Sylvie van der Vaart, rafael van der vaart
© Picture Alliance Sylvie van der Vaart, rafael van der vaart

Sylvie + Rafael van der Vaart Die Affäre van der Vaart

Nur ein Streit an Silvester, oder steckt doch viel mehr dahinter? Seit der Trennung von Sylvie und Rafael van der Vaart suchen alle nach den Hintergründen. "Gala" begab sich auf Spurensuche – und traf Sylvie in Hamburg

Nur mal angenommen, alles wäre ganz anders.

Anders, als es die Öffentlichkeit in diesen Tagen wahrnimmt. Nehmen wir an, dass nicht Sylvie van der Vaarts Karriere, ihre häufige Abwesenheit von Heim, Herd und Mann die Trennung verursacht hat. Dass diese Zuckerwattenliebe eben doch kein Schauspiel für Fans und Publikum war. Jedenfalls nicht von ihrer Seite. Nehmen wir an, dass auch die viel zitierte Silvesternacht anders verlief, als es die sogenannten guten Freunde verbreiten. Dass es keinen spontanen Streit der Gastgeber gab, der zu Handgreiflichkeiten und dann zur Trennung des einstigen Traumpaars führte. Sondern dass es schon am 31. Dezember mittags extreme tektonische Spannungen zwischen den beiden van-der-Vaart-Polen gab, als das Paar bei dem Italiener "Cucina d'Elisa" in der Hamburger Rothenbaumchaussee essen wollte.

Da war nur dem wohlerzogenen und reizenden Sohn Damian zum Lachen zumute, wie Augenzeugen berichten - die Eltern gingen verkrampft miteinander um. Rafael, 29, im lässigen Jeans-Outfit. Sylvie, 34, schon aufgebrezelt für den Abend. Wow!-Make-up und Louboutin-High-Heels inklusive. Und nehmen wir weiter an, dass Rafael van der Vaart die eigene Silvesterfeier dann zwischendurch mal kurz verlassen hat. In einen Nebenraum ging. Vielleicht, um eine holländische Moderatorin anzurufen, die ein wenig so aussieht wie Sylvie früher. Ein "Gelukkig Nieuwjarr!" am Telefon, was auf Deutsch "Frohes neues Jahr!" bedeutet. Vielleicht ist Sylvie ihm gefolgt. Mal sehen, wo er steckt. Und dann … Wie gesagt: Nur mal angenommen.

Nachdenklich, traurig - und vor einem Neuanfang: Sylvie van der Vaart (l.) in Hamburg, kurz nachdem das Ehe-Aus mit Rafael bekannt wurde. In diesen Tagen steht ihr vor allem Freundin Sabia Boulahrouz bei.
© WennNachdenklich, traurig - und vor einem Neuanfang: Sylvie van der Vaart (l.) in Hamburg, kurz nachdem das Ehe-Aus mit Rafael bekannt wurde. In diesen Tagen steht ihr vor allem Freundin Sabia Boulahrouz bei.

Sollte es so oder so ähnlich gewesen sein, würde es die Faxen und Mätzchen erklären, die der HSV-Profi für die Presse im Trainingslager in Abhu Dabi abzog. In Trainingshose für die Fotografen ins Meer springen? Wird umgehend gemacht! Lächelnd rausstapfen? Aber gern doch. Es würde aber auch Sylvies Verhalten erklären, als "Gala" sie in Hamburg ein paar Tage nach der Trennung trifft. Das Gesicht hinter einer schwarzen Sonnenbrille versteckt, die Gläser so groß wie Untertassen. Das sonnige Gemüt: verdüstert. Der Ehering: abgelegt. Sie wirkt noch schmaler, zierlicher als sonst. Zum Glück ist es windstill. Sie würde weggeweht werden, fürchtet man. Wie geht es Ihnen, Frau van der Vaart? Erst sagt sie: "Es geht mir gut!" Dann, etwas später: "Es ist eine schwere Zeit für mich." Man möchte sie schützend in den Arm nehmen. Tut es aber natürlich nicht. Nicht nur, weil das unangebracht wäre. Nicht nur, weil sie mit Sabia Boulahrouz, 35, eine erstaunlich aufopfernde Freundin an ihrer Seite hat, die sie im schwarzen Porsche Panamera durch das verregnete Hamburg kutschiert. Der Soundtrack der Trennung: Hip-Hop und Soul - voll aufgedreht. Jeden Morgen besorgt die Ex von Fußballspieler Khalid Boulahrouz zwei frische Kaffee von "Dat Backhus". Dazu die aktuellen Tageszeitungen und Magazine. Nein, man wird Sylvie van der Vaart auch deshalb nicht umarmen, weil man schnell merkt, dass sie, so verletzt sie auch ist, genau weiß, was sie tut. Dass sie noch viel Kraft hat. Sich selbst versprochen hat, tapfer zu sein.

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