Die Umarmung ihrer Kollegin tat Demi Moore gut. Beinahe sah es so aus, als müsste sie von Jennifer Aniston gestützt werden - so zerbrechlich wirkte sie. Blass und erschreckend dünn trippelte die 48- Jährige vergangene Woche in New York über den roten Teppich, um ihr Regiedebüt "Five" zu promoten. Sie versuchte zu lächeln, doch es gelang ihr nicht so recht. Wie auch: Ihr Mann Ashton Kutcher, sonst zu solchen Gelegenheiten meist an ihrer Seite, fehlte; zwei Tage zuvor hatten die beiden ihren sechsten Hochzeitstag 4000 Kilometer voneinander entfernt verbracht.
Wegen beruflicher Verpflichtungen, lautete die Erklärung: Ashton drehte den Sitcom-Hit "Two And A Half Men" in Los Angeles, Demi den neuen Steven-Soderbergh- Film "Magic Mike" in New York. Dies gab Anlass für böse Gerüchte, wieder mal. Gerüchte, die jede Frau bis ins Mark erschüttern würden: Ashton habe am Vorabend des Hochzeitstags mit Freunden im "Fluxx Club" in San Diego gefeiert und nach heißen Girls Ausschau gehalten, so berichtet das "Star"-Magazin. Er habe den Club mit der 23-jährigen Blondine Sara Leal verlassen und sich mit ihr im "Hard Rock Hotel" weitervergnügt. "Meine Ehe ist schon lange kaputt", habe er ihr anvertraut, behauptet das Magazin weiter, und führte "Indizien" auf: dass die beiden Schauspieler seit August nicht mehr gemeinsam gesehen wurden. Dass Demi kein Wort darüber verlor, wie ihr die erste Folge von "Two And A Half Men" mit ihrem Gatten gefiel, die Mitte September ausgestrahlt wurde. Und dass Ashton und seine Frau ohnehin seit Längerem getrennt lebten, eine Scheidung beschlossene Sache sei - Unterstellungen, denen das Paar nicht zum ersten Mal ausgesetzt ist.
Bereits vor einem Jahr verbreitete dieselbe Zeitschrift, Ashton habe Demi mit zwei Twenty-Somethings betrogen und eine davon auf der heimischen Couch vernascht. Was soll man auch sagen, wenn die halbe Welt es doch viel besser zu wissen glaubt?
Seit Beginn ihrer Liebe mit dem 15 Jahre jüngeren Jungen aus Iowa 2003 sah sich Demi Moore Häme und Anfeindungen ausgesetzt. Dass er es ohnehin nicht ernst meine mit ihr, dass sie viel zu alt sei für ihn und ihn niemals halten könne, ätzte man - und das nicht hinter vorgehaltener Hand. Dass sie nur für ihn ihren Körper auf den Stand einer Dreißigjährigen tunen lasse, ein bisschen Botox hier, ein Boob-Job da.
Laut einer Studie des Max-Planck- Instituts macht so viel soziale Ausgrenzung krank: Frauen, die mit jüngeren Partnern liiert sind, stehen unter großem seelischem Stress, da sie gegen die soziale Norm verstoßen und sich permanent gegen Ausgrenzung wehren müssen. Ein Gefühl, das Demi offenbar tagtäglich hatte.
Sie konterte mit Twitter-Fotos im Bikini, heißen virtuellen Nachrichten für Ashton, die sie sich auf die Hand kritzelte ("Komm ins Bett, Baby") und realen Lap-Dances beim Konzert von Snoop Dogg. Machte mit ihren Töchtern auf Partys die Nacht zum Tag. Sie würde es denen, die ihr eine Midlife-Crisis andichten wollten, schon zeigen!









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