Die Sängerin trug bei ihrem Auftritt ein entsprechendes Kleid. Es hatte den Titel "Präsident der Vereinigten Staaten" und darunter war ein Kästchen für Obama und seinen Vize-Präsidenten Joe Biden angekreuzt. Das Kästchen neben dem Namen von Herausforderer Mitt Romney blieb leer.
Die Sängerin stand auch für einen Kampagnenspot der Demokraten vor der Kamera und appelliert: "Es wird eine knappe Wahl und wirklich jeder muss seinen Anteil daran haben und wie der Präsident immer sagt, sind die Graswurzeln das Herz und die Seele der Kampagne."
Während einer Wahlkampfveranstaltung des republikanischen Vizepräsidentschaftskandidaten Paul Ryan tritt der "Bad Boy" sogar ans Rednermikrofon und verkündet: "Ich möchte klarstellen, dass ich sehr stolz bin, dass wir unseren ersten schwarzen Präsidenten gewählt haben – alles klar? Schade, dass er keinen besseren Job gemacht hat."
Für die Schauspielerin ist sein Kampf für die Gleichberechtigung entscheidend.
Für ihren Auftritt beim "30 Days To Victory"-Konzert hatte sie sich extra das Konterfei von Barack Obama und weitere demokratische Symbole, wie den Esel, auf die Nägel malen lassen.
Schon im Juni traf er Barack Obama im Weißen Haus und sagte dem Präsidenten seine Unterstützung zu. Zu diesem Foto schrieb Braff bei Facebook: "Heutige To-Do-Liste: Bring den Präsidenten der Vereinigten Staaten zum Lachen. Geschafft. Jetzt Wäsche waschen."
Der mehrfache Oscar-Gewinner spricht ohne Skript und mit einem leeren Stuhl auf der Bühne, als ob Barack Obama darauf sitzen würde.
Bereits seit 2009 arbeitet er als "Associate Director" im Weißen Haus. Die Aufgabe des indischstämmigen 32-Jährigen ist es, die Kontakte der Regierung zu asiatischen Einwanderern zu stärken. Für schauspielerische Ausflüge unterbricht er diese Tätigkeit immer wieder.
