Wenn am 11. Januar im "Gerald Schoenfeld Theatre" der Vorhang für "All My Sons" fällt, könnte alles doch so wunderbar sein. Die Zuschauer werden applaudieren, "Katie! Katie" rufen, ihr Blumen zuwerfen. Eine Dernière, wie sie sich jeder Künstler wünscht. Doch die umjubelte Hauptdarstellerin wird sich kaum richtig freuen können.
Nach drei Monaten muss Katie Holmes sich nicht nur von der Bühne verabschieden, sondern auch von ihrem freien Leben in New York. Mit dem Engagement hatte sich für sie ein Herzenswunsch erfüllt. Schon im Mai, bei den Proben, verliebte sie sich in die Atmosphäre am Broadway, sofort stimmte die Chemie mit den Kollegen. Am meisten aber genoss Katie die neue Freiheit. Weit weg von Los Angeles, der hysterischen Filmindustrie - und von ihrem Mann Tom Cruise und seiner besitzergreifenden Familie. In das Familienanwesen in Beverly Hills - auch Tom Cruise' Mutter und seine Schwester halten sich meistens dort auf - muss sie also in drei Wochen definitiv zurück. "Eine Verlängerung von 'All My Sons' wird es nicht geben", sagte Adam Bryan-Brown, Produzent des Stücks, zu GALA.
Keine Chance, die Saisonplanungen sehen anderes vor, obwohl die Vorstellungen bisher an den
meisten Abenden fast ausverkauft waren und die Kritiker von Katie Holmes hingerissen sind. Das Stück ist sogar erfolgreicher als das gleichzeitig laufende Bühnendrama "Equus", in dem
"Harry Potter"-Superstar Daniel Radcliffe - nackt - für Aufsehen sorgte.
Katie hat mehrfach betont, dass sie gerne länger am Broadway bleiben würde. Doch Tom Cruise pocht darauf, dass seine Frau ihr Leben an seiner Seite wieder aufnimmt. Motto: Zurück nach Kalifornien in den goldenen Käfig!









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