Der Berliner Sänger wurde 2003 in der Sat1-Castingshow 'StarSearch' entdeckt und legte daraufhin mit 'Angel of Berlin' einen Megahit hin. Doch sein Erfolg war nicht von Dauer. Kesici verschwand wie viele gecastete Künstler in der Showbiz-Versenkung. Jetzt macht er wieder von sich reden - allerdings nicht singenderweise: In seinem Buch 'Sex, Drugs & Castingshows' zieht er über das Business, das ihn einst hervorbrachte, her. So wirft er unter anderem vor, dass die Teilnehmer verheizt und ausgebeutet werden - Teilnehmer, wie Daniel Küblböck einer war. 2002 war der Bayer als schräger Paradies-Vogel bei 'Deutschland sucht den Superstar' bekannt geworden. Heute ist vom einstigen Casting-Kasperle nach sieben Jahren nicht mehr viel übrig geblieben. Trotzdem schlägt er sich nicht auf die Seite der verbitterten Casting-Persönlichkeiten. Im Gegenteil: Küblböck, der sich heute den anspruchsvollen Genres Jazz und Blues widmet, wettert gegen Kesicis Enthüllungsbuch. "Ich habe Ausschnitte aus dem Buch gelesen und was ich da erfahren habe, finde ich persönlich eine Frechheit", sagte Küblböck der 'tz' und geht noch einen Schritt weiter: "Für mich ist Martin Kesici ein verbitterter Teilnehmer, der am Ende nicht den Ruhm bekommen hat, den er sich erhoffte."
Das kann Autor Martin Kesici nicht auf sich sitzen lassen. So schimpft er jetzt in der 'tz' über den früher eher durchgeknallten Sänger: "Er konnte damals bei DSDS nichts, außer eine dämliche Show abziehen. In den anderen Ländern geht es tatsächlich um Singen und nicht sich zum Clown zu machen."
Kesici ist sich sicher, dass Küblböck das Buch gar nicht gelesen habe. Zu dem Vorwurf, dass er heute keinen Erfolg mehr habe, erwidert Kesici: "Ich mache Karriere und war in den letzten Jahren auf Tour. Ich lebe sehr gut von meiner Musik. Ich muss mich auch nicht ständig ändern. Ich bin Rockmusiker und bleibe mir selber treu. Das hat mit Facetten gar nichts zu tun." Küblböcks Karrierebeginn beschreibt der Berliner als "Clownnummer". Und seinen Performances bei 'DSDS' gibt er auch die Schuld, dass Castingshows nicht mehr ernst genommen werden. "Er hat es zu einer Clownnummer gemacht, die mit Singen nichts zu tun hat", beschreibt er Küblböcks Auftritte. "In Amerika, England geht es nur darum, dort werden die richtigen Stars geboren."
Der smarte Jazz-Interpret gesteht sogar, 'DSDS' genutzt zu haben, um sich einen gewissen Bekanntheitsgrad zu verschaffen. Ernst genommen werden, wollte Daniel Küblböck nie, wie er der 'tz' in der vergangenen Woche erklärt hatte: "Wenn ich ernst genommen werden will, dann arbeite ich in einer Bank und bewerbe mich nicht bei einer Castingshow. Jedem, der dort anfängt, ist klar, dass hier keine ernst zunehmenden Künstler entstehen. Man bekommt ein Sprungbrett und muss seinen eigenen Weg gehen."
BANG Media International
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22/11/2009 | 23:31von fred
muahaha kübelschreck und ne gute stimme hier schreien
sich wieder welche froh
03/11/2009 | 12:55von Lisa
den kesici gibis immer noch? oh nein.frage: warum ist er
denn zu star search gegangen, dsds1 lief davor. der hat den
knall nicht gehört. ausserdem der kesici hat doch
angefangen. sehr unnsymphatisch der kesici, alcohol und
drogensucht hat er sich selber zuzuschreiben und dadurch
misserfolg und niemand sonst.
31/10/2009 | 23:00von Oje!
Oje - hat der Küblböck es immer noch nicht
aufgegeben über Kollegen abzulästern.Gibt es
keinen Parkplatz mehr über den er berichten kann, denn
mit seiner verstellten Stimme kommt er doch nicht
weiter.Wann wird er das mal einsehen????
31/10/2009 | 15:23von maike schramm
na den Kesici gibts auch noch... von dem hört man ja
gar nix mehr. Hat das Großmaul überhaupt noch
Fans?
31/10/2009 | 10:35von Meli
Das "Sprungbrett" hat Daniel Küblböck
aber scheinbar sehr gut genutzt, wen man sich die Konzerte
und Veranstaltungen auf seinem Terminkalender der HP
ansieht.Eine gute Singstimme hat er inzwischen auch - also -
alles richtig genacht! Respekt!
30/10/2009 | 22:55von Help
Wenn man sich mit sowenig Talent bei einer Castings-Show
bewirbt, wie Daniel Küblböck es seinerzeit gemacht
hat, braucht sich nicht darüber zu wundern, dass dies
nicht zum Erfolg führt.
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