Téa wer? Das Aha-Erlebnis zu Téa Leoni stellt sich ein, wenn der Name ihres Mannes fällt: David Duchovny. Viel Aufhebens haben die beiden Schauspieler noch nie um sich gemacht. Bevor sie 1997 heirateten, wussten nur enge Freunde von ihrer Beziehung - obwohl Duchovny dank "Akte X" im Fokus der Öffentlichkeit stand.

Grosse Liebe: Nachdem sie sich 2008 ein paar Monate getrennt hatten, sind Téa und David Duchovny wieder vereint
Grosse Liebe: Nachdem sie sich 2008 ein paar Monate getrennt hatten, sind Téa und David Duchovny wieder vereint
(Foto: © Getty Images)

In Schlagzeilen geriet das Paar im Herbst 2008, als er seine Sexsucht therapieren ließ. Trotz vorübergehender Trennung meisterte seine Frau die Krise. Umso erfreulicher, dass mit "Wen Geister lieben" wieder ein Film mit ihr ins Kino kommt. Denn sie ist nicht nur Mrs. Duchovny, sondern auch eine bezaubernde Komödiantin. Téa Leoni, heute 42, hatte in ihrem Leben immer zwei Ziele: "Ich will die Leute zum Lachen bringen - und hätte gern ein paar Babys!" Beides hat sie erreicht. Tochter Madelaine ist neun, Sohn Kyd sechs Jahre alt. Im Kino bot Téa Starkomikern wie Adam Sandler ("Spanglish") und Jim Carrey ("Dick und Jane") Paroli. Trotzdem blieb der große Durchbruch aus. Vielleicht lag es einfach nur am Timing. Als Schauspielerin war Elizabeth Téa Pantaleoni, New Yorkerin mit italienischen und polnischen Wurzeln, eine Spätzünderin.

Sie studierte Anthropologie und Psychologie und jobbte in einer Fabrik, bevor sie ihre wahre Berufung fand. Die attraktive Blondine war bereits für eine Neuauflage des TV-Hits "Drei Engel für Charlie" gecastet, doch die Serie wurde nie gedreht. Der Part der Rachel in "Friends" ging damals an Jennifer Aniston. Und als Téas Filmkarriere mit Krachern wie "Deep Impact" (1998) end­lich in Schwung gekommen war, verabschiedete sie sich in Babypause.

Ihr neuer Film an der Seite von Ricky Gervais und Greg Kinnear ist die Liebeskomödie "Wen die Geister lieben"
Ihr neuer Film an der Seite von Ricky Gervais und Greg Kinnear ist die Liebeskomödie "Wen die Geister lieben"
(Foto: © Cinetext)

Sie nimmt ihre Karriere gelassen, Starrummel lehnt sie ab: "Auf Glamour und Mode gebe ich nichts. Ich hasse Shopping!" Téas Stil hat seinen eigenen Glamour: Sie hat die Bühnengarderobe des verstorbenen Entertainers Sonny Bono übernommen und trägt seine Anzüge ("Ich musste sie nicht mal ändern lassen!") mit Vorliebe bei TV-Auftritten. Die schlagfertige Téa ist ein beliebter Gast bei Letterman & Co. Ihre liebste Anekdote: Als ihr Mann David Promi-Kandidat bei "Wer wird Millionär?" war und sie sein Telefonjoker, wusste sie Antwort auf Frage nicht und sagte nur: "Tja, Schatz, das war’s dann wohl." Im wahren Leben aber gibt es ein Happy End. Nach dem Sexskandal fanden die beiden wieder zusammen. Erst 2007 ließen sie sich zum zehnten Hochzeitstag Eheringe tätowieren. "Das Beste an der Ehe ist David", hat Téa Leoni einmal gesagt. Eine solche Partnerin muss man festhalten. Dennoch könnte Mr. Duchovny seine Traumfrau ja etwas öfter mit uns teilen. Im Kino.

Ulrike Schröder




Kommentare unserer Leserinnen und Leser

05/02/2009 | 08:38von Karla

Auch wenn meine VorposterInnen recht haben mögen, danke ich
Ihnen trotzdem für diesen Artikel. Man ist heutzutage ja
schon froh, einmal einen online-Bericht ohne die üblichen
dümmlich-schnippischen Bemerkungen zu lesen. Also, danke.
Und alles Gute an Frau Leoni und Herrn Duchovny.

01/02/2009 | 08:37von krösos

Ich schliesse mich meiner Vorrednerin an.
Aussdem sage ich, dass Sie über die Jolie-Pitt niemals einen
so schlampigen und oberflächlichen Bericht verfassen würden.
Bitte etwas mehr Gleichbehalndlung!

01/02/2009 | 03:31von Sabine

In diesem Beitrag ist nichts neu, das sind Ausschnitte von
Interviews, die Téa Leoni vor Jahren gegeben hat und
natürlich auch Fotos, die teilweise 4 Jahre und älter sind.
Wir und auch Sie wissen nichts über den Zustand der Ehe
zwischen ihr und David Duchovny, weil beide sehr
zurückhaltend sind über diesen Fakt in ihren letzten
Interviews, er sagt, dass alles gut ist und sie es schaffen
werden, sie sagt, dass das letzte Jahr hart war, also keine
wirklichen News. Es ist anerkennenswert, dass Sie Téas neuen
Film promoten wollen, aber mit solchen herbeigezogenen
Mitteln, die nicht der derzeitigen Lage entsprechen, finde
ich das nicht gut. Auch wenn ich hoffe, dass diese beiden
wirklich wieder zu einander finden.

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