Real-Life-Ken Rodrigo Alves: Gefährliche OP-Sucht

Über 42 Schönheits-OPs: Rodrigo Alves tut alles dafür, um seinem Ruf als "Real-Life-Ken" nachzukommen. Trotz starker gesundheitlicher Probleme macht er mit seiner Verwandlung weiter. Im Januar plant er den nächsten gefährlichen Eingriff

"Real-Life-Ken" Rodrigo Alves

"Real-Life-Ken" Rodrigo Alves

Wenn die OP-Sucht zur Gefahr wird: Rodrigo Alves setzt seit Jahren alles daran, um "Ken" so ähnlich wie möglich zu sehen - und setzt dabei sein Leben aufs Spiel. Der 34-Jährige hat sich vor knapp 17 Jahren in den Kopf gesetzt, auszusehen wie das männliche Pendant zu Barbie. Dafür legt er sich seit 2001 regelmäßig unters Messer. Mehr als 42 Operationen zählt sein Beauty-Doc inzwischen und ein wirkliches Ende ist nicht in Sicht.

Wenn Ken dein Leben bestimmt

Die Verwandlung des Flugbegleiter ist extrem. Auf alten Fotos ist er kaum wieder zu erkennen. Aus einem Bauch mit leichtem Brustansatz ist ein wohlgeformter Sixpack geworden, aus einem rundlichen Gesicht und längeren Haaren ist ein puppenhaftes Face und eine Kurzhaarfrisur entstanden.

Lebensgefahr für die Schönheit

Das der "Real-Life-Ken" mit brasilianischen Wurzeln bei dieser Komplett-Veränderung sogar sein Leben aufs Spiel setzt, scheint ihn weniger zu beeindrucken. Erst vor drei Jahren entkommt er nur knapp dem Tod als der Aufbau seines Bizeps missglückt und sich Giftstoffe in seinen Blutkreislauf einschleichen. Sogar eine Arm-Amputation ist zu diesem Zeitpunkt im Gespräch. Dann bereitet ihm seine Nase große Probleme, die auch bereits mehrere Male unter dem Messer lag.

Die Nase scheint nach der letzten Operation mit einer Infektion befallen zu sein, die ein Loch verursacht haben soll. Deshalb fällt Rodrigo das Atmen extrem schwer. Die Entzündung wird mit einem Antibiotikum behandelt, wie der Möchtegern-Ken gegenüber der britischen "Sun" berichtet. 

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Bisher hat er für seine OPs mehr als 370.000 Euro ausgegeben, finanziert durch eine Erbschaft. Nun ist er jedoch der Meinung, dass all seine Eingriffe überhaupt gar nichts gebracht haben und plant sich im Januar unfassbare sechs Rippen herausnehmen zu lassen. Bleibt zu hoffen, dass Ken noch vor diesem Eingriff aus seiner Barbie-Welt aufwacht.

Die Nasen-Ops der Stars

Tops und Flops der Nose-Jobs

"Dirty Dancing" ist einer der erfolgreichsten Filme überhaupt, und Jennifer Grey ist als "Baby"an der Seite von Patrick Swayze weltberühmt geworden. Nicht zuletzt auch wegen ihrer auffälligen, aber niedlichen Nase. 
Jennifer Grey hat sich schon 1989 ihre prominente Nase operieren lassen. Leider verlor sie dadurch nicht nur an Charakter, auch war ihre vielversprechende Karriere quasi beendet. 
Der Vergleich macht es deutlich. "Baby" hat zwar ein Stupsnäschen, sich aber auch ihren ganz besonderen Charakter wegoperieren lassen. Bis heute bereut Jennifer Grey ihre "Nasen-OP aus der Hölle". Sie sei die einzige Schauspielerin, die wegen einer Nasen-Operation nicht erkannt werden würde.
1980 hatte Angelina Jolie eine deutlich breitere Nase (l.). Besonders sichtbar wird dies am oberen Nasenbein. Viele Stars in Hollywood haben sich solch einer "Minimal-Korrektur" der Nase unterzogen. Der Vorteil ist, dass man nicht plötzlich ausieht wie ein ganz anderer Mensch, die Nase aber dennoch zierlicher wirkt - eben dem Schönheitsideal in Hollywood entspricht.

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