Barbara Becker
© Getty Images Barbara Becker

Barbara Becker Fit fürs neue Leben

Liebe, Work-out und Seelenfrieden: Mit "Gala" sprach Barbara Becker darüber, wie Sport sie glücklich macht und wie es ihr jetzt nach der Trennung von Arne Quinze geht

Auf dem Tisch steht ein Glas mit Erdnüssen.

Barbara Becker nimmt eine Handvoll - und bittet dann die Bedienung, den Rest wegzustellen. "Ich verbiete mir Naschereien nicht, sondern zelebriere sie. Ich nehme weniger, aber dafür genieße ich es bewusst", erzählt sie. Scheint zu klappen. Beim Interview im Hamburger "The George"-Hotel sieht Becker beeindruckend durchtrainiert aus. Gerade hat sie "B.Fit in 30 Tagen" veröffentlicht, ein Buch mit ihrem persönlichen Work-out-Plan und vielen Ernährungstipps.

Was ist die peinlichste Fitnessübung, die Sie kennen?

(lacht) Die Po-Schaukel. Die ist auch in meinem Buch drin. Sieht ziemlich komisch aus, ist aber sehr effektiv. Dafür ist später im Bikini am Strand nichts mehr peinlich.

In "B.Fit in 30 Tagen" schreiben Sie, dass Sie heute nicht mehr so hart mit sich ins Gericht gehen wie früher. Warum waren Sie unzufrieden mit sich?

Es hat gedauert, bis ich mich selber als Person angenommen habe. Früher war ich irre verkopft und bin viel zu schnell aus der Haut gefahren. Mal war ich himmelhoch jauchzend, dann wieder zweifelnd. Ich habe immer nach Wegen gesucht, mein Seelenleben in den Griff zu bekommen.

Liebes-Aus: Rund vier Jahre waren sie ein Paar, zwei davon verheiratet: Becker und der belgische Künster Arne Quinze.
© Getty ImagesLiebes-Aus: Rund vier Jahre waren sie ein Paar, zwei davon verheiratet: Becker und der belgische Künster Arne Quinze.

Was hat Ihnen geholfen?

Sport, Yoga, Qigong. Dadurch lernst du dich neu kennen, entdeckst dich neu, erfindest dich neu. Seitdem bin ich von einer inneren Ruhe erfüllt, die ich vorher nicht hatte. Ich habe akzeptiert, dass das Leben passiert, dass man nicht alles kontrollieren kann.

Wie steht es im Moment mit Ihrer inneren Ruhe? Im November ist Ihre Ehe mit Arne Quinze zerbrochen.

Mir geht es mittlerweile gut, aber natürlich habe ich darunter gelitten. Man wünscht sich ja, dass es anders läuft, aber es ist auch in Ordnung, eine Beziehung zu beenden, wenn es nicht mehr funktioniert. Ich habe viel mit meinen Freundinnen geredet, und da Arne und ich nie zusammengewohnt haben, musste keiner von uns seine Sachen zusammensuchen und Koffer packen. Es gab keinen Knall, kein großes Drama.

Aber woran ist die Liebe letztendlich gescheitert?

Wir haben uns zu wenig gesehen. Nur alle fünf bis sechs Wochen, nicht alle zwei Wochen, wie wir das geplant hatten. Irgendwann wussten wir beide, dass es vorbei ist.

Wie ist Ihr Verhältnis jetzt? Haben Sie noch Kontakt?

Ja, ich bin mit all meinen Ex-Freunden und Ex-Männern befreundet. Wir hatten eine sehr, sehr gute Zeit miteinander. Und ich bin niemand, der im Zorn zurückblickt.

Ihr ältester Sohn Noah hat die Trennung damals auf Twitter mit "Meine Mutter braucht einen Typ, der größer als 1,82 Mist" kommentiert. Was war da los?

Was soll ich sagen, Noah und ich haben ein sehr enges Verhältnis. Wir sehen uns in die Augen, und alles ist gut. Er ist 18 und so wahnsinnig erwachsen mittlerweile. Ich käme mir komisch vor, wenn ich ihm wegen einer Twitter-Nachricht auf die Finger klopfe. Für seinen Account ist er selbst verantwortlich. Ich habe mit ihm noch nicht mal über die Sache geredet.

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