Schauspielerin Gemma Arterton wusste sich stets zu wehren - da setzte es auch schonmal Hiebe.
Langweilig: Gemma Arterton (26) findet Sprüche über ihren Look, oder dass sie wie Susan Boyle aussehe, öde.
Die Schauspielerin ('Immer Drama um Tamara') machte immer wieder mit ihrer kurvigen Figur Schlagzeilen, wobei manche Leute sie dafür kritisierten, dass sie zugenommen habe. Die Engländerin lässt sich von diesem Druck jedoch nicht irre machen und plant nicht, sich in kleinere Größen zu hungern, nur um anderen einen Gefallen zu tun. Kommentare über die Figur, besonders die ganz unhöflichen, findet sie unfair. Und der Vergleich mit der 50-jährigen Sängerin Susan Boyle ging dann wirklich zu weit: "Ein Reporter auf dem Roten Teppich fragte mich, wie man sich fühle, wenn einen die Presse für fett halte. Ich fragte zurück 'Wie fühlt es sich an zu wissen, dass man hässlich und blöd ist?' Das war, als hätte ich ihm eine geklebt. Und das hätte ich wirklich fast getan", erzählte sie in der Märzausgabe der britischen 'Vogue'. "Ein anderer sagte mir, ich sähe aus wie Susan Boyle. Erst regt man sich tierisch über so etwas auf. Und dann langweilt es dich nur noch. Ich wünsche, ich hätte mich schon vor vier Jahren einen Sch*** um so etwas gekümmert. Es ist nicht mein Job, Miss Perfect zu sein. Ich bin kein Model, ich bin Schauspielerin."
So abgeklärt war sie jedoch nicht immer. Sie erinnerte sich, wie wütend sie als junges Mädchen reagierte, als ein Mann sie blöd anmachte, während sie mit ihren Freundinnen feierte: "Ich hatte einen ziemlichen Dickkopf und kam nicht gut mit Jungs zurecht. Ich war in diesem Sch***-Club in Gravesend [in England] und dieser Junge kniff mir in den Po", berichtete sie. "Ich drehte mich um und habe ihm eine reingehauen. Der wusste gar nicht, was ihn da traf. Ich offenbar!"
Die Schauspielerin lebt mit Ehemann Stefano Catelli, den sie 2010 heiratete, glücklich in London. Wegen ihres Jobs verbringt das Paar jedoch viel Zeit getrennt, aber beide achten stets darauf, dass sie sich spätestens nach drei Wochen wiedersehen. Catelli stammt aus Italien aus einer katholischen Familie, mit der seine Frau sich gut versteht: "[Seine Mutter ist] das Gegenteil einer italienischen Mama - sehr gelassen. Wir beschlossen damals, dass wir keine religiöse Zeremonie wollen, und sorgten uns damals, dass Stefanos Familie sich aufregen könnte - aber sie freuten sich so für uns, weil sie sehen konnten, dass wir uns wirklich lieben", strahlte Gemma Arterton.
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