Schauspielerin Meryl Streep gehört nicht zu den Frauen, die Angst vor dem Altern haben.
Alles natürlich: Meryl Streep (62) findet es okay, alt zu werden.
Die Schauspielerin ('Der Teufel trägt Prada') hat sich an ihre Falten gewöhnt. Sie habe dazu auch genug Zeit gehabt hat, denn einige hätte die Oscar-Preisträgerin schon in jungen Jahren gehabt. "Als Kind war ich schon alt", gestand Meryl Streep gegenüber der französischen 'Marie Claire'. "Ich sehe mich noch als Zehnjährige, wie ich in den Spiegel schaue und mein Gesicht zwischen meine Hände presse und elf Falten zähle. Ich habe sie immer noch, sie sind jetzt ein bisschen tiefer: Ich hänge an ihnen … Ich habe die Damen eines gewissen Alters - zuerst meine Großmütter - immer geliebt."
Die Amerikanerin wird momentan sehr für ihre Darstellung der früheren britischen Premierministerin Margret Thatcher in 'Die Eiserne Lady' gelobt. Der Star denkt, dass es einige Gemeinsamkeiten zwischen ihm und der kontroversen Politikerin gebe: "Ich habe ihre Leidenschaft für Arbeit und dann bin ich wie sie eine öffentliche Person. Die Widersprüche von starken und autoritären Frauen kann ich gut verstehen."
Für ihre Rolle ist die Künstlerin für den Oscar nominiert. Obwohl die Blondine den Rekord hält, was Oscar-Nominierungen betrifft, ist sie immer noch genauso begeistert von der Preisverleihung wie beim ersten Mal. "Das wirkt vielleicht lächerlich, aber so ist es", antwortete die Darstellerin auf die Frage, ob der Oscar immer noch wichtig für sie sei. "Als ich 1979 zum ersten Mal zu den Oscars ging, saß ich neben Gregory Peck und hinter mir saß mein Vorbild Bette Davis. Das sind Momente, die man nie vergisst", schwärmte Meryl Streep voller Freude.
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