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"Coldplay" Ist bald Schluss?


Seit mehr als 15 Jahren machen "Coldplay" Musik. Nächstes Jahr könnte die Band um Sänger Chris Martin Abschied von der großen Bühne nehmen

Wer hätte das gedacht, als kurz nach der Jahrtausendwende ein junger Mann einen Song namens "Yellow" in die Kamera sang: "Coldplay" und Mastermind Chris Martin sind zu den vielleicht größten Indie-Balladeros der Welt gereift - und aus der Musikszene kaum noch wegzudenken. Möglicherweise müssen sich die Fans aber bald von der Band verabschieden. Dieses Gerücht streut zumindest "billboard.com". Die Zukunft der Band nach der geplanten Welttournee 2016 sei "ungewiss", will die Webseite erfahren haben. Möglicherweise werde die Konzertreise zu einer "Abschiedstournee".

Bono als Vorbild

Eine Quelle wird in dem Bericht nicht genannt. Allerdings setzt "billboard.com" die Gerüchte in Relation zu den jüngsten Plänen Chris Martins. Der 37-Jährige will nämlich seine Wohltätigkeitsbemühungen forcieren - unter anderem als Kurator des "Global Citizen Festival", das mithilfe von hochkarätigen Musikern Gelder im Kampf gegen die Armut in der Welt generieren will.

Er wolle seinem Vorbild, "U2"-Sänger Bono, nacheifern, sagte der Ex von Gwyneth Paltrow der Webseite. Alles, was er tue, sei ein "Bono-Move", erklärte der Sänger. "Aber ich werde nicht anfangen, Sonnenbrillen zu tragen."

Album in Planung

"Coldplay" hatten im Mai 2014 ihr jüngstes Album "Ghost Stories" veröffentlicht - die Platte war wesentlich sphärischer und weniger opulent ausgefallen als ihre direkten Vorgänger. In Deutschland, Großbritannien und den USA stürmte "Ghost Stories" die Chartspitze. Angeblich planen "Coldplay" für Ende dieses Jahres die Veröffentlichung ihres siebten Studioalbums. Titel und Release-Datum sind allerdings noch nicht bekannt geworden.

SpotOnNews


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