Bar Refaeli"Ich will nicht mit Heidi konkurrieren"
Bar Refaeli moderiert die neue TV-Show "Million Dollar Shootingstar". Auf den ersten Blick erinnert vieles an "Germany's next Topmodel". Doch die Israelin wiegelt ab ...
Sie hat viel mit Heidi gemeinsam.
Beide Frauen posierten in sexy Wäsche für Victoria's Secret, waren Covergirls des berühmten Magazins "Sports Illustrated", und beide haben eine Schwäche für Showbiz-Männer (siehe Seal und Leo DiCaprio). Und jetzt präsentiert das israelische Model Bar Refaeli, 27, auch noch wie Heidi Klum, 39, eine Model - Show im deutschen Fernsehen: "Million Dollar Shootingstar" startet am 28. November auf Sat.1. Völlig anders als "Germany's next Topmodel" solle ihre Show werden, beteuert Bar - allerdings sorgen Challenges und Heidis Ex-Juror Peyman Amin schon für Déjà-vu-Momente. "Gala" traf Bar Refaeli in Berlin und sprach mit ihr über Heidi, Models im Magerwahn - und den tollsten Mann der Welt.
Glückwunsch zu "Million Dollar Shootingstar"! Ist dieser Job Ihre Premiere als TV-Moderatorin?
Ich habe in den USA mal mit dem Designer Tommy Hilfiger eine Show moderiert, aber das war eine einmalige Sache. "Million Dollar Shootingstar" ist meine erste mehrteilige Show, also tatsächlich etwas völlig Neues.
Haben Sie Heidi Klum um Rat gefragt?
Nein. Wenn wir uns treffen, reden wir nicht über Geschäftliches, sondern über persönliche Dinge. Ich wollte mich auch nicht zu sehr davon beeinflussen lassen, was andere Moderatoren tun. Wenn man sich zu sehr austauscht, machen plötzlich alle das Gleiche. Das wäre ja langweilig.
Sind Sie eng mit Heidi befreundet?
Nicht auf die Art, dass ich ihre Kinder babysitten würde - dazu führen wir zu unterschiedliche Leben: Sie ist viel in Los Angeles, ich reise ständig. Aber wir sind Freundinnen, und wir sehen uns regelmäßig.
Ihre Show wird als Konkurrenz zu "Germany's next Topmodel" gewertet. Zu Recht?
Ich respektiere Heidi und ihren Erfolg mit der Sendung sehr und ich will nicht mit ihr konkurrieren. Meine Show hat einen völlig anderen Ansatz: Wir arbeiten mit professionellen Models statt mit Neulingen. Sie müssen an zehn sehr anspruchsvollen Fotoshootings rund um die Welt teilnehmen. Jedes Shooting wird bewertet, das Model mit dem besten Foto bekommt 100 000 Dollar - die Summe wird in einem Safe hinterlegt. Die Siegerin der Show kann in zehn Folgen also bis zu einer Million Dollar gewinnen. Und das ist sogar für ein Profimodel sehr viel Geld.
Welche Herausforderungen müssen die Models bei den Fotoaufnahmen meistern?
Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es gab insbesondere eine Challenge, die ich für kein Geld der Welt angenommen hätte. Es hatte mit Tieren zu tun. Vielen Tieren …
Kannten Sie die Models schon vor der Show?
Nein, Peyman Amin hat sie ausgesucht. Aber während wir gedreht haben, entdeckte ich einige von ihnen in internationalen Fashion-Magazinen.
Wenn man Ihnen eine Million Dollar schenken würde, wofür würden Sie das Geld verwenden?
Ich kaufe gern Geschenke, also würde ich welche für meine Familie und all meine Freunde kaufen. Und vielleicht ein Boot mieten - keine Superluxusjacht, eher etwas Kleines, Nettes - und dann mit meinen Freunden durchs Mittelmeer schippern.
Sie haben einige Folgen Ihrer Model-Show in Ihrem Heimatland Israel gedreht ...
Ja, und das war etwas ganz Besonderes für mich. Ich hatte Israel als Location vorgeschlagen, weil es dort herrliche Landschaften gibt. Die Wüste, das Rote Meer ... Ich bin sehr happy, dass ich Deutschland jetzt mein Heimatland vorstellen kann. Ich war schon so oft in Deutschland und habe so viel über die Kultur hier gelernt, dass ich etwas zurückgeben möchte.
Sie selbst hatten Ihr erstes Fotoshooting als Baby. War Modeln schon Ihr Traumjob, als Sie ein Kind waren?
Als kleines Mädchen: Ja! Ich habe ich es geliebt zu modeln und meine Mutter immer gefragt, wann endlich mein nächstes Fotoshooting ist. Ich konnte es kaum erwarten!
Das Model-Business birgt für junge Mädchen so einige Gefahren: Einsamkeit, Drogen, Magersucht. Wie hat Ihre Mutter Sie davor bewahrt?
Bis ich volljährig war, ist sie immer mitgereist. Das hat mir sehr geholfen. Ich hatte so nie Heimweh - und habe keine schlechten Angewohnheiten entwickelt.
Sie sind ein gutes Vorbild für Mädchen, weil Sie nicht so superdürr sind …
Wollen Sie sagen, ich bin fett?! (lacht)
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