Beauty-Tipp Piercing: Welches ist das Richtige?

Miley Cyrus
Miley Cyrus
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Sie wollten sich schon immer Mal piercen lassen? Nur zu! Mittlerweile sind Piercings keine Seltenheit mehr, sondern eher ein stylisches Accessoire. Auch in vielen Berufen werden die metallenen Schmuckstücke vollkommen akzeptiert. GALA verrät Ihnen alles zu den beliebtesten Piercing-Arten und worauf Sie dabei achten sollten

Dauerhafter Körperschmuck: Alles rund um das Piercing

"Ein Stecker im Ohr, ein Ring durch die Nase – Piercings sind heutzutage ein Accessoire, das fast jede Frau an ihrem Körper trägt. Und so richtig schocken kann der Schmuck auch nicht mehr. Denn dafür bräuchten Sie schon ein ganz besonderes Piercing. Wir verraten Ihnen alles rund um die Körperschmuck-Arten, die Risiken und die beliebtesten Metall-Teile.

Ohrschmuck – der Klassiker

Es gibt fast keine Frau, die keine Ohrlöcher hat. Denn die sind meistens das erste, was sich viele schon in jungen Jahren durch die Ohrläppchen stechen lassen. Aber da geht noch mehr: Allein am Ohr gibt es neun verschiedene Stellen, an denen Sie sich piercen lassen können. Vom Lobe übers Helix an der Oberkante des Ohrs bis hin zum Tragus an der Ohrinnenseite.

Egal an welcher Stelle des Ohrs Sie sich stechen lassen wollen, achten Sie darauf, dass der Ohrring nicht mit der Pistole geschossen wird. Dadurch wird das Gewebe enorm belastet und das Infektionsrisiko wird erhöht. Fragen Sie vor der Behandlung einfach nach.

Piercing Arten im Gesicht

Das Gesicht ist die Stelle, an der ein Piercing am Meisten auffällt. Kein Wunder, da schaut ja auch sofort jeder hin. Darüber sollten Sie sich im Klaren sein, wenn Sie sich dort piercen lassen. Die wohl beliebtesten Piercings sind hierbei das Nasenpiercing, das Zungenpiercing und mittlerweile sogar das Septum.

Beim Zungenpiercing kann die Zunge nach der Behandlung enorm anschwellen. Essen und Sprechen kann da schon mal zur Herausforderung werden. Aber Pluspunkt für das Piercing in der Zunge: Es verheilt innerhalb von drei bis vier Wochen.

Beim Septum wird das untere Ende der Nasenscheidewand durchstochen. Hört sich schmerzhaft an, ist es aber gar nicht. Zumindest solange kein Knorpel, sondern nur die Haut getroffen wird. Achten Sie beim Verheilung unbedingt auf ausreichende Hygiene. Vor allem bei Schnupfen und Erkältung.

Das wohl beliebteste Nasenpiercing ist das "Nostril Piercing". Es wird am rechten oder linken Nasenflügel gestochen. Auch das sollten Sie auf keinen Fall mit der Pistole schießen lassen, da das Gewebe einreißen könnte. Ob das schmerzhaft wird oder nicht, ist bei jedem unterschiedlich. In der Nase laufen viele Nerven entlang – richten Sie sich also auf ein paar unangenehme Momente ein. Aber keine Sorge – das Ganze geht ziemlich schnell.

Belly Dancer: Piercing im Bauchnabel

Das Bauchnabelpiercing gilt wohl als eines der optisch reizvollsten. Es wird sehr oft gestochen, weil Sie es ganz einfach und praktisch unter der Kleidung verstecken können. Anders als bei Nasenpiercing und Co. Der einzige Nachteil dabei: Der Stichkanal wächst in den seltensten Fällen komplett wieder zu. Wenn Sie sich also doch dafür entscheiden, es irgendwann herauszunehmen, dann wird meistens ein kleines Loch zu sehen bleiben.

Intimbereich: Piercen an versteckte Stellen

Intimpiercings sind vor allem wegen Ihres sexuellen Reizes sehr beliebt. Hier gibt es die verschiedensten Piercing-Arten: Beim "Christina Piercing" verläuft der Schmuck von der Falte der äußeren Schamlippen bis zum Venushügel. Der Heilungsprozess dauert hier allerdings etwas länger: Rechnen Sie mit etwa zwei bis vier Monaten. Eine ebenfalls beliebte Variante ist das Klitorisvorhaut-Piercing. Es ist eines der schmerzlosesten und unkompliziertesten Piercings, das innerhalb von vier bis 6 Wochen abheilt.

Generell sollten Sie bei Intimpiercings mindestens vier Wochen lang auf Sex verzichten, denn sonst könnte sich die Wunde entzünden. Im schlimmsten Fall muss das Piercing dann wieder entfernt werden. Und dann war alles für die Katz.

Gala

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