bringen und ich werde nicht enttäuscht! Der Meierhof ist ein zauberhaftes Hotel mit Charme, direkt am Wasser gelegen und bietet nicht nur Erholung pur, sondern auch kulinarische Genüsse. 

Noch mehr beglückt mich ein Blick auf das Angebot im Spa: Das Vitalhotel bietet neben vielen weiteren Behandlungen eine "Tranquillty Pro Sleep"-Massage an. Wie für mich gemacht! Diese Massage mit Produkten der Marke "comfort zone" arbeitet auf drei unterschiedlichen Sinnesebenen und erzielt somit eine tiefe, den Schlaf fördernde Entspannung. 

Für gewöhnlich fällt es mir sehr schwer bei einer Massage oder Kosmetikbehandlung wirklich abzuschalten - doch die freundliche Kosmetikerin versicherte mir, dass bisher jeder bei dieser Behandlung eingeschlafen ist. Und so war es dann auch! Die Synergie und Mischung essentieller Öle, der Tranquillity-Sound und die an die indonesischen Sea Malay und Ayurveda-Massage angelehnte Technik, bewirkten wahre Wunder. Herrlich entspannt genoss ich dann noch eine Gesichtsbehandlung und schlief danach erst einmal im gemütlichen Spa-Bereich ein. Einfach nur herrlich! 

Den Abend verbrachte ich dann mit einer Freundin in der Bodega des Hauses. Umringt von Weinen kann man dort köstliche Tapas genießen im intimen Kreis - den nur drei Tische sind dort platziert. Gute Gespräche, das ein oder andere Glas Wein und die Behandlung am Nachmittag sorgten dafür, dass ich weder ständig am Smartphone war, noch Probleme hatte in dieser Nacht ganz wunderbar zu schlafen. 

3. Früh schlafen gehen

Nach diesem tollen Kurztrip war ich umso mehr motiviert etwas an meiner Schlafroutine zu ändern. Für gewöhnlich gehe ich nicht vor zwölf oder eins Uhr ins Bett. Kein Wunder, dass ich somit zu wenige Stunden Schlaf bekomme. Ich versuche nun also auch mal früher und ohne Smartphone ins Bett zu gehen und ich muss sagen: Es klappt ganz gut! 

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