Veronica Ferres

Gericht weist ihre Klage ab

Weil ihr eine Geschichte über sich nicht gefiel, verklagte Veronica Ferres, gemeinsam mit Martin Krug, das Magazin "Park Avenue". Doch ihre Klage ist gescheitert

Veronica Ferres

sah ihre Persönlichkeitsrechte schwer verletzt: Eine Story des inzwischen eingestellten Magazins "Park Avenue" passte der Schauspielerin nicht. Im Mai 2008 veröffentlichte das Heft eine Reportage mit dem Titel: "Fall Ferres - Eine Schauspielerin zwischen Gutmenschen-Sucht und Geltungsdrang". Gemeinsam mit ihrem ehemaligen Partner verklagte sie "Park Avenue", sprach von einer "Hetzkampagne". Das Paar erhoffte sich eine Entschädigung zwischen 80.000 und 100.000 Euro.

Das Hamburger Landgericht wies nun die mit folgender Begründung ab: "Die vorliegende Berichterstattung berechtigt weder hinsichtlich einzelner Äußerungen noch in ihrer Gesamtschau die Zuerkennung einer Geldentschädigung", so der Richter. Andreas Petzold, "Stern"-Chefredakteur und früher Herausgeber von "Park Avenue", bezeichnete das Urteil als Genugtuung. "Man muss sich der Prominenz nicht immer auf Knien nähern", zitiert der "Spiegel" Andreas Petzold.

Weder Veronica Ferres noch Martin Krug haben sich bisher zu dem Urteil geäußert.

jan

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