Beauty-Tipp: Padabhyanga: Die butterige Fußmassage

Sie tragen uns tausende von Kilometern, ohne zu murren. Dabei beeinflusst ihr Wohlbefinden unseren ganzen Körper: unsere Füße. Gala.de stellt Ihnen nun eine spezielle Fußmassage aus dem Ayurveda vor, die sich den Energiepunkten der munteren Treter widmet

Padabhyanga – Fußwohl dank Ayurveda

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Wissen Sie was "Marmapunkte" sind? In der indischen Gesundheitslehre gibt es ganze 108 verschiedene von ihnen, die meisten davon am Oberkörper. Sie bezeichnen Knotenpunkte, in denen sich Lebensenergie, auch "Prana" genannt, stauen soll. Dabei wird die Energie im ganzen Organismus benötigt.  Mithilfe von stimulierenden Handgriffen wird der freie Energiefluss wieder gewährleistet. Auf gut deutsch: Die Durchblutung wird angeregt.


Schon durch die beliebte Fußreflexzonenmassage kennen wir wohltuende Behandlungen, die ausschließlich den Füßen vorbehalten sind. Wie Padabhyanga dagegen funktioniert und wann die ayurvedische Fußmassage der Vitalpunkte hilft, erfahren Sie jetzt.

Ablauf und Wirkungsweise

Zuerst legen Sie sich auf die Massageliege und entspannen sich. Dabei helfen spezielle Öle oder Kräuterextrakte, die von dem Masseur oder der Masseuse aufgetragen werden. Authentischer dagegen geht es mit dem Wirkstoff Ghee, einer Art selbst zubereiteter geklärter Butter zu. Ist die wärmende Butter auf der Haut, wird nicht geknetet, sondern unter Beachtung der Marmapunkte mit flacher Hand über die Füße gestrichen und gekreist. So werden auch Muskeln und Sehnen der Füße stimuliert. Die Anwendung beschränkt sich aber nicht nur auf die Füße, sondern widmet sich auch Waden, Knien und Oberschenkeln.

Insgesamt dauert eine Anwendung eine halbe bis volle Stunde. Danach sollten Sie sich noch mindestens 10 Minuten Ruhezeit gönnen.

Wunschliste

Auf in die Badesaison

Baden mit dem Blubb: "Relaxing Bath Tablet" von Shiseido, 8 Stück, ca. 23 Euro
Mit ätherischen Ölen aus Lavendel und Zitrone: "Aromessence de Bain" von Decléor, 100 ml, ca. 58 Euro
Doppelte Entspannung: "Energizing Lime and Mandarin Massage Oil & Bath“ von Babor, 200 ml, ca. 29 Euro
Duftet nach weißem Lotus: "Tao Wu Wei"-Cremebad von Rituals, 500 ml, ca. 14 Euro

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Wann hilft Padabhyanga?

Natürlich hat die Massage an den unteren Extremitäten einen heilsamen Effekt. So wird trockenen, rissigen oder rauen Füßen entgegengewirkt. Auch wenn Sie dort mit Taubheitsgefühl zu kämpfen haben oder gelegentlich Wadenkrämpfe beklagen, hilft Ihnen die eine oder andere Anwendung.

Ebenso können Sie sich geistige Verbesserungen von der Wohlfühl-Kur versprechen. Vor allem wenn Sie an Erschöpfung oder gar Burn-out Syndrom, Schlaflosigkeit oder Nervosität leiden, ist die Fußmassage einen Versuch wert. Denn sie entspannt kurzzeitig und sorgt bei regelmäßigem Genuss für mehr Ausgeglichenheit. So beugen Sie in Mitleidenschaft gezogenen Nerven vor.

Wohlbefinden für den ganzen Körper

Doch was ist mit der versprochenen Wirkung auf andere Teile des Körpers? Zumindest im System des Ayurveda erklären sich Auswirkungen von Padabhyanga auf die übrigen Regionen, denn sie stehen über Energiebahnen miteinander in Kontakt. Manche Marmapunkte an den Füßen und Schenkeln stehen zum Beispiel mit Leber und Milz in Verbindung. Und "Indravasti" am Fußgelenk soll sogar Ihr Dünndarm- und Verdauungsgewebe ansprechen.

Anderen Punkten werden die Verbesserung der Herz-Lungenfunktion oder der Sehkraft nachgesagt. Überhaupt soll die Massage sich günstig auf die Sehkraft auswirken. Letztere kann zusätzlich verbessert werden, wenn eine aus verschiedenen Metallen gefertigte Kasya-Schale an den Fußsohlen gerieben wird. Außerdem wird die Ayurveda-Wunderwaffe auch zur Präventivion von Ischias empfohlen. Doch auch Ihr Hautbild profitiert von den Anwendungen. Sie wird weich und geschmeidig und ein besserer Teint ist das Ergebnis. Bei Fußverletzungen, akuten Thrombosen oder Venenentzündungen sollten Sie dagegen die Finger von Padabhyanga lassen.

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