Beauty-Tipp Bruststraffung: Ist das wirklich nötig?

Das Alter, eine Schwangerschaft oder schwaches Bindegewebe lassen die Brust hängen. Eine spezielle Operation bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Oberweite wieder in Form zu bringen und das Dekolleté Ihrer Träume zu schaffen. Doch diese Maßnahme ist keine leichtfertige Entscheidung. Gala.de verrät Ihnen die Vor- und Nachteile einer Brust-OP

Good to know: Das sollten Sie über eine Bruststraffung wissen

"Ein schöner Busen steht geradezu für Schönheit, Weiblichkeit und Jugendlichkeit. Nichtsdestotrotz ist es ganz normal, dass das Gewebe im Laufe der Jahre an Spannkraft und Elastizität verliert. Das zeigt sich aber nicht nur an den Brüsten, sondern auch am Rest des Körpers. Mit einer Bruststraffung können Sie Ihrem Busen wieder neue Form verleihen. Wir wissen, worauf es dabei ankommt.

1. Brust-OP – warum?

Die Gründe, warum viele Frauen ihre Brust straffen lassen, sind vielfältig. Oft hängt die Behandlung damit zusammen, dass das Bindegewebe schwächer wird und die Oberweite anfängt zu hängen. Wann das passiert und ob es überhaupt soweit kommt, das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab und lässt sich pauschal nicht sagen. Wenn Sie eher große und schwere Brüste haben, dann wird dadurch die Haut stärker gedehnt als bei einer kleinen Oberweite. Einige Frauen haben auch einfach "schlechtes Bindegewebe". Auch Schwangerschaften sind Gründe für eine OP. Manche Frauen mögen ihre eigene Form auch einfach nicht und wollen sie mit einer Straffung verändern.

2. Wann geht eine Bruststraffung

Klare Voraussetzung für eine OP ist, dass das Wachstum Ihrer Brüste beendet ist und diese voll entwickelt sind. Am besten ist ein solcher Eingriff erst nach der Schwangerschaft, da dadurch die Stillfähigkeit beeinträchtigt werden kann. All das besprechen Sie vorab mit einem plastischen Chirurgen beim Beratungsgespräch. Er wird Sie dann über die verschiedenen Operationstechniken aufklären und Sie erklären ihm, welches Ergebnis Sie sich wünschen.

3. Wie läuft das Ganze ab?

Normalerweise führt der Chirurg die Bruststraffung stationär im Krankenhaus durch. Hier werden Sie etwa zwei bis drei Stunden unter Vollnarkose operiert. Generell gilt es bei dieser OP, eine natürliche Brustform zu schaffen und so wenig Narben wie möglich zu hinterlassen. Eine Straffung kann auch immer mit einer Vergrößerung oder Verkleinerung der Brüste kombiniert werden. Hierbei werden zusätzlich Implantate eingesetzt oder Fettgewebe wird entfernt.

In den ersten Tagen nach der Operation werden Ihre Brüste geschwollen sein. Sie bekommen einen speziellen BH mit stützender Funktion, den Sie in den ersten drei Wochen Tag und Nacht tragen sollten. Während der ersten sechs Wochen sollten Sie versuchen, Ihre Brust so wenig wie möglich zu belasten. Das heißt: In Rückenlage schlafen, auf Sport verzichten und beim Sex sehr vorsichtig sein. Dann steht einer optimalen Heilung nichts im Weg.

4. Welche Risiken gibt es bei einer Brust-OP?

Generell gelten die Risikofaktoren bei einer Bruststraffung als gering. Trotzdem können, wie bei jedem Eingriff, Komplikationen auftreten. Dazu gehören zum Beispiel Blutungen, Wundheilungsstörungen oder Infektionen. Schwerwiegendere Folgen wie Trombose oder Embolien sind eher selten.

5. Die Kosten

Durchschnittlich kostet eine Bruststraffung 4.000 bis 6.000 Euro. Die Kosten richten sich meistens nach der Operationsmethode und dem Honorar der Chirurgen. Mit Implantaten steigen die Kosten nochmal an.

Wichtig ist, dass Sie die Operation nur machen, wenn Sie es wirklich wollen. Denn es gibt nie eine Garantie, dass Ihnen das Ergebnis tatsächlich gefällt. Wägen Sie für sich ab, was Sie wollen – und was nicht."

Gala

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