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Annemarie Carpendale "Mir reichen oft schon ein paar Tropfen Rosenöl"

Annemarie Carpendale
© Getty Images
Annemarie Carpendale ist das Gesicht einer neuen Beauty-Kampagne - obwohl sie selbst gar nicht so viele Produkte braucht. Im GALA-Interview verrät die Moderatorin ihr Wohlfühl-Geheimnis.

Was für ein turbulenter Tag! Erst dieser Rechtsstreit um die gepfändete Mopsdame, dann die Fahrradputz-Aktion mit Föhn und Vaseline, schließlich noch das Autokinokonzert mit H.P. Baxxter. Durch all diese Ereignisse führt Moderatorin Annemarie Carpendale, 42, für die ProSieben-Lifestyle-Sendung "Taff".

Etwas leiser, aber genauso leidenschaftlich geht es jetzt bei dem Gespräch zu, zu dem wir uns verabredet haben. Thema: Kosmetik - und mehr. Annemarie Carpendale ist das neue Testimonial der Marke Biotherm. Wir wollen von der schönen Moderatorin wissen, wie ihre persönliche Beauty-Routine aussieht. Und erfahren, dass nicht zuletzt ihre Reisen ans Meer ganz viel auf ihr Wohlfühlkonto einzahlen.

Annemarie Carpendale verrät ihre Beauty-Routine

GALA: Sie haben mit Biotherm eine limitierte Edition des Dufts "Eau Pure" herausgebracht. Sind Sie ein Parfum-Nerd - oder wie kam man auf Sie?
Annemarie Carpendale: Wir haben uns eher über unsere gemeinsame Liebe zum Meer gefunden. Bei dieser Edition im Zeichen der WaterLovers"-Initiative dreht sich alles um den Schutz der Meere. Für jedes verkaufte Exemplar spendet Biotherm einen Euro an die Tara Ocean Foundation. Dieses Jahr fokussiert sich das Programm auf die Erhaltung von Phytoplankton. Und dann ist da natürlich dieser frische Duft von Eau Pure. Wie eine Meeresbrise!

Wann haben Sie das Meer zuletzt gesehen?
Wir haben Glück gehabt. Mein Mann und ich machen – inzwischen mit unserem kleinen Mann - immer im Januar oder Februar unseren großen Urlaub. Wir waren erst in Miami und dann in der Karibik. Im Februar war ich während der Oscar-Verleihung als Moderatorin am roten Teppich in Los Angeles unterwegs. Es ist Tradition, dass wir von da aus weiter nach Hawaii reisen. Maui ist unsere Lieblingsinsel.

Was macht Maui für Sie so besonders?
Wir können ungestört und intensiv die Natur genießen. In diesem Jahr hatten wir ein Erlebnis, das einem wirklich nur einmal im Leben passiert - das sehen übrigens sogar die Hawaiianer so. Wayne und ich waren mit dem Kanu unterwegs und sind mitten auf dem Meer auf drei Wale gestoßen. Die haben eine halbe Stunde lang um uns herum geplanscht. Ein Baby, seine Mama und ein Begleiter. Das sind ja Tonnen an Gewicht. Da wird dir die Macht der Natur aus einer ganz anderen Perspektive bewusst.

Ein Insta-Foto aus Maui kommentieren Sie mit den Worten: "The ocean is everything I want to be - beautiful, mysterious, wild & free". Schreiben Sie sich all diese Attribute zu?
Frei fühle ich mich tatsächlich. Ichkönnte keinen Nine-to-five-Bürojob machen, der keinerlei Abwechslung bietet. Mal bin ich zu den Oscars in L. A., dann beim "The Masked Singer"-Finale - jeder Tag ist ein bisschen anders. Auch zweimal im Jahr mit der Familie in den Traumurlaub zu fahren ist etwas, das mich frei fühlen lässt.

Wenn Sie die Ruhe in der Natur so gern mögen - wie erleben Sie dann die aufregende Celebrity-Welt?
An Los Angeles musste ich mich erst mal gewöhnen. So schön, wie man denkt, ist die Stadt dann doch nicht. Der Glamour liegt eher in den Kleidern. Während der Oscars ist alles noch viel voller, glamouröser, aber auch anstrengender. Es ist schon was ganz Besonderes, wenn es auf diesen Event zugeht. Das ist mit nichts zu vergleichen, was wir in Deutschland so haben. Wenn man dort nach Drehschluss in Malibu im "Nobu" noch was essen geht, sitzen auch mal Mariah Carey oder Brad Pitt am Nebentisch. Die Stardichte ist riesig. In dem Moment genieße ich es sehr, aber es ist dann auch irgendwann gut. Nach dieser Glamour-Bombe nach Maui zu fahren, ist toll. Da kann man dann so schön ungeschminkt ins Meer hüpfen.

Sie verzichten also gern auf Make-up, wenn die Arbeit vor der Kamera getan ist?
Ich bin eh nicht die Frau mit den tausend Produkten. Ich mag keine scharfen Abschminkprodukte und schminke ich mich mit Wasser ab. Auf leichte Körper- und Gesichtspflege steh ich total, ich benutze oft nur ein paar Tropfen Rosenöl. Das reicht mir - noch! Wenn man mich mit 50 fragt, würde ich vielleicht doch zu härteren Maßnahmen greifen. (lacht)

Welchen Star-Tipp haben Sie aus L. A. mitgenommen?
In L. A. gibt es das sogenannte Face-Gym, da wird man eine Stunde lang durchgeknetet und -geklatscht, sodass man nicht mehr genau weiß, wo oben und unten ist. Danach sieht man aber frisch wie ein Baby-Popo aus. Wenige Produkte zu benutzen ist per se schon nachhaltig.

Wie wichtig ist Ihnen, was drin steckt?
Nachhaltigkeit bestimmt nicht mein ganzes Leben, aber ich versuche mehr und mehr darauf zu achten. Wenn ich die Wahl habe zwischen zwei Produkten, wähle ich immer das, das ohne Tierversuche hergestellt wird oder frei von Mikroplastik ist.

Lea Diemel-Rellecke Gala

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