Ab in die Badewanne!: Das kleine Einmaleins des Badens

Ein warmes Bad in der Badewanne ist ein Luxus-Moment im Alltag – aber was nehmen wir heute mit ins Wasser? Und warum? Badezusätze verraten mehr über unsere Gesellschaft, als Sie glauben

Ein warmes Schaumbad - ein Luxus-Moment im Alltag

Die große dunkelgrüne Flasche, dessen Inhalt so herrlich nach Kiefer duftete, stand in jedem Badezimmer.

Die Auszeit in der Badewanne

Noch heute weckt dieser Geruch Erinnerungen an die Samstagabende unserer Kindheit. Daran, wie wir selbstvergessen in der Badewanne saßen und unsere einzige Sorge darin bestand, dass die monströsen Schaumberge möglichst lange durchhalten. Dann wurde noch mit Wasser gespritzt, und anschließend ging es im Bademantel zu den Eltern aufs Sofa, um gemeinsam die Samstagabend-Show zu schauen. Kurzum: Baden war einfach das Größte! Der Wasserspaß von früher ist heute eher ein stilles Vergnügen. Eine Tetesept-Studie ergab, dass das Abtauchen ins wohlige Warm für 93 Prozent eine Auszeit vom Familientrubel bedeutet. Sprich, das Bad ist ein Ort, an dem wir die Tür schließen und den Alltag (samt Handy) draußen lassen. Für 80 Prozent der Befragten bedeutet es reine Entspannung. Damit ist das Schaumbad – wie so vieles heutzutage – ein Mittel zur Selbstoptimierung. 

Badezusätze je nach Gemütszustand

Wie das? In Zeiten übervoller Terminkalender brauchen wir solche Rückzugsmomente, um unsere Akkus aufzuladen. Badezusätze versprechen deshalb auch "Eine Portion Glück", das "Happy Feeling" oder die wohlverdiente "Ruhepause". Sie duften nach Lavendel, Vanille oder Orange und sollen uns je nach Gemütszustand entspannen, trösten oder Energie spenden. Gebadet wird nicht länger einfach nur so – der Nutzen steht im Vordergrund. Wie soll’s auch anders sein in einer Zeit, in der es sogar bei der Entschleunigung pronto gehen muss.

Was kann was?

Badesalz

Die kleinen Körnchen sind vollgepackt mit Mineralstoffen und verändern den pH-Wert des Wassers. So wird etwa verhindert, dass dem Körper beim Baden Salze entzogen werden. Für trockene und sensible Haut ist das ideal. 

Badeperlen

In den Kügelchen verstecken sich oftmals ätherische Öle, die bei Kontakt mit Wasser freigesetzt werden. Neben einer leichten Pflegewirkung geht es hier vorrangig um den aromakologischen Effekt. 

Badebomben

Die runden Kugeln sind in erster Linie für den Spaß-Faktor da. Einmal in der Wanne, sprudeln sie drauflos und verpassen klarem Wasser den Farbkick. Einige Badebomben sind zusätzlich mit pflegenden Inhaltsstoffen angereichert. 

Arzneibäder

Egal, ob Muskelkater oder Erkältung – für alle Probleme gibt’s den passenden Badezusatz. Diese enthalten oft pflanzliche Heilmittel, die die ohnehin wohltuende Wirkung des warmen Wassers unterstützen. 

Badeschaum

Der Klassiker! Die enthaltenen Tenside sorgen für luftige Schaumberge – wirken aber auch entfettend. Wer also trockene Haut hat, sollte auf spezielle Pflegeschaumbäder oder Alternativen setzen.

Wellness-Oasen der Stars

Erholung pur!

Im Meer vor Rio de Janeiro sind der deutsche "Paris St. Germain"-Torwart Kevin Trapp und das "Victoria's Secret"-Model Izabel Goulart nicht nur auf Wolke 7, sondern auch auf Welle 7. Händchenhaltend stürzen sie sich ins Wasser und haben dabei sichtlich Spaß.
Unter Palmen kann man am besten entspannen: Das Ehepaar Annemarie und Wayne Carpendale lassen es sich auf Hawaii gut gehen.
Mats und Cathy Hummels besitzen das Wellness-Resort "Good CaMa" eröffnet. Die Anlage befindet sich in der Nähe von Zadar in Kroatien.
Cathy Hummels posiert am Pool ihres Wellness-Resorts, auf dem drei Villen stehen. Die Anlage liegt direkt am Meer. Mehr Infos unter: www.good-cama.com

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