Katherine Jackson sah zu, als der Mediziner, der sich bei ihrem Sohn befand, als er im letzten Juni starb, gestern, 8. Februar, vor dem Los Angeles Superior Court sprach. Später bezichtigte sie den Arzt, den Richter belogen zu haben.

Die trauernde Mutter meinte: "Er lügt. Er ist schuldig. Keiner außer ihm war dort. Er versucht nur, seinen eigenen Hintern zu retten. Er hat ihn getötet. Er hätte auf ihn aufpassen sollen."

La Toya, die Schwester des 'King of Pop', gab auch ihre negative Meinung über Murray ab und versprach, weiterhin für die Gerechtigkeit des verstorbenen 'Thriller'-Sängers kämpfen zu wollen.

Sie machte klar: "Michael wurde ermordet und obwohl er durch die Hände von Dr. Conrad Murray starb, denke ich, Dr. Murray war Teil eines größeren Plans. Es sind andere Menschen darin verwickelt und ich werde nicht ruhen und weiterkämpfen, bis die richtigen Menschen ans Tageslicht gebracht werden und der Gerechtigkeit Genüge getan wurde."

Murray, der laut der Anklage wider das Gesetz, doch ohne böse Absicht, die Pop-Ikone tötete, wurde gegen eine Kaution von 75.000 Dollar auf freien Fuß gesetzt.

Sein Anwalt, Edward Chernoff, fürchtet trotzdem, sein Klient werde keinen fairen Prozess erhalten, da der verstorbene Musiker so beliebt gewesen sei.

Auf die Frage, ob es möglich sei, eine unvoreingenommene Jury zu finden, antwortete er: "Es wird hart werden, aber ich denke, wenn wir die richtige Jury finden, wird auch das richtige Ergebnis herauskommen."

Murray wird angeklagt, dem Vater dreier Kinder das starke Beruhigungsmittel Propofol verabreicht zu haben, um ihm beim Schlafen zu helfen. Stattdessen führte es zu seinem Tod am 25. Juni.

Sollte der Mediziner verurteilt werden, könnte er für mindestens vier Jahre hinter Gittern landen.

BANG Media International

 

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Kommentare unserer Leserinnen und Leser

09/02/2010 | 15:35von Joker

Er sollte eine Mordanklage bekommen. Warum darf dieser Arzt
selbst mit Einschränkungen noch praktizieren - wer
kontrolliert das ? - Bis der Nächste dran glauben muss
! Was für ein Arzt ist das, wenn er nicht objektiv
seinen Patienten einschätzen kann ? Jeder normale
Mensch wird bestraft, wenn er einen Alkoholiker zum
Alkoholkonsum verführt !!Warum hat er als Arzt so
kläglich versagt, als es darauf ankam ? Waren da
Telefonate wichtiger ? Warum hat er den Notarzt so spät
gerufen und dann auch noch verheimlicht, dass Propofol
injiziert wurde. Hoffe, dass diese Fakten alle bei der
nächsten Anhörung mit berücksichtigt werden
!! Die ärztliche Pflicht besteht immer noch darin,
LEBEN ZU RETTEN und nicht ZU VERNICHTEN !!!! Er hatte als
Kardiologe die Wechselwirkungen verschiedener Medikamente
einschätzen können u. welche Auswirkung dann noch
zusätzlich Propofol hat. Das kann sogar ein Laie, der
nicht viel Ahnung von Medizin hat. Denke, Murray wurde von
irgendjemandem Geld geboten für seine Vorgehensweise !
Die Staatsanwaltschaft sollte Murray richtig unter Druck
setzen, damit er "redet" und alle Beteiligten
nennt. Ich hoffe, das LaToya stark genug ist und alles
aufdecken kann. Michael hatte ihr ja gegenüber oft
seine Ängste geschildert. Er hatte dafür ein
Gespür, leider wurde er nicht für ernst genommen
und auch nicht von seinen Angehörigen unterstützt.
Murray sollte eine viel viel höhere Strafe bekommen.

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