"Jeder Mensch ist eine Insel. Ich bin Ibiza." Das legendäre Hugh-Grant-Zitat stammt aus seinem Film "About A Boy". Der überzeugte Müßiggänger Will ist und bleibt Grants Paraderolle - auch im wahren Leben: Sein Job sei "ein Elend", hat er immer wieder betont.

Der Brite dreht höchstens einen Film pro Jahr, und auch das nur widerwillig. "Ich liebe alles am Filmen, außer der Schauspielerei", sagte er kürzlich dem Magazin "Entertainment Weekly" und kündigte seinen Rückzug von der Leinwand an.

Mal wieder: Bereits nach "Bridget Jones 2" 2004 war Hugh zumindest halb pensioniert. Die Komödie "Did You Hear About The Morgans?" mit Sarah Jessica Parker (Start: 2010) soll Grants definitiv letzter Film sein: "Zuletzt hatte ich wirklich schlimmes Lampenfieber", erzählt der 48-Jährige. "Am Set war ich wie versteinert." Der notorische Charmeur Hugh Grant - schüchtern? Mr. Selbstironie, der im britischen Fernsehen launig über Prostata-Untersuchungen plaudert - ein Nervenbündel?

So lässig er sich auch gibt: Kollegen wissen, dass Grant äußerst selbstkritisch ist. Sein Perfektionismus kann zur Qual werden, für alle Beteiligten. "Da mir das Ganze so zusetzt, lasse ich es eben bleiben", sagt er. Ein bisschen peinlich sei seine Wankelmütigkeit schon, das gibt der Anti-Star gern zu: "Mir ist klar, dass ich mich damit lächerlich mache." Aber letztlich ist ihm das einerlei.






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