Beatrice Egli: Ihr Figur-Interview mit GALA

Beatrice Egli ist seit ihrem Gewinn der zehnten Staffel "DSDS" eine gefragte Schlagersängerin. Doch nicht nur über ihre Musik wird viel geredet, auch über ihre Figur. GALA sprach mit der Sängerin darüber, wie wohl sie sich in ihrem Körper fühlt

beatrice egli

Kürzlich gab es für eines Ihrer Bühnenoutfits ziemlich viel Häme: Sie wurden unter anderem als Presswurst bezeichnet. Wie stehen Sie zur Figurkritik?

Das Bild in der Lederhose wurde schön von unten geschossen, wäre es von oben gewesen, hätte es wahrscheinlich geheißen: Beatrice wird immer dünner. Das ändert sich doch alle zwei Wochen. Aber ich stehe zu meinen kurven. Ich habe diese Kurven und werde sie auch behalten, denn ich bin ein absoluter Genussmensch. Es ist schön, dass ich viele Menschen motivieren kann, indem ich sage: Genauso wie du bist, bist du gut. Mein Gott, dann hat man halt ein paar mehr Kurven. Und ich finde Essen ist einfach zu gut und Essen ist Lebensqualität. Das könnte ich mir nicht nehmen lassen. Dann wird halt wieder geschrieben, dass da die Kurven wieder gut zu sehen sind. Da denke ich, dass ich genau das will und ich werde immer dazu stehen.

Sie würden für Ihre Karriere also auch nicht zehn Kilo abnehmen?

Ich glaube, die letzten drei Jahre durfte ich so viel erleben und Erfolge feiern und das hat nichts damit zu tun, ob ich Größe 40 oder 36 hab, sondern dass ich einfach das mache, was ich liebe und dass ich zu mir stehe. Ich merke immer mehr, dass die Menschen genau das an mir schätzen – ich bin einfach wie ich bin und lasse mich nicht verbiegen. Für mich bedeutet Lebensqualität, nicht verzichten zu müssen oder in Kalorien zu denken. Das wäre kein Erfolg wert, dafür ist das Leben zu kurz.

Achten Sie trotzdem ein bisschen auf Ihre Figur?

Ich habe das Glück, dass mein Beruf mich sehr fordert und wenn ich auf Tournee gehe, muss ich fit sein. Da stehe ich zwei Stunden voller Power auf der Bühne und da schaffe ich es gar nicht, so viel zu essen, wie ich verbrenne. Es gibt Phasen, da esse ich sehr viele und Phasen, da habe ich einfach keinen Hunger. Jetzt kommt der Sommer, da hat man eher mal Lust auf Salat und im Winter ist es eben Fondue oder Raclette. Ich esse schon immer das, auf was ich Lust habe und seitdem ich so lebe, bin ich auch immer gleich schwer und bin glücklich. Ich kann das nur jedem empfehlen und der wichtigste Zeiger auf der Waage ist der Wohlfühlzeiger.

Ist der Wohlfühlfaktor auch das Kriterium, nach dem Sie Ihre Outfits aussuchen?

Beatrice Egli

"One-Night-Stand? Nee!"

04.07.2015

Beatrice Egli

Ganz genau. Welche Frau kennt das nicht: Man hat ein Kleidungsstück und denkt, dass man das am Samstag beim Ausgehen anzieht und dann ist der Abend da und man denkt, man kann es nicht anziehen, weil man sich nicht wohlfühlt und man nicht gut darin aussieht. Dabei hat sich ja gar nichts geändert und das ist einfach nur ein Gefühl. So geht’s mir auch. Aber ich habe mittlerweile immer ein Back-up dabei, denn es gibt nichts Schlimmeres, als sich in Klamotten nicht wohlzufühlen.

Wie lange dauert es, bis Sie für einen Auftritt hergerichtet sind?

Ich bin da eigentlich sehr schnell und weiß schnell, was mir gefällt und was nicht. Aus der Dusche bis auf die Bühne brauche ich etwa eine oder anderthalb Stunde. Es geht aber auch in 20 Minuten.

Wie stehen Sie zu Beauty-OPs?

Ich bin sehr froh, dass es sowas gibt. Eine gute Freundin von mir hatte durch einen Unfall eine große Narbe im Gesicht und jetzt sieht man das kaum noch. Klar, gibt es Leute, die verändern etwas und man denkt, das wäre nicht nötig gewesen. Das muss aber jeder selber entscheiden. Ich kann mir das für mich nicht vorstellen. Ich brauche das nicht: Meine Nase ist, wie sie ist; meine Augen sind, wie sie sind. Wenn aber jemand wirklich ein Problem hat und ihn das psychisch belastet, kann eine Operation sehr hilfreich sein und dann ist es auch wichtig, dass man dazu steht. Es ist gut, dass es das gibt und auch da gilt wieder, am Wichtigsten ist es, sich wohlzufühlen. Meistens ist es ja nicht die kleinere Nase, die es ausmacht, sondern das der Mensch dann ausstrahlt, dass es ihm jetzt gut geht und dann geht er ganz anders durchs Leben. Man darf da keine Vorurteile haben, weil jeder Mensch seine eigene Geschichte hat.

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Beatrice Egli

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14.03.2016

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