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Avocadoöl Anwendung und Wirkung auf Haut und Haar

Avocadoöl ist ein tolles Pflegeprodukt für Haut und Haare.
Avocadoöl ist ein tolles Pflegeprodukt für Haut und Haare.
© Shutterstock
Avocadoöl eignet sich hervorragend zum Kochen und Verfeinern von Speisen. Was viele nicht wissen: Es ist auch ein tolles Öl für die Pflege von Haut und Haar. 

Avocados haben längst Einzug in deutsche Küchen gehalten und somit wird auch das reichhaltige Avocadoöl hierzulande inzwischen gern fürs Kochen und Backen verwendet. Das Öl kann aber noch viel mehr als uns kulinarisch verwöhnen. Es ist ein tolles Pflegeprodukt für den ganzen Körper.

Was macht Avocadoöl so besonders?

Der große Vorteil für die Haut- und Haarpflege liegt beim Avocadoöl in seinem äußerst hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Sie nehmen 70 Prozent des Avocadoöls ein, 15 weitere Prozent entfallen auf mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Darin vertreten sind Ölsäure, Linolsäure und Palmitoleinsäure. Dazu befinden sich Vitamin A, D und E in dem Öl. All diese Inhaltsstoffe unterstützen die wichtigen Hautfunktionen, aktivieren den Zellstoffwechsel und stärken den natürlichen Säureschutzmantel der Haut. 

Aufgrund seiner Beschaffenheit kann Avocadoöl tief in die Hautschichten eindringen. Besonders trockene und rissige Haut kann davon profitieren. Ein weiterer Vorteil: Das Öl ist nicht-komedogen, verstopft also nicht die Poren und eignet sich hervorragend auch für unreine Haut. 

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Selbst als Anti-Aging-Waffe ist das Avocadoöl gut zu gebrauchen, da seine Inhaltsstoffe den Hautalterungsprozess verlangsamt.

Und wer Probleme mit gereizter oder gar entzündeter Haut hat, ist mit Avocadoöl ebenfalls gut beraten, denn es unterstützt die Regeneration der Haut - selbst nach einem Sonnenbrand.

Leider weist das Öl eine schlechte Ökobilanz auf und sollte deswegen nur sparsam verwendet werden - doch dazu später.

Anwendung von Avocadoöl

Die Anwendung von Avocadoöl ist völlig unkompliziert. Einfach ein paar Tropfen des Öls zwischen den Fingern verreiben und in die betroffenen Hautpartien oder die Haarspitzen einmassieren. 

Hier noch ein paar weitere Tipps, wie das Öl für Haut und Haare angewendet werden kann:

Avocadoöl für die Hautreinigung

Avocadoöl eignet sich gut für die Gesichtsreinigung. Hierfür kann man ein paar Tropfen des Öls auf ein feuchtes Wattepad oder ein Schwämmchen geben und sanft das Gesicht damit reinigen. Anschließend mit warmem Wasser abspülen.

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Avocadoöl gegen Rasurbrand

Die Haut brennt und juckt nach der Rasur? Hier kann Avocadoöl Abhilfe leisten. Einfach ein paar Tropfen auf die empfindlichen Stellen reiben. Die Haut wird sich schnell wieder erholen. 

Avocadoöl gegen Altersflecken

Ja, Avocadoöl kann auch lästigen Altersflecken zu Leibe rücken oder diese zumindest ein wenig verblassen lassen. Dazu sollten die Flecken ein bis zweimal täglich gezielt mit dem Öl eingerieben werden. Der Verblassungs-Effekt kann verstärkt werden, indem unter das Öl etwas Zitronen- oder Zwiebelsaft gemischt wird.

Avocadoöl gegen Hornhaut

Hornhaut zu entfernen kann lästig sein. Doch mit einer Mischung aus Avocadoöl und Melkfett funktioniert es gut. Hierfür die Füße zunächst mit Melkfett einreiben und anschließend das Avocadoöl auftragen. Lässt man diese Mischung über Nacht einwirken (bitte Socken darüber ziehen), lässt sich die aufgeweichte Hornhaut am nächsten Tag ganz einfach entfernen.

Avocadoöl gegen sprödes, trockenes Haar

Eine Einwirkung des Avocadoöls über Nacht bietet sich auch bei trockenem Haar an. Massieren Sie einige Tropfen des Öls gleichmäßig ins Haar ein und umwickeln Sie den Kopf mit einem Handtuch oder setzen Sie eine Haube auf. So kann das Öl am besten auf die Haare einwirken. Am nächsten Morgen das Haar gründlich mit Shampoo auswaschen, damit keine öligen Rückstande im Haar bleiben.

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Wie entsteht Avocadoöl eigentlich?

Wie der Name schon sagt: Avocadoöl wird aus Avocados gewonnen. Dies geschieht durch Kaltpressung, Extrahierung und Zentrifugieren der Avocado-Frucht.

Avocadoöl - schlechte Ökobilanz

So gesund Avocados auch für unsere Gesundheit sind, leider haben sie eine äußerst schlechte Ökobilanz. Das Hauptanbaugebiet von Avocados befindet sich in Südamerika (hauptsächlich Mexiko). Demnach haben Avocados einen langen CO2-intensiven Transport hinter sich, bevor sie in unseren Supermarktregalen liegen. Zudem müssen in den Anbaugebieten Unmengen von Wasser verbraucht werden, um die Avocados zu versorgen. Und das in Zeiten, wo Grundwasser in vielen Teilen der Erde knapp ist. 

Darüber hinaus gibt es noch ein Problem beim Anbau von Avocados. Für die Plantagen werden jedes Jahr unzählige Hektar Wald illegal gerodet, denn der Anbau von Avocados ist äußerst lukrativ. Allerdings nicht für die Kleinbauern, denn diese werden oftmals gewaltsam enteignet. Laut diverser Berichterstattungen liegt ein Großteil der Avocadoplantagen in den Händen der hiesigen Drogenmafia, die für sich ein gutes Geschäft macht.

Daher: Avocados sollten - wenn überhaupt - in Maßen gekauft, genossen und Avocadoöl nur sparsam verwendet werden. Falls Sie auf das Öl lieber verzichten wollen, haben wir hier Informationen zu einer Reihe von anderen Ölen wie Jojobaöl, Rosenöl, Wildrosenöl oder Karottenöl, die Ihre Haut- und Haarpflege vielleicht mindestens genauso wohltuend machen können.

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