Angelina Jolie + Brad Pitt Film "By the Sea" von Kritikern zerrissen

Angelina Jolie, Brad Pitt
© "By the Sea" Screenshot
Brangelinas erster gemeinsamer Film seit "Mr. und Mrs. Smith" bekommt vernichtende Kritiken

Dabei sollte dieser Film doch ein Symbol für ihre stabile Ehe sein... Der Film "By the Sea" ist der erste gemeinsame von Brad Pitt, 51, und Angelina Jolie, 40, seit "Mr. und Mrs. Smith" im Jahr 2005. Jolie schrieb sogar das Drehbuch und führte Regie bei dem Film, der von einem Ehepaar in der Krise handelt. Komplett im Gegenteil zur Realität stehen soll die Krise zwischen den zwei Liebenden im Film - vielmehr hätten die Dreharbeiten das Hollywood-Traumpaar mit sechs Kindern zusammengeschweißt.

"Schön, wie auch langweilig"

Doch nun scheint das Produkt dieser "unglaublich starken" Ehe eher dem Kino-Untergang geweiht, als dass es in den Meisterwerk-Himmel gelobt wird. Die Kritiker überschlagen sich nämlich nicht gerade mit Komplimenten für den neuesten künstlerischen Streich von Angie. So stehen auf der amerikanischen Filmkritikseite "Rotten Tomatoes" nach ersten Aufführungen nur 30% der professionellen Zuschauer "By the Sea" positiv gegenüber. Bei "ComingSoon" wurde geschrieben: "So schön wie auch langweilig – Angelina Jolie hat erfolgreich einen Film gemacht, den sie sich bestimmt anschauen will, aber niemand sonst". Ziemlich hart.

Wie eine Parodie

Und auch die Kritikseite von dem renommierten Roger Ebert lässt kein gutes Haar an dem Werk und vor allem auch Angelina: "Es ist verblüffend zu entdecken, dass sie für ihre dritte Regie-Leistung "By the Sea" einen Film geschaffen hat, der so sehr an einer unaushaltbaren Übung von schaler Maßlosigkeit grenzt, dass es sich fast so anfühlt, wie eine außergewöhnlich-ernstgespielte Parodie über strohdumme karrierefördernde Streifen."

Zu viel Selbstmitleid

Und "Entertainment Weekly" schrieb: "Das Elend sollte nicht nur gut aussehen. Es braucht auch einen emotionalen Kern und eine zufriedenstellende Erzählung." Außerdem sei der Film auch viel zu lang und zeige immer dasselbe Farbspiel auf. Außerdem scheine es so, als ob Angies Charakter sich die meiste Zeit nur in Selbstmitleid suhlen würde. Auch der "Hollywood Reporter" war nicht zufrieden: "Ein träges Stück Möchtegern-Kino. Es beweist, dass selbst die größten Namen niemanden für etwas begeistern können, das keine Daseinsberechtigung hat." Ohje. Möglicherweise ist das auch der Grund dafür, dass der Film in den USA nur in insgesamt zehn Kinos in 8 Städten gezeigt wird. Zum Blockbuster wird "By the Sea" so sicher nicht.

Und dabei hatte Angelina doch angekündigt, sich komplett aus der Schauspielerei zurückzuziehen, um sich verstärkt hinter die Kamera zu stellen. Ob das mal eine so gute Idee war? Ab dem 10. Dezember kann man sich auch hierzulande ein Bild von dem Film machen.

jpe Gala


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