Paris Hilton twittert über ihren Urlaub, Kim Kardashian stellt via "Twitter" ihren Körper zur Schau, und Nicole Richie erzählt ihren Fans, wie glücklich sie über Söhnchen Sparrow ist. Chris Brown setzt noch einen drauf und spricht zur Welt, dass Gewalt keine Lösung sei und adressiert nach seiner Prügelattacke Reue-Botschaften per "Twitter" an Rihanna.

Fast alle Stars nutzen das Internet, um auch die breite Masse an ihren Gedanken teilhaben zu lassen: "Twitter", "Facebook" oder "MySpace" sind da nur einige Möglichkeiten, sich selbst zu vermarkten.

"Twitter"-Profis: Ashton Kutcher und Demi Moore teilen sich ihre Liebe gerne übers Netz mit
"Twitter"-Profis: Ashton Kutcher und Demi Moore teilen sich ihre Liebe gerne übers Netz mit
(Foto: © Getty Images)

Wer es mit dem Web 2.0 besonders gut drauf hat, sind Demi Moore und Ashton Kutcher - dank "Twitter" weiß jeder nun, wie sehr sie sich lieben und wo sie sich wann befinden. Dass es noch Promis gibt, die vom "social networking" nicht ganz so viel halten, ist da fast überraschend. Dass es sich dabei dann auch noch um den Ex-Ehemann der Profi-Twitterin Demi Moore handelt, ist umso erstaunlicher.

In einem Interview auf der Hollywood-Premiere seines neuen Films "Surrogates" machte Bruce Willis jetzt aber ganz klar, dass die Selbstvermarktung im Internet so gar nichts für ihn ist. Die Frage eines Journalisten, ob er sich bald auch einen Account im beliebtesten Internet-Forum der Promis zulegt, beantwortete er so: "Das ist mehr als fraglich. Ich könnte mich selbst nicht mehr ertragen, wenn ich anfangen würde zu twittern. Es führt in den Wahnsinn!"

George Clooney und Regisseur Jason Reitman outen sich hingegen als echte Online-Gegner
George Clooney und Regisseur Jason Reitman outen sich hingegen als echte Online-Gegner
(Foto: © Getty Images)

Im "Twitter-Gewitter" verhärten sich die Fronten, denn auch andere Stars sind mindestens der gleichen Meinung wie Bruce Willis.

Prominente Unterstützung bekommt er mit dieser Auffassung von keinem geringeren als George Clooney (48). Dieser ist in seiner Wortwahl allerdings noch drastischer. "E! Online" verriet er: "Ich würde mich lieber live im Fernsehen einer Rektaluntersuchung unterziehen, die von einem Typen mit kalten Händen durchgeführt wird, als mir bei 'Facebook' eine eigene Seite einzurichten!"

Der Regisseur von Clooneys neuem Film "Up In The Air", Jason Reitman, pflichtet seinem Star bei und findet, Schauspieler sollten ihr schon von öffentlichem Interesse geprägtes Leben nicht auch noch online zur Schau stellen. "Als Schauspieler gibst du dein Leben schon zu einem bestimmten Grad auf, aber so sehr sollte man es dann doch nicht aufgeben müssen. Ich rede nicht vom roten Teppich. Auf den roten Teppich gehst du, um Fotos von dir machen zu lassen. Aber das Ausmaß, zu dem Schauspieler ihre Leben verstecken müssen und zu dem sie ihre Leben aufgeben, ist unangemessen. Es ist falsch."






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